Abo
  • Services:

Interactive Dynamic Video: Forscher erwecken Objekte in normalen Videos zum Leben

Mit einem Algorithmus können Wissenschaftler des MIT anhand feinster Bewegungen und Vibrationen in Videos leblose Objekte dynamisch auf Eingaben reagieren lassen. Spezielle Aufnahmegeräte sind nicht nötig - die Technik funktioniert theoretisch mit jedem Videomaterial.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein Algorithmus analysiert verschiedene Vibrationsfrequenzen und errechnet basierend darauf ein Bewegungsmodell.
Ein Algorithmus analysiert verschiedene Vibrationsfrequenzen und errechnet basierend darauf ein Bewegungsmodell. (Bild: MIT)

Forscher vom Computer Science and Artificial Intelligence Laboratory (CSAIL) des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben einen Weg gefunden, mit der aus gewöhnlichem Videomaterial ein Film mit interaktiven, dynamischen Elementen wird. Die Wissenschaftler nennen ihre Technologie entsprechend "Interactive Dynamic Video", kurz: IDV.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main

Grundgedanke ist, aus den natürlichen Bewegungen eines Objektes im Film - hier reichen auch Vibrationen - mit Hilfe eines Algorithmus ein Bewegungsmodell dessen zu erstellen. Die minimalen Bewegungen, die etwa eine kleine Drahtskulptur macht, wenn der Tisch unter ihr erschüttert wird, reichen aus, um auch größere Bewegungen vorauszusagen.

Neue Interaktionen zwischen Objekten möglich

Im fertigen IDV können dann Objekte außerhalb ihres ursprünglich aufgezeichneten Zustandes animiert werden. Die durch die Bewegungen ausgelösten Bildänderungen werden vom Algorithmus berechnet, was in einem gewissen Rahmen noch realistisch aussieht.

In einem Video zeigen die Macher von IDV etwa, wie sie besagte Drahtskulptur aufgrund eines nur fünfsekündigen Ursprungsvideos realistisch animieren können. Ein anderes Beispiel ist ein einminütig gefilmter Busch oder eine Hängebrücke auf einem Spielplatz.

Als Einsatzzweck können sich die Wissenschaftler unter anderem Gebäudesimulationen in bestimmten Stresssituationen, wie etwa Erdbeben, vorstellen. Ein anderes Einsatzgebiet liegt im Entertainmentbereich: So könnten etwa Interaktionen zwischen virtuellen Figuren und der realen Welt deutlich kostengünstiger und einfacher als bisher erstellt werden.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Logan, John Wick, Alien Covenant, Planet der Affen Survival)
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)

a user 05. Aug 2016

Absolut. Ich hab so etwas gut gemachtes noch nie gesehen. Man braucht nicht einmal den...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Thinkpad A485 - Test

Wir testen Lenovos Thinkpad A485, ein Business-Notebook mit AMDs Ryzen. Das 14-Zoll-Gerät hat eine exzellente Tastatur und den sehr nützlichen Trackpoint als Mausersatz, auch die Anschlussvielfalt gefällt uns. Leider ist das Display recht dunkel und es gibt auch gegen Aufpreis kein helleres, zudem könnte die CPU schneller und die Akkulaufzeit länger sein.

Lenovo Thinkpad A485 - Test Video aufrufen
Smartphone-Kaufberatung: Viel Smartphone für wenig Geld
Smartphone-Kaufberatung
Viel Smartphone für wenig Geld

Auch zum diesjährigen Weihnachtsfest verschenken sicher viele Menschen Smartphones - oder wünschen sich selbst eins. Der Markt ist so groß wie unüberschaubar. Wir haben 2018 viele getestet und geben Empfehlungen für Geräte unter 300 Euro.
Von Tobias Költzsch

  1. Vivo Nex Dual Screen Vivo stellt Smartphone mit zwei Displays vor
  2. Smartphone-Kaufberatung Mehr Smartphone für mehr Geld
  3. CDU-Generalsekretärin Alle Behördengänge sollen am Smartphone erfolgen können

Key-Reseller: Das umstrittene Geschäft mit den günstigen Gaming-Keys
Key-Reseller
Das umstrittene Geschäft mit den günstigen Gaming-Keys

Computerspiele zum Superpreis - ist das legal? Die Geschäftspraktiken von Key-Resellern wie G2A, Gamesrocket und Kinguin waren jahrelang umstritten, mittlerweile scheint die Zeit der Skandale vorbei zu sein. Doch Entwickler und Publisher sind weiterhin kritisch.
Von Benedikt Plass-Fleßenkämper und Sönke Siemens


    Bootcamps: Programmierer in drei Monaten
    Bootcamps
    Programmierer in drei Monaten

    Um Programmierer zu werden, reichen ein paar Monate Intensiv-Training, sagen die Anbieter von IT-Bootcamps. Die Bewerber müssen nur eines sein: extrem motiviert.
    Von Juliane Gringer

    1. Nordkorea Kaum Fehler in der Matrix
    2. Security Forscher können Autoren von Programmiercode identifizieren
    3. Stack Overflow Viele Entwickler wohnen in Bayern und sind männlich

      •  /