Abo
  • Services:

Künstliche Intelligenz: Deepmind veröffentlicht eigenes Machine-Learning-Framework

Die Alphabet-Tochter Deepmind will bei der Krebsbehandlung helfen und schlägt menschliche Spieler in Go. Das nun verfügbare Open-Source-Framework Sonnet soll die Forschung an maschinellem Lernen in der Öffentlichkeit vorantreiben.

Artikel veröffentlicht am ,
Sonnet von Deepmind basiert auf Googles Tensorflow.
Sonnet von Deepmind basiert auf Googles Tensorflow. (Bild: Deepmind)

Die Bibliothek Tensorflow von Google ermöglicht es sehr schnell, darauf aufbauende Frameworks für bestimmte Probleme des maschinellen Lernens zu erstellen, schreibt das Alphabet-Tochterunternehmen Deepmind in seinem Blog. Und genau das sei bei Deepmind nach dem Wechsel auf Tensorflow geschehen. Das Ergebnis dieser Arbeiten, Sonnet, steht nun als Open Source Software auf Github bereit.

Stellenmarkt
  1. Lachmann & Rink GmbH, Freudenberg und Dortmund
  2. Cluno GmbH, München

Laut Deepmind ähnelt Sonnet zwar einigen anderen Frameworks, die neuronale Netzwerke auf Basis von Tensorflow modellieren, bietet zusätzlich aber einige Funktionen, die speziell auf die Bedürfnisse der Forschungsarbeiten von Deepmind zugeschnitten sind. Was genau das heißt, erläutert Deepmind in einer eigenen Forschungsarbeit. Demnach werden die genutzten optimierten Algorithmen zum maschinellen Lernen nicht selbst erstellt, sondern mit Hilfe von Sonnet von den Rechnern erlernt.

Dank der Offenlegung von Sonnet sollen die eigenen Modelle von Deepmind einfacher mit der Forschungsgemeinschaft geteilt werden können. Ebenso erhofft sich das Unternehmen davon eine weite Verbreitung von Sonnet, um damit die Forschung vorantreiben zu können.

Deepmind forscht zu verschiedenen Anwendungsbereichen künstlicher Intelligenz (KI). Seit Anfang 2014 gehört das Unternehmen zu Google und mittlerweile zu dem Google-Mutterunternehmen Alphabet. Bekanntgeworden sind die Leistungen von Deepmind wohl vor allem durch die Arbeiten an Alpha Go, die erste KI, die auch die weltbesten menschlichen Spieler in Go besiegen konnte. Inzwischen beteiligt sich Deepmind unter anderem an verschiedenen Kooperationen mit dem Gesundheitswesen, etwa um die Strahlentherapie bei Krebs zu verbessern.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Fallout 4 GOTY für 26,99€ und Season Pass für 14,99€, Skyrim Special Edition für 17...
  2. (u. a. Logitech G910 + G402 für 99€ und ASUS Dual Radeon RX 580 OC + SanDisk SSD Plus 240 GB...
  3. (aktuell u. a. Corsair CX750 für 64,90€ + Versand)

Vielfalt 11. Apr 2017

Kriegt ja sonst keiner hin, diese nutzlosen Ärzte.


Folgen Sie uns
       


Microsoft Hololens 2 - Hands on (MWC 2019)

Die Hololens 2 ist Microsofts zweites AR-Headset. Im ersten Kurztest von Golem.de überzeugt das Gerät vor allem durch das merklich größere Sichtfeld.

Microsoft Hololens 2 - Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Adblock Plus: Adblock-Filterregeln können Code ausführen
Adblock Plus
Adblock-Filterregeln können Code ausführen

Unter bestimmten Voraussetzungen können Filterregeln für Adblocker mit einer neuen Funktion Javascript-Code in Webseiten einfügen. Adblock Plus will reagieren und die entsprechende Funktion wieder entfernen. Ublock Origin ist nicht betroffen.
Von Hanno Böck

  1. Urheberrecht Axel-Springer-Verlag klagt erneut gegen Adblocker
  2. Whitelisting erlaubt Kartellamt hält Adblocker-Nutzung für "nachvollziehbar"
  3. Firefox Klar Mozilla testet offenbar Adblocker

TES Blades im Test: Tolles Tamriel trollt
TES Blades im Test
Tolles Tamriel trollt

In jedem The Elder Scrolls verbringe ich viel Zeit in Tamriel, in TES Blades allerdings am Smartphone statt am PC oder an der Konsole. Mich überzeugen Atmosphäre und Kämpfe des Rollenspiels; der Aufbau der Stadt und der Charakter-Fortschritt aber werden geblockt durch kostspielige Trolle.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades startet in den Early Access
  2. Bethesda The Elder Scrolls 6 erscheint für nächste Konsolengeneration

Swobbee: Der Wechselakku kommt wieder
Swobbee
Der Wechselakku kommt wieder

Mieten statt kaufen, wechseln statt laden: Das Berliner Startup Swobbee baut eine Infrastruktur mit Lade- und Tauschstationen für Akkus auf. Ein ähnliches Geschäftsmodell ist schon einmal gescheitert. Dieses kann jedoch aufgehen.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Elektromobilität Seoul will Zweirad-Kraftfahrzeuge und Minibusse austauschen
  2. Rechtsanspruch auf Wallboxen Wohnungswirtschaft warnt vor "Schnellschuss" bei WEG-Reform
  3. Innolith Energy Battery Schweizer Unternehmen entwickelt sehr leistungsfähigen Akku

    •  /