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Lagerverkehr: Amazon setzt auf Gabelstapler mit Brennstoffzellen

Amazon will in einigen seiner Lager künftig Gabelstapler mit Brennstoffzellen-Antrieb von Plug Power verwenden. Sie sollen solche Fahrzeuge ersetzen, die nur mit Akkus unterwegs sind. Am Hersteller dieser Antriebe will sich Amazon gleich beteiligen.

Artikel veröffentlicht am ,
Gabelstapler mit Brennstoffzelle von Plug Power
Gabelstapler mit Brennstoffzelle von Plug Power (Bild: Plug Power)

Das Brennstoffzellen-Unternehmen Plug Power und Amazon haben einen Vertrag abgeschlossen, wonach in elf Auslieferungslagern des Online-Versandhändlers Gabelstapler mit Brennstoffzellen genutzt werden sollen. Sie ersetzen akkubetriebene Fahrzeuge, die an der Steckdose geladen werden.

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Laut einem Bericht von Reuters hat sich Amazon zugleich das Recht auf den Kauf von bis zu 23 Prozent des Unternehmens gesichert. Damit soll vermutlich verhindert werden, dass die Konkurrenz ebenfalls auf Brennstoffzellen-Gabelstapler umsteigen kann.

Plug Power teilte mit, dass Amazon 2017 etwa 70 Millionen US-Dollar ausgeben werde, um entsprechende Technik für die Gabelstapler zu kaufen. Auch stationäre Brennstoffzellen als Notstromaggregate sowie die notwendige Wasserstoff-Infrastruktur und das Gas selbst gehören zu dem Geschäft.

Wasserstoff-Brennstoffzellen werden von einigen Marktteilnehmern als Alternative zu rein batterieelektrisch betriebenen Fahrzeugen gesehen. Während es lange dauert, Akkus am Stromnetz wieder aufzuladen, kann der Wasserstoff sehr viel schneller getankt werden. Allerdings ist der Treibstoff wegen seiner Flüchtigkeit erheblich schwerer als Benzin oder Diesel zu transportieren. Zudem wird flüssiger Wasserstoff recht energieintensiv hergestellt.

Einige Umweltschützer kritisieren, dass der Wasserstoffbetrieb nur umweltfreundlich sei, wenn die Energie aus erneuerbaren Energien stamme. Wasserstoff kann unter anderem durch Elektrolyse aus Wasser gewonnen werden. Auch eine Erdgasreformation ist neben diversen anderen Verfahren möglich. Forscher der Stanford University und der TU München haben am Beispiel von Kalifornien gezeigt, dass es preiswerter ist, mit batterieelektrischen Autos den CO2-Ausstoß zu reduzieren als mit Brennstoffzellenfahrzeugen.



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Thomas 07. Apr 2017

Warum sollte der Wasserstoff nicht im flüssigen Aggregatzustand sein? Wird schon einen...

the_crow 07. Apr 2017

Für Amazon dürfte der tatsächliche Energieverbrauch und damit die Energieeffizienz der...

Netzweltler 07. Apr 2017

Ja: http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1157695/ Klar, zu dem...

PearNotApple 07. Apr 2017

Sehe ich genauso. Es gibt in den Medien sehr wenige Fachartikeln zum Thema...

s.bona 07. Apr 2017

Die 10% Verlust für die Kompression kommen ja auch noch mal oben drauf, zu den Verlusten...


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