Die EU ist nicht schuld am langsamen Internet in Deutschland. Die Bundesregierung hat absichtlich den Glasfaserausbau verzögert - zugunsten der Deutschen Telekom.
Im ersten Jahr müssen die Krankenkassen den für Gesundheits-Apps frei gewählten Preis erstatten. Die Rücken-App Kaia wird bisher von einigen Kassen bezahlt.
Vom gescheiterten Produkt zum Startup - und jetzt auch wieder Unterstützung vom Initiator: Mozilla steigt bei der Firefox-OS-Weiterführung KaiOS ein und hilft bei der Gecko-Engine.
Das moderne Auto leuchtet, blinkt und piepst den Fahrer an - das führt zu einer Reizüberflutung. Ein Startup will das Problem durch einen anderen Informationskanal lösen: Berührung.
Statt zur Verbrechersuche haben Kunden der Gesichtserkennungssoftware Clearview AI ihren Zugang wohl auch für private Zwecke verwendet. Eigentlich sollten Polizisten die Software für Untersuchungen nutzen.
Ein US-Gericht hat Anthony Levandowski zur Zahlung von 179 Millionen US-Dollar an die Google-Tochter Waymo verurteilt. Im Rechtsstreit ging es um den Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen.
Gut 450 Millionen US-Dollar Investitionskapital sind vorhanden: Damit plant Sambanova spezielle, rekonfigurierbare Dataflow-Prozessoren für künstliche Intelligenz zu entwickeln. Gegründet wurde Sambanova von Stanford-Professoren, das Geld stammt zum Teil von der Darpa.
Die mongolische Post nutzt What3Words als offizielles Adresssystem. In dem dünn besiedelten Land mit nomadischen Familien ist die klassische Adresse mit Straße und Hausnummer nutzlos. Die Drei-Wort-Adressen sind nicht nur in der Mongolei extrem praktisch.
Durch einen Brand in der Werkshalle hat das Unternehmen Lilium eines seiner beiden Lufttaxis verloren. Nun steht dem Startup nur noch ein Prototyp zur Verfügung.
In einem Pilotprojekt probiert die Deutsche Bahn mit Partnern wie DPD und Hermes die Paketzustellung an Hamburger Bahnhöfen aus - in einem speziellen Schließfach.
Mehr als 2.000 Kunden in 27 Ländern haben sich für die App von Clearview AI entschieden. Diese ist erst kürzlich durch ein Datenleck aufgefallen. Neben Sicherheitsbehörden setzen auch Supermarktketten auf die umstrittene Gesichtserkennungssoftware.
Nach dem Aus von Coup hat sich ein Käufer für dessen rund 5.000 Elektroroller gefunden: Das Tretroller-Startup Tier wird die Fahrzeuge übernehmen. Ab Mai 2020 sollen die Tier-Elektroroller dann wieder auf Berlins Straßen zum Ausleihen bereitstehen.
Das Carbon 1 Mk II ist ein Smartphone aus echter Kohlenstofffaser und entsprechend leicht sowie robust. Der Hersteller Carbon Mobile aus Berlin will das Gerät behutsam auf den Markt bringen und langfristig in Deutschland produzieren. Der erste Eindruck ist gut, sowohl vom Smartphone als auch vom Geschäftskonzept.
Eine E-Health-App hat am Montag drastisch höhere Preise eingeführt, obwohl sie mit 96 Euro jährlich schon viel kostete: Ab jetzt zahlen Neukunden 99 Euro - aber nicht im Jahr, sondern pro Monat.
Die EU-Kommission unter Ursula von der Leyen will mit einer neuen Digitalstrategie europäische Daten besser nutzbar machen. Wie die vollmundigen Ankündigungen konkret umgesetzt werden, ist aber noch offen.
In Berlin entsteht ein Zentrum für Gaming und E-Sport: das Lvl. Die Macher wollen damit sowohl Touristen als auch die Gaming-Community ansprechen. Wir haben uns auf der Baustelle umgesehen - und mit den Verantwortlichen gesprochen.
Günstiger und anpassungsfähiger soll die Brennstoffzelle der Zukunft werden. Entwickelt wird sie von Fraunhofer-Forschern in Chemnitz. Getestet wird der neue Antrieb in einem in den 1940er Jahren entworfenen Rennwagen, der jetzt erstmals gebaut wurde.
Der Videoassistent ist bei vielen Fußballfans unbeliebt - auch weil die Entscheidungen mitunter minutenlang analysiert werden und zur Annullierung von Toren führen können. Die Fifa will den Prozess bei Abseitsentscheidungen künftig mit künstlicher Intelligenz beschleunigen und zuverlässiger machen.
Das Auto-Startup Canoo hat im vergangenen Jahr eine vielseitige Plattform für Elektroautos vorgestellt. Der koreanische Automobilkonzern Hyundai übernimmt das Konzept für seine Marken Hyundai und Kia.
Für Endpoint-AI: Der Cortex-M55 ist ein CPU-Kern für IoT-Geräte, er beherrscht erstmals Vektor-Instruktionen für maschinelles Lernen. Hinzu kommt die Ethos-U55, ein Beschleuniger für neuronale Netzwerke.
Fiat Chrysler macht den nächsten Schritt auf den chinesischen Markt: Der Automobilhersteller will zusammen mit dem Hongkonger Unternehmen AutoX einen Dienst mit autonom fahrenden Taxis in mehreren chinesischen Metropolen starten.
Update Elektromaschinen und Brennstoffzellen: Bill Gates lässt sich angeblich eine neue Jacht mit einem sauberen Antrieb bauen. Der Hersteller dementiert das.
Mit der Radeon Instinct MI100 arbeitet AMD an einer Beschleunigerkarte für künstliche Intelligenz. Sie hat offenbar 100 Teraops INT8-Leistung, unterstützt das Bfloat16-Format und hat mehrere Videoblöcke.
Das britische Startup Scape Technologies will die Position im Raum mithilfe von Kameras wesentlich präziser bestimmen, als das mit GPS möglich wäre. Nun wird es von Facebook übernommen, das damit seine Aktivitäten rund um Augmented Reality verstärkt.
Noch sind Deep-Fake-Videos oder maschinell erstellte Fotomontagen meist mit bloßen Augen als Fälschungen erkennbar. Allerdings könnte sich dies schnell ändern, weshalb Googles Jigsaw an einem Detektor arbeitet, der echt von falsch unterscheiden können soll.
Lucid Motors hat mit dem Air sein erstes Elektroauto in der Serienversion vorgestellt. Das Oberklassefahrzeug soll eine Reichweite von bis zu 640 km aufweisen.
Huawei konnte sich mit Verizon Communications nicht einigen. Nun klagt der Konzern vor einem US-Bundesgericht in Texas wegen Patentverletzung. Verizon reagiert extrem empört.
Wenige Jahre nach der Übernahme kommt das Ende, denn Intel macht Nervana dicht. Das KI-Startup ist durch den Zukauf der Habana Labs überflüssig geworden, die Hardware nicht leistungsstark genug.
Google arbeitet derzeit an einem neuen Chatbot, der bisherige Programme übertreffen soll. Erste Tests bestätigen zumindest: Meena ist schon fast so überzeugend wie echte Personen. Kein Wunder, denn die Software wurde auf Basis von 341 GByte reinem Text trainiert.
Der smarte Türöffner Nello One hat große Technikprobleme. Dabei kann es passieren, dass sich die Haustür ungewollt öffnet. Bis der Fehler behoben wird, soll es noch dauern.
Update Der Suchkonzern rühmt sich damit, dass seine Rechenzentren klimaneutral arbeiteten und hofft im Zuge der Klimakrise, dass Unternehmen in seine Cloud-Dienste wechseln. Eine Analyse von Golem.de zeigt jedoch, dass Google noch etwas aufzuholen hat.
/48Kommentare/Eine Analyse von Christiane Schulzki-Haddouti