• IT-Karriere:
  • Services:

Elektromobilität: Canoo und Hyundai entwickeln gemeinsam eine E-Auto-Plattform

Das Auto-Startup Canoo hat im vergangenen Jahr eine vielseitige Plattform für Elektroautos vorgestellt. Der koreanische Automobilkonzern Hyundai übernimmt das Konzept für seine Marken Hyundai und Kia.

Artikel veröffentlicht am ,
Elektrischer Kleinbus von Canoo: Entwicklung und Produktion vereinfachen
Elektrischer Kleinbus von Canoo: Entwicklung und Produktion vereinfachen (Bild: Canoo)

Hyundai fährt Skateboard: Der koreanische Automobilkonzern Hyundai kooperiert mit dem kalifornischen Auto-Startup Canoo. Die beiden Partner wollen zusammen eine Skateboard-Plattform für Elektroautos des Konzerns entwickeln.

Stellenmarkt
  1. Vodafone GmbH, Düsseldorf
  2. AKKA, Ingolstadt

Hyundai will mit Canoo zusammen ein solches Skateboard entwickeln, auf dem die Konzernmarken Hyundai und Kia ihre Elektroautos bauen. Durch die Nutzung einer einheitlichen Plattform soll die Entwicklung neuer Modelle und später auch die Produktion der Autos vereinfacht werden. Das soll Kosten reduzieren und es Hyundai ermöglichen, Fahrzeuge günstiger anzubieten.

Canoo hatte sein Skateboard-Konzept im vergangenen Jahr vorgestellt. Das Skateboard ist ein flaches Gehäuse mit vier Rädern, in dem alle wichtigen Komponenten für den Antrieb stecken: Akku, Elektromotoren, Batteriemanagement, Steuerungselektronik sowie die Sensorik für teilautomatisiertes Fahren (Level 2+). Darauf können verschiedene Aufbauten aufgesetzt werden, etwa ein Pendlerfahrzeug, eine fahrende Lounge oder ein Lieferwagen.

Canoo wurde im Dezember 2017 in Kalifornien gegründet. Die Initiatoren sind ehemalige Topmanager deutscher Automobilhersteller wie BMW und Opel. Sein erstes Fahrzeug hat das Unternehmen im September vergangenen Jahres vorgestellt, etwas mehr als anderthalb Jahre nach der Gründung: einen Kleinbus, der 2021 auf den Markt kommt soll.

"Wir waren sehr beeindruckt von der Geschwindigkeit und Effizienz, mit der Canoo seine innovative Elektrofahrzeug-Architektur entwickelt hat", sagte Albert Biermann, Entwicklungschef der Hyundai Motor Group. Das mache das Unternehmen zum idealen Partner für Hyundai. "Wir werden mit den Ingenieuren von Canoo zusammenarbeiten, um ein kosteneffektives Hyundai-Plattformkonzept zu entwickeln, das autonom und massentauglich ist."

Canoo ist nicht das einzige Auto-Startup, mit dem Hyundai zusammenarbeitet: Im vergangenen Jahr investierte der koreanische Konzern 80 Millionen Euro in das kroatische Unternehmen Rimac. Gemeinsam wollen sie einen Elektrosportwagen entwickeln. Im Januar hat sich Hyundai mit 100 Millionen Euro an dem britischen Unternehmen Arrival beteiligt, das elektrische Kleintransporter baut.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 58,48€ (PC), 68,23€ (PS4) 69,99€ (Xbox One)
  2. 36,99€
  3. 4,99€
  4. (-87%) 2,50€

Aki-San 13. Feb 2020

Wenn so etwas auch mal (gleichzeitig) in Europa und Asien verfügbar wäre... Vermutlich...


Folgen Sie uns
       


Preiswerte Notebooks im Test - Acer vs. Medion vs. Trekstor

Golem.de hat preiswerte Geräte von drei Herstellern getestet. Es treten an: Acer, Medion und Trekstor. Die Bedingung: Der Kaufpreis soll unter 400 Euro liegen.

Preiswerte Notebooks im Test - Acer vs. Medion vs. Trekstor Video aufrufen
    •  /