• IT-Karriere:
  • Services:

Clearview AI: FBI, Walmart und Interpol nutzen unsichere Gesichtserkennung

Mehr als 2.000 Kunden in 27 Ländern haben sich für die App von Clearview AI entschieden. Diese ist erst kürzlich durch ein Datenleck aufgefallen. Neben Sicherheitsbehörden setzen auch Supermarktketten auf die umstrittene Gesichtserkennungssoftware.

Artikel veröffentlicht am ,
Nicht nur das FBI nutzt Gesichtserkennung.
Nicht nur das FBI nutzt Gesichtserkennung. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de)

Nachdem ein Datenleck beim Startup Clearview einen Einblick in die Datenbanken des Unternehmens gegeben hat, ist klar geworden: Behörden wie das FBI, aber auch US-Supermarktketten wie Walmart, Bestbuy und Macy's sind Nutzer der umstrittenen Gesichtserkennungssoftware. Das hat der Techblog Buzzfeed erfahren.

Stellenmarkt
  1. ITEOS, Stuttgart
  2. ERGO Group AG', München

Demnach ist die Machine-Learning-Software bei insgesamt 2.200 Organisationen im Einsatz. Zu den Kunden gehören auch Länder außerhalb der USA, etwa die Vereinigten Arabischen Emirate. Insgesamt 27 verschiedene Nationen haben die Software bereits erworben. Zudem nutzt die internationale Kriminalpolizei Interpol die Software von Clearview AI.

App greift Standortdaten ab

Der Techblog Gizmodo konnte sich von einer ungesichterten AWS-S3-Instanz eine Version des Programms herunterladen. Die Reporter des Magazins haben dabei festgestellt, dass einige Informationen zu Nutzern wohl an Google Analytics, Crashlytics, App-Measurement und andere Statistiktools gesendet werden. Auch Standortdaten der Nutzer werden von der App per Fine Location API in Android abgegriffen - ein Verhalten, das viele mobile Programme aufweisen. Die Gesichtserkennungsfunktion selbst kann hingegen wohl nur mit einem vom Unternehmen verifizierten Konto verwendet werden.

Gizmodo hat einige Referenzen zu eventuell in der Entwicklung befindlichen Funktionen gefunden. So will das Unternehmen etwa eine Suchfunktion per Sprachsteuerung implementieren. Auch soll es eine Fotosuche geben, bei der Nutzer Motive von Menschen hochladen und für eine Datenbanksuche verwenden können. Den Journalisten ist dabei aufgefallen, dass Clearview anscheinend nicht möchte, dass Personen Screenshots ihrer Software im Internet verbreiten. "Screenshots dürfen nicht geteilt werden. Bitte teilen Sie stattdessen Links der Suchergebnisse", heißt es in einer Hinweisnachricht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de
  3. (u. a. Samsung 860 QVO 1 TB für 99,90€, Samsung 860 QVO 2 TB für 199,99€, Samsung Protable...

Harioki 29. Feb 2020 / Themenstart

Dann muss man nicht erst Geld durch die Installation solcher Systeme verbraten, wenn man...

M.P. 28. Feb 2020 / Themenstart

und das sicherlich nicht aus religiösen Motiven... Silizium-Kiberer in jedem Winkel des...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Motorola Razr (2019) - Hands on

Das neue Motorola Razr lässt sich wie das alte Razr V3 zusammenklappen - das Display ist allerdings faltbar und geht über die gesamte Innenfläche des Smartphones.

Motorola Razr (2019) - Hands on Video aufrufen
Golem Akademie: IT-Sicherheit für Webentwickler als Live-Webinar
Golem Akademie
"IT-Sicherheit für Webentwickler" als Live-Webinar

Wegen der Corona-Pandemie findet unser Workshop zur IT-Sicherheit für Webentwickler nicht als Präsenzseminar, sondern im Netz statt: in einem Live-Webinar Ende April mit Golem.de-Redakteur und IT-Sicherheitsexperte Hanno Böck.

  1. Golem Akademie Zeitmanagement für IT-Profis
  2. Golem Akademie IT-Sicherheit für Webentwickler
  3. In eigener Sache Golem-pur-Nutzer erhalten Rabatt für unsere Workshops

Coronakrise: IT-Freelancer müssen als Erste gehen
Coronakrise
IT-Freelancer müssen als Erste gehen

Die Pandemie schlägt bei vielen IT-Freiberuflern schneller zu als bei Festangestellten. Schon die Hälfte aller Projekte sind gecancelt. Überraschung: Bei der anderen Hälfte läuft es weiter wie bisher. Wie das?
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Corona Lidl Connect setzt Drosselung herauf
  2. Coronakrise SPD-Chefin warnt vor Panik durch ungenaues Handytracking
  3. Buglas Corona-Pandemie zeigt Notwendigkeit der Glasfaser

Coronakrise: Welche Hilfen IT-Freelancer bekommen
Coronakrise
Welche Hilfen IT-Freelancer bekommen

Das Hilfspaket des Bundes in Milliardenhöhe sieht kaum Leistungen vor, mit denen IT-Freelancer etwas anfangen können. Den Bitkom empört das nicht.
Ein Bericht von Gerd Mischler

  1. Jobporträt Softwaretester "Ein gesunder Pessimismus hilft"
  2. Frauen in der IT Software-Entwicklung ist nicht nur Männersache
  3. Virtuelle Zusammenarbeit Wie Online-Meetings nicht zur Zeitverschwendung werden

    •  /