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Automatikwählhebel: Anton Yelchins Eltern verklagen Fiat Chrysler

Nach dem Unfalltod von Star-Trek-Schauspieler Anton Yelchin verklagen dessen Eltern den Autobauer Fiat Chrysler: Der Automatikwählhebel des Jeeps, der den 27-Jährigen einklemmte, soll unergonomisch und missverständlich arbeiten.

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Automatikwählhebel im Jeep Grand Cherokee
Automatikwählhebel im Jeep Grand Cherokee (Bild: Mopar/Screenshot: Golem.de)

Nach dem tödlichen Verkehrsunfall von Star-Trek-Schauspieler Anton Yelchin, der Ende Juni 2016 von seinem Jeep eingeklemmt worden war, haben die Eltern Klage gegen Fiat Chrysler wegen widerrechtlicher Tötung eingereicht. Der unergonomische Automatikwählhebel des Jeeps soll Schuld am Unfall gewesen sein.

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Das Auto, das den Darsteller des Pavel Chekov in seiner Hofeinfahrt erdrückte, ist ein Jeep Grand Cherokee aus dem Modelljahrgang 2015. Dieser Fahrzeugtyp ist von einer freiwilligen Rückrufaktion des Herstellers Fiat Chrysler betroffen, weil ein verwirrend gestalteter Automatikwählhebel dazu führen könne, dass Fahrzeuge wegrollten.

Das Design dieses Hebels unterscheidet sich stark von den alten Automatikschaltungen. Der Fahrer drückt den Knopf an der Seite und schiebt den Hebel im Stand nach vorn, bis dessen LED-Beschriftung auf P steht. Der Schalter rutscht beim Loslassen anders als früher üblich immer zurück in die Neutralstellung. Im Instrumentenpanel wird die Schalterstellung ebenfalls angezeigt. Manche Fahrer schalteten mangels fühlbaren Feedbacks durch die Schalterstellung offenbar nur in die Neutralstellung oder den Rückwärtsgang.

Das Bauteil wird als monostabil bezeichnet, weil sämtliche Positionen durch Tippen geschaltet werden können. Das Bauteil wird vom Zulieferer ZF in diversen Versionen hergestellt.

Freiwillige Rückrufaktion war kurz zuvor eingeleitet worden

Fiat Chrysler rief den Jeep Cherokee der Jahrgänge 2014 und 2015 im Juni 2016 zurück, nachdem eine Untersuchung der US-Verkehrssicherheitsbehörde National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) ergeben hatte, dass in zahlreichen Fällen Fahrer ihre Autos verließen und irrtümlich annahmen, sie hätten die Parkstellung gewählt. Durch ein Software-Update wurde eine Automatikbremse realisiert. 536.000 Fahrzeuge wurden zurückgerufen.

In der Zivilklage, die in Los Angeles eingereicht wurde, wird auch darauf hingewiesen, dass in anderen Fahrzeugen des Herstellers ein ähnlicher Automatikwählhebel existiere. Betroffen seien der Dodge Charger (2012 bis 2014), der Chrysler 300 (2012 bis 2014), der Dodge Durango (2014) sowie der Jeep Grand Cherokee der Modelljahrgänge 2014 bis 2015.



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Anonymer Nutzer 05. Aug 2016

Lern lesen? 1) Sagte ich P blockiert auch nicht 100% in jedem Fall. 2) 1. Gang hat nen...

Anonymer Nutzer 04. Aug 2016

Schalt in N, öffne die Türe und geh mit dem Fuss von der Bremse ---> Warnton + Anzeige...

deinkeks 04. Aug 2016

Der Kunde ist nicht daemlich, sondern in diesem Falle tot! Nur weil der Hersteller...

Golressy 03. Aug 2016

Stimme ich zu. Es wird immer Schlimmer. Telsa hat es bereits vorgemacht. Es gibt auch...

Tobias Claren 03. Aug 2016

Dennoch gab es den Fall eine SM-Paares, dass vom Staat wegen der wechselseitigen...


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