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Huawei: 5G kann bei Corona-Bekämpfung helfen

In China hilft Huawei Partnern beim Kampf gegen das Coronavirus. Vieles ist eigentlich auf Deutschland übertragbar.

Artikel veröffentlicht am ,
KI-Computing-Plattform Atlas System
KI-Computing-Plattform Atlas System (Bild: Huawei)

Huawei hilft Partnern wie dem chinesische Robotik-Startup Neolix, dem Leishenshan Hospital und der Hanjiang University im Kampf gegen das Coronavirus. Das sagte Michael Lemke, Senior Technology Principal bei Huawei Technologies Deutschland, am 23. März 2020. Es gehe einerseits darum, das Krankenhauspersonal durch Ferndiagnose und Roboter besser zu schützen und zu entlasten, andererseits die Diagnose zu beschleunigen und Medikamente zu finden.

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Seit Mitte Februar sei ein durch Huawei-Hardware unterstütztes Diagnosesystem des AI-Partners HY von 20 Krankenhäusern in China eingesetzt worden. Eine weitere Möglichkeit seien Videokonferenzsysteme für Krankenhäuser, damit sich Ärzte gegenseitig helfen könnten. So sei es in China gelungen, dass sich viele Mediziner landesweit auf die Krisenregionen konzentrierten.

Genutzt werden Systeme zum schnellen Fiebermessen bis zum Erkennen der durch Corona verursachten Lungenkrankheit aus dem CT-Bild in stark verkürzter Zeit. Dabei kamen Computing-Infrastrukturen von Huawei und ein trainierter Algorithmus einer Partnerfirma zum Einsatz. " Wir liefern KI und Connectivity Power. Wir sind immer nur Kooperationspartner, die Daten gehören immer den Lösungsanbietern", betonte Lemke. "Durch uns wandert das CT-Bild schneller in die Cloud. Die AI trainiert einen Algorithmus zur Erkennung, mit dem kann der Arzt die Erkennungszeit von 14 auf 2,5 Minuten senken", sagte Lemke.

Von Neolix gibt es fahrerlose Fahrzeuge für Krankenhäuser zur Unterstützung des Personals. "5G-Endgeräte spannen hochbitratige lokale Wi-Fi-Netze im Krankenhaus auf. Geboten werden über 10 MBit/s im Downlink und Uplink bei einer Latenz unter 20ms. Das autonome Fahrzeug übertrage Daten mit einem Volumen von bis zu 2 TByte am Tag", rechnete Lemke vor. Allein dafür brauche man 5G-Netze.

"Technisch ist vieles möglich, aber regulatorisch muss die Zertifizierung eines Roboters erst einmal erfolgen", schränkte Lemke für Deutschland ein. "Wenn Wi-Fi 6 gebraucht wird, können wir sofort einsteigen. Auch für 5G-Campusnetze stehen wir bereit. Wir stellen immer nur für die Hardware und Computing Ressourcen, wie die KI-Computing-Plattform Atlas System. Generell sind die 5G-Netze der Betreiber nutzbar." Es würden derzeit sehr viele Videokonferenzen abgehalten. Der Zustand der Netze in Deutschland sei wahrscheinlich besser als gedacht, hieß es weiter.

Beteiligt sei Huawei mit seinem AI-Cluster auch an Berechnungen zur Virus-RNA in China und zur Anwendbarkeit von existierenden Medikamenten.

Lemke betonte: "Wir sind aber nicht an der Erfassung von Bewegungsprofil Erkrankter und ihres Umfelds beteiligt. Natürlich besteht vom Netzbetreiber technisch dazu die Möglichkeit. In Südkorea ist man damit sehr erfolgreich, wie dem Einsatz von AI beim Thema Mapping." In China hätten die Netzbetreiber bei all den genannten Projekten eine hervorragende Rolle gespielt. Dort ist Huawei auch selbst Betreiber von Cloud- und KI Clustern.

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Seega 24. Mär 2020 / Themenstart

Endlich mal wieder eine sinnvolle Verschwörungstheorie :)

johnripper 23. Mär 2020 / Themenstart

Kann man so sagen. Und das obwohl sich die meisten Firmen und sogar die AFD im Griff...

Der Agent 23. Mär 2020 / Themenstart

Die Überschrift wenns im Prinzip um einen Virus... Touché golem...

cc68 23. Mär 2020 / Themenstart

Aber wenn in D Herr Prof. Dr. Wieler vom RKI nicht mal weiss wer bitkom ist... und eine...

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