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Webrender: Servo soll GPU-Backend standardmäßig nutzen

Die Webengine Servo von Mozilla soll das GPU-Backend Webrender künftig standardmäßig einsetzen. Das Team arbeitet zudem an einer besseren Windows-Unterstützung, und Servos Style-System soll in Gecko integriert werden.
/ Sebastian Grüner
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Eine der Webrender-Demos in Servo (Bild: Golem.de)
Eine der Webrender-Demos in Servo Bild: Golem.de

Seine Pläne für das dritte Quartal 2016(öffnet im neuen Fenster) benennt das Entwicklerteam der neuen Webengine Servo von Mozilla in seinem aktuellen Wochenrückblick(öffnet im neuen Fenster). Demnach sollen sämtliche noch ausstehende Arbeiten umgesetzt werden, um das GPU-Backend Webrender standardmäßig verwenden zu können. Außerdem plant das Team offenbar eine neue Generation des Codes mit Webrender 2.

Bei der Technik handelt es sich um einen spezialisierten Teil der Engine, der dazu genutzt werden soll, das gesamte Rastern(öffnet im neuen Fenster) auf der GPU auszuführen. Das betrifft insbesondere die Darstellungen von Animationen, welche durch Webrender im Vergleich zu bisheriger Technik deutlich beschleunigt werden. In den aktuellen Nightly-Builds von Servo lässt sich der Webrender bereits über eine Kommandozeilenoption nutzen.

Weitere Gecko-Integration und Arbeiten an Windows

In den kommenden Monaten will das Team die Unterstützung der Nightly-Builds außerdem deutlich verbessern. Teil der Planungen mit höchster Priorität ist auch das Projekt Stylo(öffnet im neuen Fenster). Dabei handelt es sich um den Versuch, das Style-System von Servo in der Firefox-Engine Gecko zu verwenden. Die Entwickler unterscheiden bei den Operationen zur Darstellung von CSS klar zwischen Style und Layout(öffnet im neuen Fenster). Der Firefox nutzt in der für Anfang August geplanten Version 48 erstmals Funktionen, die für Servo entstanden und damit in der Sprache Rust geschrieben sind.

Das Team freut sich, berichten zu können, dass die Windows-Unterstützung von Servo mit Hilfe von externen Beiträgen vorangeschritten sei. Windows solle künftig die gleiche Unterstützung erhalten wie zurzeit Mac OS X und Linux.


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