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Coronapandemie: e.Go Mobile in der Existenzkrise

Der Hersteller des Elektroautos E.Go Life fürchtet um seine Existenz. E.Go Mobile hofft auf Staatshilfe.
/ Michael Linden
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E.Go Mobile hat die Coronakrise hart getroffen. (Bild: E.Go Mobile)
E.Go Mobile hat die Coronakrise hart getroffen. Bild: E.Go Mobile

Den Pkw-Hersteller e.Go Mobile aus Aachen hat die Coronakrise hart getroffen. Das Startup hat die Produktion des Elektrokleinwagens Life vorläufig eingestellt(öffnet im neuen Fenster) , obwohl das Unternehmen eigentlich 2020 die Produktion hochfahren wollte. Zunächst einmal soll das Werk für einen Monat stillstehen, doch im Moment ist nicht abzusehen, wie lange die Krise wirklich dauert, wie lange Lieferengpässe bei Zulieferern bestehen bleiben und Kontaktsperren nötig sind.

"Die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ihrer Familien steht für uns an erster Stelle. Auch wenn uns das in dieser Phase sehr hart trifft, haben wir beschlossen, die Produktion ab Montag vorübergehend zu unterbrechen und für diese Bereiche Kurzarbeit anzumelden" , sagte der Entwickler des Elektrokleinwagens, Günther Schuh.

Ein Teil der Mitarbeiter kann von zu Hause aus arbeiten, Konferenzen und Meetings finden wie überall virtuell statt. An den Arbeitsplätzen selbst gelten strenge Hygieneregeln, teilte das Unternehmen mit.

Günther Schuh machte klar, dass diese Krise für das Startup existenzbedrohend werden kann: "Wahrscheinlich brauchen wir Hilfe von Bund oder Land, um die Corona-Krise auch noch zu überstehen" . So wie e.Go Mobile geht es Millionen anderen Unternehmen auf der ganzen Welt ebenfalls.

Probefahrt mit dem e.Go Life
Probefahrt mit dem e.Go Life (01:49)

Der E.Go Life 20 kostet 17.900 Euro. Der E.Go Life 40 mit 23,5-kWh-Akku wird für 20.600 Euro angeboten und der Preis des E.Go Life 60 liegt bei 21.900 Euro. Wann die Auslieferungen wieder starten, ist nicht bekannt.


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