Lvl: Von der Donnerkuppel bis zum perfekten Burger

In Berlin entsteht ein Zentrum für Gaming und E-Sport: das Lvl. Die Macher wollen damit sowohl Touristen als auch die Gaming-Community ansprechen. Wir haben uns auf der Baustelle umgesehen - und mit den Verantwortlichen gesprochen.

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E-Sport-Studio von Veritas Entertainment
E-Sport-Studio von Veritas Entertainment (Bild: Veritas Entertainment)

Berlin-Mitte, an einem Wintermorgen. Rund um den Checkpoint Charlie tummeln sich Touristen, machen Selfies mit Soldatenschauspielern, essen Currywurst oder besuchen das Mauermuseum. So gut wie nichts deutet darauf hin, dass gleich nebenan die aufwändigtste Gaming-Location Deutschlands entsteht. Allenfalls aufmerksame Zeitgenossen werden die Baugeräusche wahrnehmen, die aus dem Erdgeschoss des Hauses in der Schützenstraße 73 dringen.

Inhalt:
  1. Lvl: Von der Donnerkuppel bis zum perfekten Burger
  2. Gaming meets Burger
  3. Prinzip Fußball für den Dome
  4. Per Roboter zum perfekten Burger

Bauherr ist die Firma Veritas Entertainment, die in den vergangenen Jahren etliche Investorengelder - vor allem von Privatpersonen - eingesammelt hat. Ihr Ziel ist eine internationale Kette von Entertainment-Centern, die Casual Gamer, Core Gamer und E-Sportler gleichermaßen anspricht. Das Lvl (das Kürzel soll an "Level" erinnern) in Berlin macht den Anfang, es wird am 26. März eröffnet. Schon bald soll es auch Zentren in New York, Sao Paulo und anderswo geben.

  • Adrian Le Hanne, Chefingenieur bei Iconmobile. (Foto: Veritas Entertainment)
  • Das LVL-Team mit Managing Director Dorian Gorr (zweiter von links). (Foto: Veritas Entertainment)
  • Marcus Bahra, Diplom-Designer und Abteilungsleiter Design und Architektur bei Kubix. (Foto: Veritas Entertainment)
Adrian Le Hanne, Chefingenieur bei Iconmobile. (Foto: Veritas Entertainment)

Dorian Gorr ist die Begeisterung für das Projekt anzumerken. "Ich baue hier meinen Kindheitstraum", sagt der Managing Director von Veritas Entertainment, als wir ihn zu einer Baustellenbegehung treffen. Gorr hat das Startup im September 2017 gemeinsam mit Hauptinvestor Thomas Fellger gegründet. Fellger ist auch Gründer und CEO der Technikpioniere von iconmobile, die unter anderem Displays für die weltweit größten Autohersteller entwirft. "Wir sind nicht die ersten, die eine E-Sport-Gaming-Venue bauen, das wäre vermessen", betont Gorr. "Wir sagen nur, dass wir das allgemeine Qualitätsniveau anheben wollen."

Denn zwischen der Gaming-Bar an der Ecke und dem E-Sport-Turnier mit Tausenden von Zuschauern gibt es ein Mittelsegment, das bisher noch kaum bespielt wird. "Wir sind genau in einer Phase, in der wir uns in der westlichen Welt etablieren können - als die Nummer 1 für E-Sport- und Gaming-Locations", sagt Gorr. Doch wie genau will Veritas das bewerkstelligen?

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Bei unserer Baustellenbegehung Mitte Januar ist das Lvl noch mitten in der Mache. Dutzende Bauarbeiter verlegen Kabel, installieren Wand- und Deckenverkleidungen und schleppen die ersten Möbel herein. Schon jetzt wird deutlich: Das Lvl ist ein gewaltiges Projekt. Das Zentrum erstreckt sich über zwei Etagen: Im Erdgeschoss sind es 600 Quadratmeter, im Untergeschoss 1300, hinzu kommen noch mehrere 100 Quadratmeter Lagerfläche.

"Wir wollen E-Sport- und Gaming-Fans alles unter einem Dach bieten", sagt Gorr. Der sogenannte Casual Floor im Erdgeschoss soll auch Leute anlocken, die mit digitalem Sport noch nicht so viel am Hut haben. "Der Casual Floor bricht mit E-Sport-Klischees", erläutert Gorr. "Es muss ja nicht immer alles schwarz mit drei Neonlichtern sein. Der Casual Floor wird weiß, futuristisch und offen. Ein bisschen wie 'Minority Report' mit Stealth-Optik."

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Gaming meets Burger 
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