Startup: Rückenschmerzen-App Kaia verzwölffacht ihren Preis

Eine E-Health-App hat am Montag drastisch höhere Preise eingeführt, obwohl sie mit 96 Euro jährlich schon viel kostete: Ab jetzt zahlen Neukunden 99 Euro - aber nicht im Jahr, sondern pro Monat.

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Die App Kaia in Aktion
Die App Kaia in Aktion (Bild: Kaia Health)

Das Münchener Startup Kaia Health, Entwickler der App Kaia gegen chronische Rückenschmerzen, hat den Preis für neue Nutzer mehr als verzwölffacht. "Um auch in Zukunft ein großartiges Produkt anbieten zu können, werden wir ab dem 1. März 2020 die Preise unserer App auf 99 Euro pro Monat aktualisieren", teilte das Unternehmen in einer E-Mail an die Nutzer mit. Bisher kostete die App 96 Euro im Jahr.

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Bestehende Kundenverträge liefen weiter wie bisher, teile Kaia mit. Mehrere Golem.de-Mitarbeiter haben Kaia im Einsatz und positive Erfahrungen gemacht. Bei täglich disziplinierter Übung ließen sich chronische Rückenschmerzen erheblich reduzieren. Für viel reisende Berufstätige, die abends nicht noch regelmäßig zur Rücken- oder Wassergymnastik oder zum Yoga gehen können, ist Kaia eine Option. Bisher hat die App rund 100.000 Downloads.

Wenn bei der Übung die Kamera des Smartphones richtig aufgestellt wird, filmt sie die Trainingseinheiten und ein Algorithmus gibt Hinweise, etwa zum langsameren Ausführen oder exakteren Bewegungsablauf.

Laut einem Bericht von Gruenderszene.de erstatten zwölf Krankenkassen in Deutschland den bisherigen Jahresbeitrag für das Programm. Der Bundestag hatte erst im November 2019 das Digitale-Versorgung-Gesetz beschlossen, das unter anderem die Finanzierung von Gesundheits-Apps durch die Krankenkassen vorsieht.

Nachtrag vom 25. Februar 2020, 13:09Uhr

Wir haben mehrere Passagen, die sich auf persönliche Erfahrungen des Autors mit der App bezogen, im Artikel umformuliert. Wir stehen in keinerlei geschäftlichen Beziehungen zu Kaia, grundsätzlich sind unsere Artikel unabhängig von Geschäftsinteressen. Mehrere Golem.de-Mitarbeiter haben die App aber im Einsatz und gute Erfahrungen damit gemacht.

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KOTRET 02. Mär 2020

DSGVO ist ein gutes Stichwort - angeblich ist kaia ja DSGVO-konform. Auf der Seite selbst...

KOTRET 02. Mär 2020

der März ist da, auf der Seite sind interessanterweise die Zahlungsinformationen auf der...

/mecki78 27. Feb 2020

Da wird dir bei manchen Apps aber nicht viel übrig bleiben, z.B. wenn die alte Version...

Sportstudent 25. Feb 2020

Moment mal, du verdrehst hier gerade etwas, denn deine Aussage war, dass eine...

Nasenbaer 25. Feb 2020

Das ist doch Quark. Natürlich kann ich in einem Test Fakten ermitteln, die nicht a...


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