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Kaia: Krankenkassen erwarten überhöhte Preise für Gesundheits-Apps

Im ersten Jahr müssen die Krankenkassen den für Gesundheits-Apps frei gewählten Preis erstatten. Die Rücken-App Kaia wird bisher von einigen Kassen bezahlt.

Artikel veröffentlicht am ,
Übungen mit der App Kaia
Übungen mit der App Kaia (Bild: Kaia Health)

Der Spitzenverband Bund der Krankenkassen (GKV) erwartet überhöhte Preise für Gesundheits-Apps, weil im ersten Jahr der vom Hersteller frei gewählte Preis erstattet werden muss. Das sagte GKV-Sprecherin Claudia Widmaier Golem.de auf Anfrage. "Erst nach 12 Monaten kann der GKV-Spitzenverband versuchen, niedrigere Preise zu verhandeln."

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Bisher gehörten Gesundheits-Apps zur Satzungsleistung einiger Kassen, dies betreffe auch die App Kaia, erklärte Widmaier. Kaia ist eine Therapie-App zur Behandlung von Rückenschmerzen. Das Münchener Startup Kaia Health hat den Preis für neue Nutzer von 96 Euro im Jahr auf 99 Euro pro Monat mehr als verzwölffacht.

Es sei ein Problem, wenn das Produkt seinen positiven Versorgungseffekt noch nicht nachgewiesen habe, aber zur Erprobung in die Erstattung aufgenommen werde, sagte Widmaier. "Wenn dann in der Erprobungsstudie ein Patientennutzen vom Anbieter nicht nachgewiesen werden kann, hat die GKV ein bis zwei Jahre lang Scheininnovationen finanziert, ohne dass Patienten davon profitiert haben."

Seit dem 1. Januar 2020 besteht ein Gesetzesanspruch, dem gemäß Gesundheits-Apps zur Regelleistung der gesetzlichen Krankenkassen, also zum Leistungsumfang aller Kassen gehören. Damit Gesundheits-Apps auch nach dem neuen Recht bezahlt werden können, müssen sie beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) gelistet sein.

Die Hersteller können seit Jahresbeginn die Aufnahme in diese Liste beantragen. Anschließend hat das Bundesinstitut drei Monate Zeit, um zu prüfen, ob die App die Voraussetzung für eine Erstattungspflicht erfüllt.

Wichtiges Kriterium wird laut Widmaier dabei sein, ob die Apps einen positiven Versorgungseffekt aufzeigen können. Wenn Apps in diesem Sinne vom Bundesinstitut geprüft, als medizinisch sinnvoll eingestuft und gelistet sind, können Ärzte diese Anwendungen als Regelleistung der gesetzlichen Krankenkassen verschreiben. Nach Medieninformationen dürfte dies erst in ein paar Monaten der Fall sein.

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Doomhammer 15. Mär 2020

Ist wie mit den Kommunen. Da macht jeder seinen eigenen Mist, anstatt das man...

Doomhammer 15. Mär 2020

Mag sein, aber ich bin nicht über die TK versichert. Bringt mir also rein garnichts, UND...

JohnTackerMahony 15. Mär 2020

Wer ist bei dem Thema eigentlich Spitzenreiter? Also was Gesundheit s Vorsorge betrifft...

thinksimple 14. Mär 2020

Ne Null zuviel? Man kann natürlich auch noch mehr ausgeben. So mit Swarovski-Steinen...

fanreisender 14. Mär 2020

Es muss vermutlich immer erst einmal einen Präzedenzfall geben. Beim Verfassen von...


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