Europäisches Patentamt: Huawei ist größter Patentanmelder in Europa

Huawei stieg auf, Siemens fiel auf Rang fünf. Zum ersten Mal sind die meisten Patentanmeldungen aus dem Bereich der digitalen Technologien.

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Aktuelle Grafik des Europäischen Patentamts
Aktuelle Grafik des Europäischen Patentamts (Bild: Europäisches Patentamt)

Der chinesische Telekommunikationsausrüster Huawei hat im vergangenen Jahr in Europa die meisten Patente angemeldet. Das gab das Europäische Patentamt (EPA) am 12. März 2020 bekannt. "Huawei stand mit 3.524 Anmeldungen 2019 an der Spitze der EPA-Anmelderliste. Samsung stieg auf Platz zwei auf, LG rückte einen Platz nach vorn und lag an dritter Stelle. Auf die zwei Unternehmen aus Südkorea folgte mit United Technologies ein Unternehmen aus den USA sowie der Erstplatzierte aus dem Jahr 2018, Siemens, auf Rang fünf", erklärte das EPA aus dem Patent Index 2019.

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Sony stieg von Platz elf auf neun und war damit das bestplatzierte japanische Unternehmen. Für Ericsson an siebter Stelle ging es ebenfalls eine Position nach oben. Philips und Robert Bosch auf Platz acht und zehn sorgen dafür, dass die Mehrheit der Anmelder in dem Ranking aus Europa kommt: Zu den Top-10-Anmeldern 2019 gehörten vier Unternehmen aus Europa, jeweils zwei aus Südkorea sowie den USA und jeweils eines aus China und Japan.

Zum ersten Mal seit über zehn Jahren sind die meisten Patentanmeldungen beim EPA im Bereich der digitalen Technologien eingereicht worden, besonders bei digitaler Kommunikation (+19,6 Prozent) und Computertechnik (+10,2 Prozent). Insgesamt kamen im Jahr 2019 im Vergleich zum Vorjahr beim EPA 4 Prozent mehr Patentanmeldungen an, was einen neuen Höchststand von mehr als 181.000 bedeutet.

Mit einem Anstieg von 64,6 Prozent trugen chinesische Unternehmen am deutlichsten zum Wachstum der Patentanmeldungen in der digitalen Kommunikation bei, gefolgt von Firmen aus den USA (+14,6 Prozent) und Südkorea (+36,1 Prozent), allerdings auf Basis eines geringeren Volumens. Im Vergleich dazu legten die Anmeldungen aus Europa mit 3,1 Prozent nur leicht zu.

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Zwischen der Menge der Patente und dem technischen Fortschritt gibt es aber keinen automatischen Zusammenhang.

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