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Der verunglückte Tesla Model S
Der verunglückte Tesla Model S (Bild: National Transportation Safety Board)

Autonomes Fahren: Tesla fuhr bei tödlichem Unfall zu schnell

Der verunglückte Tesla Model S
Der verunglückte Tesla Model S (Bild: National Transportation Safety Board)

Beim tödlichen Verkehrsunfall mit einem Tesla Model S im Mai 2016 hat möglicherweise der aktivierte Autopilot ein Hindernis nicht erkannt. Der Fahrer griff offenbar nicht ein. Die Ermittlungsbehörde hat offizielle Unfallfotos und wichtige Details veröffentlicht.

Der verunglückte Tesla ist knapp 119 km/h gefahren, obwohl auf der Strecke ein Limit von 105 km/h galt. Das gab die Ermittlungsbehörde NTSB (National Transportation Safety Board) in einem vorläufigen Bericht an.

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Das Fahrzeug soll im Autopilot-Modus für assistiertes Fahren bei hoher Geschwindigkeit in den Auflieger eines abbiegenden LKW gefahren sein. Ein Bremsmanöver des Fahrzeugs oder des Fahrers soll nicht stattgefunden haben. Der Fahrer starb bei dem Unfall. Tesla vermutet, dass die Fahrzeugelektronik den weißen Anhänger nicht erkannt beziehungsweise falsch interpretiert habe. Neben einer Kamera verfügt der Tesla Model S auch über Radar. Das ignoriere aber alles, was wie ein hoch angebrachtes Straßenschild aussehe, um unnötiges Bremsen zu verhindern, twitterte Tesla-Chef Elon Musk.

Ungeachtet des tödlichen Unfalls will Elon Musk den Autopiloten in Tesla-Fahrzeugen nicht abschalten. Dies sagte der Tesla-Chef dem Wall Street Journal.

Autonomes Fahren gibt es noch nicht

Die Autopilotfunktion von Tesla darf nicht mit einer autonomen Fahrfunktion verwechselt werden. Der Wagen hält mit der Technik lediglich die Spur, bremst entsprechend zum Verkehr und kann beschleunigen, um den Abstand zum Vordermann zu halten. Dabei werden Verkehrsschilder erkannt und wenn gewünscht auch Geschwindigkeitseinschränkungen berücksichtigt. Wenn der Fahrer die Spur wechseln will, muss er den Blinker manuell betätigen und das Auto sucht sich eine Lücke, um selbstständig auszuscheren. Fahrer werden darauf hingewiesen, dass im Automatikbetrieb die Verantwortung für das Auto bei ihnen liegt. Die Fahrer müssen also die Hände am Lenkrad behalten und den Verkehr verfolgen.

Die Wege von Mobileye und Tesla trennen sich

Das israelische Unternehmen Mobileye, das die Kameras und den SoC (System-on-a-Chip) für den Autopiloten liefert, sagte, das System sei derzeit nicht dafür ausgelegt, Querverkehr zu erkennen. Die entsprechenden Funktionen sollen erst in zwei Jahren implementiert werden.

Überraschenderweise trennen sich die Wege von Mobileye und Tesla. Nach Berichten von Ars Technica und anderer Medien wird Mobileye zwar weiterhin die vorhandene Technik in den Teslas unterstützen und verbessern, jedoch nicht über die aktuelle Generation seines EyeQ3-SoC mit Tesla zusammenarbeiten.

Nach Angaben von Mobileye handelt es sich bei verbesserten autonomen Fahrfunktionen um einen Paradigmenwechsel. Es stehe viel auf dem Spiel - die Reputation des Unternehmens und die der gesamten Technik des autonomen Fahrens. Das Unternehmen will enger mit Herstellern wie BMW und Intel zusammenarbeiten und nicht nur reiner Zulieferer sein. Genauere Gründe nannte das Unternehmen nicht. Es ist nicht bekannt, ob Tesla nun eigene Sensoren entwickeln will.


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FaLLoC 02. Aug 2016

zwei Strafzettel (63 km/h, 61 km/h) a 40 CHF sind ca 70 EUR. Die Messungen erfolgten im...

robinx999 30. Jul 2016

Es kam da auch noch schlechte Sicht dazu. Und das Gericht war der Meinung das bei...

katze_sonne 28. Jul 2016

Das hatte ich auch angeschnitten und von "bergauf" geredet. Ich denke einfach, dass es...

simpletech 28. Jul 2016

Nein. Zumindest in unserem muss nix bestätigt werden. Beschleunigt bis zur max...

SJ 28. Jul 2016

ja, musst Benzin/Diesel tanken, danach reinsitzen, zündschlüssel drehen, und gas geben



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