Forscher haben eine große kalte Zone in der Jupiter-Atmosphäre gefunden. Entstanden ist sie mutmaßlich durch die Polarlichter des Planeten. Und sie ist wie alles auf dem Jupiter: riesig.
Vom Draht zum Bauteil: Das norwegische Unternehmen Norsk Titanium stellt für Boeings Dreamliner Teile mit dem 3D-Drucker her. Es sollen die ersten 3D-gedruckten Teile sein, die in der Struktur eines Flugzeuges eingesetzt werden.
Mit Autodraw hat Google ein Zeichenprogramm vorgestellt, das dank künstlicher Intelligenz aus mitleiderregenden Malversuchen identifizierbare Kunstwerke macht. Die kostenlose Anwendung läuft über den Browser und kann daher auf nahezu jedem Endgerät verwendet werden.
Unser Autor hat versehentlich das MySQL-Passwort seiner Webseite veröffentlicht. Hier schreibt er, wie es dazu kam. Er berichtet, warum Fehler selbst dann passieren, wenn man denkt, alle Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt zu haben und warum es in PHP zu einfach ist, derartige Fehler zu produzieren.
Sony und E Ink sind Pioniere des elektronischen Papiers. Mittlerweile sind Sony-E-Book-Reader jedoch selten und neue Modelle werden kaum mehr gebaut. Das soll sich in einem Joint Venture ändern.
Wennschon - dennschon: Microsoft hat Windows mit Vista teils fundamental umgebaut. Davon ist, im Gegensatz zu den optischen Änderungen am Desktop, in späteren Windows-Versionen viel übrig geblieben.
Plant Disney einen echten Baymax? Disney Research hat ein Patent auf einen Roboter angemeldet, der eng mit Menschen interagieren soll. Was Disney damit vorhat, ist jedoch unklar.
Volkswagen beteiligt sich mit 180 Millionen US-Dollar an einem Joint Venture mit Mobvoi. Das chinesische Unternehmen entwickelt Spracherkennungs- und Sprachsteuerungsfunktionen für Autos.
Ab Herbst 2017 soll der Cadillac CT6 mit der Option Super Cruise angeboten werden, mit der die Limousine auf der Autobahn selbstständig steuern kann. Das System bietet fast die gleichen Funktionen wie Teslas Autopilot.
Mehr Einnahmen, weniger Kosten - so soll Protonet gerettet werden. Dafür muss die überwiegende Anzahl der Mitarbeiter gehen, bestehende Kunden sollen kostenpflichtige Supportverträge abschließen.
Webseiten werden immer größer und laden immer länger. Um zumindest die Übertragung der Daten zu beschleunigen und das Downloadvolumen zu verringern, setzt Dropbox für Javascript und CSS auf die Kompressionstechnik Brotli. Das bringe massive Vorteile im Vergleich zu Gzip.
Die Alphabet-Tochter Deepmind will bei der Krebsbehandlung helfen und schlägt menschliche Spieler in Go. Das nun verfügbare Open-Source-Framework Sonnet soll die Forschung an maschinellem Lernen in der Öffentlichkeit vorantreiben.
Wir schreiben das Jahr 2007. Bill Gates ist Chefentwickler bei Microsoft und Steve Ballmer tobt als CEO mit seiner unnachahmlichen Art durch die Medien. Auftritt: Windows Vista, die bislang wohl umstrittenste Windows-Version.
Konzipieren, drucken, anbauen: In der Formel 1 sind die Entwicklungszyklen schon kurz. Das Team McLaren Honda will noch schneller werden: Es will künftig neue Teile an der Strecke herstellen - mit einem 3D-Drucker.
Ein futuristisches Design sowie 24 Elektromotoren an einem Kippflügel für den Senkrechtstarter und den Geradeausflug: So lässt sich der Prototyp des Flugzeugs Lightning beschreiben, das jetzt seine Flugtests abgeschlossen hat. Als nächstes soll ein größeres Modell gebaut werden.
Der US-Grenzschutz will kleine Drohnen mit einer Gesichtserkennung ausstatten und damit die rund 3.200 km lange Grenze zu Mexiko absichern. Gesteuert werden die Drohnen per Sprachkommando.
Uber hat sich zum Rechtsstreit mit Google geäußert und den Vorwuf des Technologiediebstahls zurückgewiesen. Die Klage gewährt Einblicke in einige Arbeitsweisen der Firmen.
Die internationale Anwaltsvereinigung IBA hat die Auswirkungen von Automatisierung und KI auf die Arbeitswelt untersucht. Die großen Veränderungen erforderten eine Anpassung des Arbeitsrechts. Die Juristen fordern auch eine Steuer auf Roboter.
Zum maschinellen Lernen benötigt Google möglichst relevante, also echte Daten. Deshalb wird das Modell für die Android-Tastatur Gboard einfach auf Smartphones angelernt und später auf dem Server zusammengesetzt - eine radikale Abkehr von bisherigen Herangehensweisen.
Tausende Züge, Hunderte Autos und Hunderttausende Lampen waren den Machern der weltgrößten Modelleisenbahn nicht genug. Schiffe, dachten sie, wären eine simple Erweiterung. Das ist 14 Jahre her - und die Steuerung ist immer noch ein Problem.
Adobe Research arbeitet an einer App, mit der bessere Selbstporträts aufgenommen werden können. Dabei wird maschinelles Lernen eingesetzt, um einen Aufnahmestil auf das eigene Foto zu übertragen, die Perspektive zu modifizieren oder den Hintergrund unscharf zu stellen.
Amazon will in einigen seiner Lager künftig Gabelstapler mit Brennstoffzellen-Antrieb von Plug Power verwenden. Sie sollen solche Fahrzeuge ersetzen, die nur mit Akkus unterwegs sind. Am Hersteller dieser Antriebe will sich Amazon gleich beteiligen.
Die von Google selbst entwickelten Machine-Learning-Chips, die Tensor Processing Units, sollen weitaus flotter und obendrein effizienter rechnen als Grafikkarten oder Prozessoren. Spannend ist dabei der interne Aufbau der ASICs.
Partner halten zusammen: Fujitsu stellt neue Oracle-Sparc-Systeme für schwere Datenlasten vor. Die langjährigen Partner haben sogar Pläne für Sparc-Chips bis in das Jahr 2021 hinein.
Wer dem Magsafe-Ladekabel nachtrauert, das Apple mit den neuen Macbook Pro abgeschafft hat, kann wieder hoffen. Apple will einen Adapter mit Magnethalterung patentieren, der für den USB-Typ-C geeignet ist.
Eigentlich soll der Flug mit einem Airbus A380 ein besonderes Erlebnis sein. So stellt es das Unternehmen bisher jedenfalls dar. Auf der AIX hat Airbus allerdings angekündigt, den Flieger besonders eng zu bestuhlen.
Honor hat das 8 Pro für Deutschland vorgestellt. Käufer erhalten ein sehr gut ausgestattetes Oberklasse-Smartphone zu einem günstigen Preis. Es ist das erste Honor-Smartphone, das es bei einem deutschen Netzbetreiber gibt.
Elektromobilität bleibt am Boden: Airbus hat beschlossen, den Elektroflieger E-Fan doch nicht in Serie zu bauen. Stattdessen will der Luftfahrtkonzern ein Hybridflugzeug entwickeln.
Wer schnell berechnen kann, wie sich die Welt im Innersten verhält, öffnet das Tor für Technologien von morgen. Wie geht das? Neu erfundene Zahlen könnten den Weg weisen.
/23Kommentare/Ein Bericht von Andreas Loos (Zeit Online)
Bosch und Daimler werden beim vollautomatisierten und fahrerlosen Fahren künftig kooperieren. Künftig soll das Auto zum Passagier kommen und ihn zum Ziel bringen. Für Taxifahrer brechen dann schwere Zeiten an.
Zum Mars bitte hier umsteigen: Die Nasa will eine Raumstation zwischen Erde und Mond aufbauen, die als Zwischenstation für Missionen im Sonnensystem dienen soll. Boeing ist einer der Partner bei dem Projekt.
Die Deutsche Telekom findet es unverständlich, dass sie trotz ihres Beitrags zum Breitbandausbau nun auch noch deutlich mehr Kompensationen an Wettbewerber zahlen muss. Diese würden "teilweise nicht investieren" und deren "Alt-Technik" sei "längst abgeschrieben."
Quantenkommunikation ist abhörsicher, aber störanfällig. Wissenschaftler aus Österreich haben ein neues Protokoll entwickelt, das die Übertragung von Quantenbits verbessern soll.
Patentrechtsstreitigkeiten bringen vor allem Probleme. Damit es nicht dazu kommt, hat Google ein Abkommen mit vielen wichtigen, großen Herstellern geschlossen. Innerhalb des Android-Ökosystems sollen damit Patentstreitigkeiten verhindert werden.
Daimler-Chef Dieter Zetsche will das Wasserstoff-Brennstoffzellen-Auto nicht mehr als wichtige Zukunftstechnik behandeln. Sinkende Akkukosten machen das Elektroauto attraktiver.
HbbTV ist unzureichend abgesichert. Darüber sind Tausende Smart-TVs offen für Angriffe aus der Ferne. Ein Sicherheitsexperte hat einen funktionierenden Angriff auf einem Gerät von Samsung demonstriert.
Das Ende einer langen Partnerschaft naht: Apple hat Imagination Technologies gesagt, dass die Kooperation spätestens 2019 auslaufen wird. Statt lizenzierter PowerVR-Technik will Apple eigene GPUs nutzen - ImgTechs Aktienkurs bricht daher ein.
Wer kommt mit einem platten Reifen oder schlechter Sicht besser klar: das System für autonomes Fahren oder der Mensch? IBM hat ein System entwickelt, das in einer außergewöhnlichen Situation entscheiden soll, wer das Fahrzeug steuert.
Ford will 400 Mitarbeiter von Blackberry einstellen, um die Entwicklung von Konnektivitätslösungen für Autos zu beschleunigen. Außerdem investiert das Unternehmen eine halbe Milliarde kanadische Dollar für ein neues Forschungs- und Entwicklungszentrum.
Ein britisches Startup will den Ansatz des Ultra Mobile PCs wiederbeleben. Es plant, ein Mini-Notebook mit einem 8,2 Zoll großen Display und einer entsprechend kompakten Tastatur auf den Markt zu bringen. Darauf wird ein vollwertiges Windows 10 oder Googles Android laufen.
Glasfaser für alle, aus nachhaltiger und fairer Produktion - das will das Kreuzberger Startup Fair To The Home (FTTH) erreichen. Zudem sollen schicke Leitungen für Innenräume produziert werden.
Die alternativen Betreiber haben sich erfolgreich beschwert. Die Bundesnetzagentur hat der Telekom aufgegeben, ihre Vectoring-Musterverträge zu ändern.
Der Code für den Open-Source-Treiber der kommenden GPU-Generation Vega von AMD steht in den Entwicklungszweigen von Kernel- und Userspace-Komponenten bereit. Der größte Teil der mehreren hunderttausend Zeilen ist Registerdokumentation.
Das Konzept funktioniert: Sea Bubbles sollen künftig als schwebende Wassertaxis auf Flüssen in Großstädten eingesetzt werden. Einen Prototyp hat das gleichnamige französische Unternehmen zu Wasser gelassen.
Alle DVB-T2-Sender laufen wie geplant, die große Umschaltaktion war erfolgreich. Zwei Startschwierigkeiten gab es noch, von denen eine bereits beseitigt sein soll.
Voice Calls heißt die neue Funktion im Messenger Telegram, über die Nutzer verschlüsselte Telefonate führen können - zunächst in Europa. Telegram nutzt dafür seine eigene umstrittene Verschlüsselung.
Das Tesla Model 3 wird wie alle aktuellen Fahrzeuge des Unternehmens mit einem großen Touchscreen-Display ausgerüstet. Einen separaten Instrumententräger mit Tacho wird es jedoch nicht geben. Alles wird auf dem tabletförmigen Display in der Mitte angezeigt, auch das Tempo.
Daimler will bis 2022 zehn neue Elektroautos auf den Markt bringen. Ursprünglich war geplant, sich drei Jahre länger Zeit zu lassen. Den Dieselmotor will der Vorstandsvorsitzende Dieter Zetsche jedoch nicht aufgeben.