• IT-Karriere:
  • Services:

100 MBit/s: Zusagen der Bundesnetzagentur drücken Preis für Vectoring

Ein exklusives Vectoring der Telekom im Nahbereich kommt nur, wenn der Konkurrent gute und günstige virtuelle Zugangsprodukte angeboten bekommt. Das dürfte den Preis für bis zu 100-MBit/s-Zugänge drücken.

Artikel veröffentlicht am ,
Netzausbau der Telekom
Netzausbau der Telekom (Bild: Deutsche Telekom)

Die Bundesnetzagentur hat sich bei der Freigabe des Vectoring durch die Deutsche Telekom im Nahbereich zu umfangreichen Maßnahmen verpflichtet. Das geht aus dem Schreiben der EU-Kommission (PDF) an Behördenchef Jochen Homann hervor. Die Wettbewerbsbehörde habe erklärt, dass das Vectoring in Nahbereichen nicht aktiviert werde, ohne dass der virtuell entbündelte Zugang am Kabelverzweiger (KVz-VULA) und das BNG-Layer-2-Zugangsprodukt allgemein verfügbar sind.

Stellenmarkt
  1. DGUV - Deutsche gesetzliche Unfallversicherung e. V., Sankt Augustin
  2. ING Deutschland, Nürnberg

Breko-Geschäftsführer (Bundesverband Breitbandkommunikation) Stephan Albers kommentierte: "Die Bundesnetzagentur wird sich an ihren Zusagen gegenüber der EU-Kommission messen lassen müssen. Denn die EU-Kommission hat ganz klar gemacht: Kein Vectoring im Nahbereich ohne erstklassiges VULA-Produkt zu fairen Entgelten." Die Bundesnetzagentur solle ihre gemachten Zusagen einhalten.

Was ist ein Layer-2-Bitstromzugang?

Der Layer-2-Bitstromzugang soll ein kombiniertes Vorleistungsprodukt aus Internetzugang und Transportleistung im Netz der Telekom sein, das es Konkurrenten ermöglicht, ihren Endkunden ADSL- und VDSL- sowie künftig auch Glasfaser-Anschlüsse zu bieten.

Die EU-Kommission hatte in dieser Woche einem neuen Entwurf der Bundesnetzagentur zum exklusiven Vectoring für die Telekom im Nahbereich zugestimmt, aber weitere Nachbesserungen verlangt. Schätzungen der EU zufolge würden so 1,4 Millionen Haushalte erstmals Verbindungsgeschwindigkeiten von über 50 MBit/s und technisch bis maximal 100 MBit/s erhalten.

Anbietern, die derzeit am Hauptverteiler präsent sind, müsse der Zugang zu Kabelkanälen und unbeschalteten Glasfaserleitungen gestattet werden. Andere Anbieter könnten die Vectoring-Technologie in mehr Gebieten als früher einsetzen und eines der Zugangsprodukte werde von der Bundesnetzagentur weiter verbessert, so die EU.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote

chefin 25. Jul 2016

Du meinst ob Layer2 Zugänge gibt? Kann man eindeutig mit Ja beantworten, weil das gerade...


Folgen Sie uns
       


    •  /