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Gegen Google Maps: Uber plant für 500 Millionen US-Dollar eigenen Kartendienst

Der Fahrdienstleister Uber will einen eigenen Kartendienst aufbauen, damit sich seine Fahrer besser orientieren können. Das Investment soll laut Medienbericht bei einer halben Milliarde US-Dollar liegen. Damit will sich Uber auch von der Abhängigkeit von Google lösen.
/ Andreas Donath
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Kartierungfahrzeug von Uber (Bild: Uber)
Kartierungfahrzeug von Uber Bild: Uber

Uber steckt laut einem Bericht der Financial Times(öffnet im neuen Fenster) eine halbe Milliarde US-Dollar in einen eigenen Kartendienst. Das Unternehmen selbst teilte in einem Blogbeitrag(öffnet im neuen Fenster) lediglich mit, einen solchen Dienst aufbauen zu wollen. Brian McClendon, der für Uber den Beitrag schrieb, teilte mit: "Exakte Karten sind das tragende Element unseres Angebots und das Rückgrat unseres Geschäfts."

Das Datenmaterial tragen speziell ausgerüstete Fahrzeuge des Unternehmens nach Informationen der Financial Times aktuell in den USA und Mexiko zusammen. Die Daten sollen auch den künftigen, autonom fahrenden Autos von Uber nutzen.

Uber schickt in der US-Stadt Pittsburgh bereits versuchsweise Autos auf die Straße , die selbst steuern und die Straßen vermessen können. Die Fahrzeuge, die auf einem Ford-Mittelklasse-Auto basieren, sind nicht nur durch ihre Aufkleber an den Seiten deutlich zu erkennen, sondern vor allem durch ihren Dachaufbau, der unter anderem durch ein rotierendes Lidar-System (Light detection and ranging) zur Abstandsmessung per Laser auffällt.

Im März 2015 hatte Uber den Kartendienst Decarta(öffnet im neuen Fenster) übernommen. Bisher setzt Uber auf das Datenmaterial von Google. Ubers Kartenchef McClendon arbeitete früher bei Google und verließ das Unternehmen 2015.


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