Webstresser.org: Größter DDoS-Marktplatz nach Ermittlungen offline

Mit der Operation Power Off haben zahlreiche Polizeibehörden den größten Marktplatz für DDoS-Angriffe vom Netz genommen. Die Infrastruktur des Dienstes fand sich zum Teil auch in Deutschland, im April sollen darüber bereits vier Millionen Angriffe erfolgt sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Bei der Operation PowerOff haben zahlreiche Polizeibehörden zusammengearbeitet.
Bei der Operation PowerOff haben zahlreiche Polizeibehörden zusammengearbeitet. (Bild: Operation PowerOff)

Die Betreiber des weltweit größten Marktplatzes für Denial-of-Service-Angriffe sind verhaftet worden. Wie Europol mitteilt, wurden die Ermittlungen gemeinsam von der niederländischen Polizei, der National Crime Agency aus Großbritannien mit Unterstützung von Europol und rund einem Dutzend weiterer Behörden durchgeführt.

Stellenmarkt
  1. Mitarbeiter Support Labor - SAP QM / LIMS (m/w/d)
    Sachsenmilch Leppersdorf GmbH, Wachau
  2. Juristischer Berater (m/w/d) IT
    VBL. Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder, Karlsruhe
Detailsuche

Die Infrastruktur der Betreiber soll sich nach Angaben der Ermittlungsbehörden in Deutschland, den Niederlanden und den Vereinigten Staaten befunden haben. Bei dem Dienst waren rund 136.000 Nutzer registriert. Seit April 2018 sollen rund vier Millionen Angriffe durchgeführt worden sein. Diese hätten sich vor allem gegen Regierungsbehörden, Banken, Polizeibehörden und die Spieleindustrie gerichtet. Gerade in der Gaming-Szene kommt es häufig zu Streitereien und versuchter Sabotage gegnerischer Server.

Angriffe auch für technisch nicht versierte Nutzer möglich

Angriffe waren auf Webstresser.org nach Darstellung der Behörden bereits ab einem Betrag von 15 Euro zu haben. Technische Kenntnisse sind bei solchen Plattformen nicht notwendig, um entsprechende Attacken zu starten. Über ein Webinterface kann das Ziel des Angriffs ausgewählt werden.

Für DDoS-Angriffe werden seit Aufkommen des Mirai-Netzwerks verstärkt vernetzte Geräte mit Sicherheitslücken wie IP-Kameras genutzt. Diese werden oft mit unsicherer Konfiguration ausgeliefert und lassen Telnet-Verbindungen von außen zu. Zuletzt wurden auch Schwachstellen in Memcached-Servern genutzt, um den bislang größten Angriff auf die Programmierplattform Github zu starten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
MS Satoshi
Die abstruse Geschichte des Bitcoin-Kreuzfahrtschiffs

Kryptogeld-Enthusiasten kauften ein Kreuzfahrtschiff und wollten es zum schwimmenden Freiheitsparadies machen. Allerdings scheiterten sie an jeder einzelnen Stelle.
Von Elke Wittich

MS Satoshi: Die abstruse Geschichte des Bitcoin-Kreuzfahrtschiffs
Artikel
  1. Gigafactory Berlin: Tesla verzichtet für Akkufertigung auf staatliche Förderung
    Gigafactory Berlin
    Tesla verzichtet für Akkufertigung auf staatliche Förderung

    Tesla verzichtet für die geplante Akkufertigung in Grünheide bei Berlin auf eine mögliche staatliche Förderung in Milliardenhöhe.

  2. Microsoft: Xbox-Spieler in Halo Infinite von Crossplay genervt
    Microsoft
    Xbox-Spieler in Halo Infinite von Crossplay genervt

    Im Multiplayer von Halo Infinite gibt es offenbar immer mehr Cheater. Nun fordern Xbox-Spieler eine Option, um gemeinsame Partien mit PCs zu vermeiden.

  3. 50 Prozent bei IT-Weiterbildung sparen
     
    50 Prozent bei IT-Weiterbildung sparen

    Die Black Week 2021 in der Golem Karrierewelt läuft weiter: 50 Prozent bei zahlreichen Live-Workshops, Coachings und E-Learnings sparen - noch bis Montag!
    Sponsored Post von Golem Akademie

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Heute ist Black Friday • Corsair MP600 Pro XT 1TB 167,96€ • Apple Watch Series 6 ab 379€ • Boxsets (u. a. Game of Thrones Blu-ray 79,97€) • Samsung Galaxy S21 128GB 777€ • Premium-Laptops (u. a. Lenovo Ideapad 5 Pro 16" 829€) • MS Surface Pro7+ 888€ • Astro Gaming Headsets [Werbung]
    •  /