Finanzierungsprobleme: Carsharingdienst Oply muss aufgeben

Der Carsharingdienst Oply beendet sein Geschäft zum 27. Februar 2020. Dem Startup ist eine Finanzierung geplatzt.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Oply-Fahrzeug
Oply-Fahrzeug (Bild: Oply)

Für das 2016 gestartete Carsharing-Startup Oply, das erst Anfang 2019 in Berlin sein Geschäftsgebiet eröffnet hat, ist Ende Februar 2020 Schluss. Das Angebot wird eingestellt, weil eine Finanzierungsrunde des Startups scheiterte. Offenbar war das Unternehmen auf neues Geld angewiesen. Oply hatte nicht nur in Berlin, sondern auch in München und Hamburg Autos vermietet.

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Das Unternehmen verfolgte mit einem Zonenmodell ein anderes Prinzip als beispielsweise Drivenow, wo es möglich ist, das gemietete Fahrzeug irgendwo im Geschäftsgebiet abzustellen. Bei Oply müssen die Autos in der Nachbarschaft zurückgegeben werden, in der sie geliehen wurden.

Oply teilte mit, dass sein Geschäft ein starkes Wachstum aufgewiesen habe, doch dies habe die Investoren nicht überzeugen können. Das Unternehmen hatte rund 500 Fahrzeuge unterschiedlicher Klassen im Angebot und nach eigenen Angaben mehr als 60.000 Kunden.

Neukunden können sich für den Carsharingdienst nun nicht mehr registrieren. Bestehende Kunden können noch bis 23.59 Uhr am 27. Februar 2020 fahren, danach müssen sie die Fahrzeuge zurückgeben. Oply bot teils lange Vorreservierungsmöglichkeiten an, so dass Fahrten nach dem 27. Februar storniert wurden. Schon jetzt werden im Zuge der Ausflottung aber viele Autos von der Straße geholt.

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Für eventuelle Fragen ist die Hotline bis 29. Februar geschaltet, danach ist der Kundendienst bis 31. März noch einen Monat lang per E-Mail erreichbar.

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