Geld- und Bankwesen stehen vor fundamentalen Veränderungen: Startups wirbeln Banken durcheinander, neue Wege entstehen für Zahlungsverkehr, Kreditvergabe und die Bewertung privater Kreditwürdigkeit. Ob wir in Zukunft noch mit Bargeld bezahlen werden, ist dabei noch die geringste Frage.
Mit einem ungewöhnlichen 3D-Drucker haben Forscher der Universität Stuttgart ein Kameraobjektiv gebaut, das kaum dicker ist als ein menschliches Haar. Das macht die Technik für die Medizin, aber auch für Spione interessant.
Ein chinesisches Bauunternehmen hat eine zweistöckige Villa mit einer Wohnfläche von 400 Quadratmetern innerhalb von 45 Tagen gedruckt. Huashang Tengda stellt die Grundmauern an Ort und Stelle in einem Schichtverfahren aus Beton mit einem 3D-Drucker her.
Daten aus dem Orbit, dauerhaft verfügbar: Kepler Communications will eine Konstellation aus Satelliten aufbauen, über die jeder Satellit im Orbit ständig erreichbar ist. Wann das Projekt startet, ist noch unklar.
Cisco wird vorgeworfen, den Konkurrenten Arista Networks mit Patentklagen aus dem Markt verdrängen zu wollen. Arista bietet Switches erheblich günstiger an als Cisco.
Wie fahre ich? Diese Frage soll von der Video-Software des Startups Nexar beantwortet werden, die während der Fahrt andere Autos inklusive Kennzeichen aufnimmt, ihr Fahrverhalten analysiert und andere Fahrer warnen soll.
Mit einem leicht modifizierten Model S von Tesla Motors hat Blake Fuller, Chef des Startups Go Puck, beim Bergrennen Pikes Peak in den Rocky Mountains einen Streckenrekord aufgestellt. Der Akku musste vorher stark gekühlt werden.
Der Alfieri von Maserati könnte laut Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne auch als rein elektrischer Sportwagen auf den Markt kommen. Er wäre das erste Elektrofahrzeug des italienischen Traditionsherstellers.
Der chinesische Hersteller Meizu hat bei seinen Smartphones Technologien von Qualcomm verwendet - ohne diese zu lizenzieren. Eine außergerichtliche Einigung scheiterte offenbar, jetzt hat der Chiphersteller Klage vor einem chinesischen Gericht eingereicht.
Umarmung oder high-five? Kuss oder Handschlag? Ein Algorithmus soll anhand eines Bildes erkennen, was darauf abgebildete Menschen als Nächstes machen. Er lernte das durch Fernsehgucken.
Ein Fehler im DRM-Modul des Chrome-Browsers ermöglicht das Herunterladen von Filmen beim Videostreaming, auch wenn diese eigentlich verschlüsselt sind. Das betroffene Modul lässt sich ebenso in Firefox oder Opera nutzen.
Das Weltraumteleskop Hubble schaut noch ein Weilchen länger in die Sterne: Die US-Raumfahrtbehörde Nasa hat die Mission um fünf Jahre verlängert. Es wird einige Jahre lang zusammen mit seinem Nachfolger im Einsatz sein. Darauf freuen sich die Wissenschaftler.
Das chinesische Unternehmen Faraday Future will sein kommendes Elektroauto mit teilautomatisierten Fahrfunktionen ausrüsten. Eine Testlizenz für Kalifornien hat das Unternehmen bereits.
Pampers mit Sensoren sind für den Procter & Gamble-Konzern eine Option. Zahnbürsten melden bereits, wenn der Nutzer zu stark drückt oder zu kurz putzt.
BMW plant angeblich eine rein elektrische Version des BMW i8, die mit einer Akkuladung bis zu 400 Kilometer weit kommen soll. Der Zweisitzer wäre damit eine Alternative zum Tesla S, der allerdings eine Reiselimousine darstellt.
Spät, aber immerhin: Nun will auch Youtube seinen Nutzern die Möglichkeit geben, einfach per App einen Livestream zu übertragen. Das Angebot soll schneller und stabiler als das von der Konkurrenz sein - gemeint ist vor allem Facebook.
Können autonome Autos ethische Entscheidungen treffen? Selbst wenn sie es könnten, wollen die Menschen offenbar lieber in Autos sitzen, die egoistischer sind.
Ein vierbeiniger Roboter mit einem langen Hals: Sein Vorgänger war zwar ein robotischer Hund, aber Spot Mini gleicht eher einer Giraffe - und die räumt sogar die Spülmaschine ein.
Apple hat ein Verfahren entwickelt, um die Steuerung eines Smartphones komfortabler zu machen. Es erkennt, mit welcher Hand das Smartphone gehalten wird und abhängig davon erscheinen Icons an der passenden Stelle.
Die Stadt der Zukunft ist smart, vernetzt, mit Sensoren ausgestattet. Doch zur Smart City gehört mehr als nur Technik. Sie soll die Kreativität ihrer Bürger anregen.
Ein chinesisches Unternehmen hat Apple wegen Patentverletzung verklagt und will den Verkauf des iPhone 6 in China verhindern. Doch nach einem Bericht gibt es das klagende Unternehmen gar nicht mehr - der Prozess soll trotzdem weitergehen.
Update In einer historischen Abstimmung hat Großbritannien für den Austritt aus der EU gestimmt. Zwar sind die Folgen des Brexits noch nicht abzusehen, doch die IT-Wirtschaft rechnet dauerhaft mit eher negativen Auswirkungen. Berlin als Startup-Zentrum könnte jedoch profitieren.
Ein zwei Kilometer langer Autobahnabschnitt in Schweden ist von Siemens mit einer Oberleitung versehen worden, damit spezielle Lkw dort Strom für ihren Elektroantrieb beziehen können. Abseits der Strecke nutzen die Hybrid-Lkw Verbrennungsmotoren.
Trotz hoher Verluste will Blackberry weiter auf das Smartphone-Geschäft setzen. Auch die Verkaufszahlen der eigenen Geräte gehen weiter zurück. Der Blackberry-Chef hat einen Plan B parat, den er aber vorerst nicht umsetzen möchte.
Zwei autonome Kleinbusse fahren durch das schweizerische Sitten und befördern Fahrgäste mit maximal 20 km/h. Ein menschlicher Aufpasser kann jedoch jederzeit den Notausschalter drücken.
Mit RFC 7905 gibt es nun eine Spezifikation, um den Verschlüsselungsalgorithmus ChaCha20 im Poly1305-Modus in TLS zu nutzen. Der von Dan Bernstein entwickelte Algorithmus ist insbesondere auf Geräten ohne Hardware-AES-Unterstützung schneller als mögliche Alternativen.
Mobilfunkempfang in der Bahn soll durch neue Fenster von Siemens besser werden. Die Scheiben tragen eine elektrisch leitende, transparente Schicht aus Metallen oder Metalloxiden mit Löchern. Doch es gibt noch weitere Störfaktoren.
Die Telekom schaltet in ihrem Netz den Dienst Wi-Fi Calling frei. Dafür müssen mindestens 100 KBit/s zur Verfügung stehen. Der Wechsel vom WLAN ins LTE-Netz soll ohne Unterbrechung möglich sein.
Google Fiber kauft erstmals ein Unternehmen zu. Webpass versorgt Häuserblocks mit Point-to-Point-Wireless-Verbindungen mit einer Datenrate bis zu 1 GBit/s.
Grimsel sieht aus wie ein zu heiß gewaschenes Formel-1-Fahrzeug: Das gerade einmal 168 kg leichte und kleine Auto hat auf einem Militärflughafen in der Schweiz den Beschleunigungsweltrekord geknackt. In 1,513 Sekunden kam der kleine Elektrorenner aus dem Stand auf 100 km/h.
Europcar will neben Mietwagen weitere Mobilitätslösungen anbieten, darunter Carsharing und einen Taxiservice. Die Dienste stehen über die App Ubeeqo zur Verfügung.
Erst das Silicon Valley in den USA, jetzt das Silicon Wadi in Israel. Bosch-Chef Volkmar Denner pflegt Kontakt in die weltweite Startup-Szene und beteiligt sich finanziell. Warum ihn die Gründermentalität fasziniert.
Update Der Netzbetreiber Ewe will sein Netz für Vectoring ausbauen, um den Kunden bis zu 100 MBit/s zu bieten. Doch die Bundesnetzagentur bevorzuge die Telekom als größten Netzbetreiber.
Update Lediglich 200 Euro kostet Huaweis Oberklasse-Smartphone Mate S derzeit bei der Deutschen Telekom. Wer zuschlägt, spart beim Kauf derzeit fast 150 Euro und erhält ein sehr gut ausgestattetes Smartphone. Die Telekom gibt an, dass es derzeit ausverkauft sei.
Das Interesse an staatlichen Informationen hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Selbst indizierte Videofilme müssen Behörden inzwischen herausrücken.
Rückfahrkameras sollen Autofahrern durch mehr Übersicht das rückwärtige Ausparken erleichtern. Doch Millionen älteren Autos fehlt die Technik. Mit Rearvision kommt eine Nachrüstlösung auf den Markt, die mit ein paar Handgriffen montiert werden kann.
Der neue Einigungsversuch der Bundesnetzagentur mit der EU-Kommission über das exklusive Vectoring der Telekom wird von den Wettbewerber-Verbänden verrissen. Der Ton wird noch schärfer.
Er wollte der Bitcoin-Erfinder sein, jetzt will er die Kryptowährung offenbar besitzen - jedenfalls Patente, mit denen die Verwendung der Technik lizenziert werden könnte. Craig Wright hat in Großbritannien offenbar schon mehr als 50 Patente angemeldet.
Mit dem geplanten Anniversary Update von Windows 10 soll der Edge-Browser von Microsoft deutlich energieeffizienter sein als bisher. Dazu nutzt das Team Technik, mit der auch Mozilla und Google experimentieren, ebenso wie eine enge Anbindung an Windows.
Sicherheitsfirmen sind in der Community oft nicht wohlgelitten. Mikko Hypponen von F-Secure spricht im Interview über Vertrauen und Privatsphäre und Bankentrojaner im Weltall - und erklärt, warum Microsoft nicht mehr scheiße ist.
Der Star-Trek-Schauspieler Anton Yelchin kam am Sonntag durch einen Verkehrsunfall ums Leben, bei dem er von seinem Jeep Grand Cherokee eingeklemmt wurde. Der unergonomische Automatikwählhebel des Jeeps ist Gegenstand eines Rückrufs.
Das Deep-Mind-Team von Google kombiniert das Lernen durch Trial-and-Error mit neuronalen Netzen und erreicht damit übermenschliche Fähigkeiten in Go- oder Atari-Spielen. Google will dies künftig auch für Veränderungen in der Gesellschaft nutzen.
Update Auf nach Europa: Das Solarflugzeug Solar Impulse ist am Montagmorgen in New York zur Atlantiküberquerung gestartet. Ziel ist Südspanien. Damit ist das Ende der Weltumrundung im Solarflugzeug in Sicht.
Die Zukunft der Fliegerei werde elektrisch, sagt Nasa-Chef Charles Bolden. Die US-Raumfahrtbehörde baut derzeit ein Elektroflugzeug mit vielen Propellern. Es könnte in absehbarer Zeit fliegen.
Apples ikonische Entsperrgeste wird in iOS 10 nicht mehr vorhanden sein. Sie begleitete das iPhone, seit es vorgestellt wurde, und war Gegenstand mehrerer Rechtsstreitigkeiten.
Der AM-RB 001 soll der schnellste Seriensportwagen der Welt werden. Jetzt sind erste Details zu Project Nebula von Aston Martin aufgetaucht, mit denen der Autobauer den Bugatti Chiron schlagen will. Eventuell wird es ein Hybrid-Fahrzeug mit Technik aus der Formel 1.
Ein Patentgericht in Peking hat den Verkauf aktueller Apple-Smartphones untersagt, weil diese einem chinesischen Konkurenzprodukt ähneln würden. Apple hat Berufung eingelegt und verkauft erstmal weiter Telefone.
Hereinspaziert, liebe Fahrgäste, und nicht wundern: Olli hat keinen Fahrer. Der Elektrobus fährt sich selbst. Derzeit in einem Vorort von Washington, aber vielleicht auch bald in Berlin.