Künstliche Intelligenz: Softbank und Honda wollen sprechendes Auto bauen
Die japanischen Unternehmen Softbank und Honda haben Reuters zufolge(öffnet im neuen Fenster) eine Kooperation bekannt gegeben. Zusammen wollen sie ein Auto bauen, das den Gemütszustand des Fahrers erkennen und darauf reagieren kann, das haben Softbank-Chef Son Masayoshi und Hondas CEO Matsumoto Yoshiyuki erklärt.
KI soll helfen und als Gesprächspartner dienen
Mittels Sensoren, Mikrofonen und Kameras sollen anhand von Veränderungen in der Sprache, Gestik und Körpermerkmalen Emotionen des Fahrers gelesen und von der KI des Wagens ausgewertet werden. Bei stressigen Situationen soll die KI dann beispielsweise aufmunternde Worte spenden, oder bei langen Fahrten alleine als Gesprächspartner fungieren.
Die Technologie hinter der KI soll auf Softbanks Pepper-Roboter basieren und Cloud-unterstützt sein. Die erste Version von Pepper wurde im Sommer 2014 auf den Markt gebracht. Bei dem gemeinsamen Projekt würde Softbank wohl komplett hinter der KI-Entwicklung stehen, und Honda sich um die Fahrzeugentwicklung kümmern.
Genauere Details zur Entwicklung des gemeinsamen Fahrzeugs haben Son und Matsumoto nicht bekannt gegeben. Auch wann eine erste Version des an K.I.T.T. aus der Serie Knight Rider erinnernden Autos erscheinen soll, ist unbekannt.
Softbank kauft ARM
Softbank stand erst kürzlich verstärkt im Fokus. Der Medienkonzern hatte angekündigt, den britischen SoC-Entwickler ARM für insgesamt 32 Milliarden US-Dollar kaufen zu wollen . Inwiefern dieser Kauf bei der Entwicklung des KI-Autos hilft, ist noch nicht abzusehen.
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