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Startup: Lilium verliert Flugtaxi-Prototyp bei Brand

Durch einen Brand in der Werkshalle hat das Unternehmen Lilium eines seiner beiden Lufttaxis verloren. Nun steht dem Startup nur noch ein Prototyp zur Verfügung.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Lilium-Flugtaxi
Lilium-Flugtaxi (Bild: Lilium)

Bei einem Brand auf dem Sonderflughafen Oberpfaffenhofen ist einer der beiden Flugtaxi-Prototypen des Startups Lilium stark beschädigt worden. Das Feuer soll im Inneren des Flugzeugs ausgebrochen sein, der Grund sei nicht bekannt, sagte ein Unternehmenssprecher der Süddeutschen Zeitung. Verletzt wurde niemand. Die Flughafenfeuerwehr löschte den Brand. Repariert wird das Flugzeugwrack nicht.

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Das Flugtaxi war der erste Prototyp des Unternehmens, der im Mai 2019 seinen Jungfernflug absolvierte. Das Luftfahrzeug ist mit 36 Elektromotoren ausgerüstet, die zusammen eine Maximalleistung von knapp 1.500 kW haben. Da der Lilium Jet den Auftrieb der Tragflächen nutzen kann, braucht er im Horizontalflug weniger als zehn Prozent dieser Leistung. Mit einer Akkuladung sollte er etwa 300 km weit kommen.

Der Lilium Jet ist ein Entenflugzeug oder Canard. Das bedeutet, die großen Tragflächen sind hinten, die kleineren vorne. An den kleineren Flügeln sitzen jeweils sechs, an den großen jeweils zwölf Motoren. Ein Seitenleitwerk hat der Lilium Jet nicht.

Eigentlich sollte 2025 der kommerzielle Betrieb mit Lilium-Flugtaxis aufgenommen werden. Inwieweit der Verlust des Prototypen diese Pläne gefährdet, ist noch nicht abzusehen.

Neben Lilium arbeiten weitere Unternehmen an ähnlichen Fluggeräten, die meist autonom ein oder zwei Passagiere befördern sollen. Unter den Pionieren sind das deutsche Unternehmen Volocopter aus Bruchsal und der europäische Luftfahrtkonzern Airbus. In Ingolstadt sollen die Flugtaxis getestet werden.

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Hotohori 02. Mär 2020

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