Der dröhnende Motorsound ist ein Markenzeichen von Harley-Davidson - und wird dennoch langsam verschwinden. Das US-Unternehmen plant, Elektromotorräder in Serie zu produzieren. Fans des Verbrenners müssen aber noch nicht aufgeben.
Der Chef des Sportwagenherstellers Aston Martin, Andy Palmer, will ein Elektroauto bauen, weil das Unternehmen weiter Zwölfzylinderverbrennungsmotoren anbieten will. Und ohne Elektroauto sind die Flotten-Emissionswerte nicht zu erreichen.
BMW will zahlreiche neue Modelle mit Elektroantrieb über alle Baureihen hinweg anbieten. Akkus und Elektromotoren werde der Autohersteller selbst bauen und keine Kooperationen mit der Konkurrenz eingehen, sagte BMW-Einkaufschef Markus Duesmann.
Ab in die Werkstatt: Fiat Chrysler ruft die Besitzer von Pickups vom Typ Ram auf, ein Software-Update installieren zu lassen. Bei bestimmten Unfällen kann aufgrund eines Software-Fehlers das passive Sicherheitssystem des Fahrzeugs versagen.
Update Haussicherheit, Smart Home und medizinische Anwendungen sollen über das neue Netz von Vodafone laufen. Die Sensoren können durch Scannen eines QR-Codes mit dem Smartphone zum IoT hinzugefügt und gesteuert werden.
Build 2017 Die neuen Motion Controller sollen Microsofts Mixed-Reality-Plattform erweitern. Dieses Vorhaben kommt vor allem Endkunden entgegen, denen die Hololens zu teuer ist.
Allo-Nutzer können in der neuen Version der App ein Sticker-Set anfertigen, das nach ihrem Ebenbild geschaffen wird. Googles Chat-App nutzt ein neuronales Netzwerk, um aus einem Foto eine Comic-Variante des Users zu erstellen. Die verschiedenen Bildchen können dann an Freunde verschickt werden.
Einzig durch Lichtbrechung konnten dänische Forscher farbige Bilder produzieren. Dazu braucht es eine chemische Lösung, einen potenten Laser und Kunststoffplatten. Das Vorbild: Schmetterlinge und Pfauen.
UpdateBuild 2017 Der Video-Indexer der Azure-Cloud erkennt Szenen, Personen, Sprache und Stimmungen in Videos und kann sogar übersetzen. Diese hilfreichen Funktionen demonstriert Microsoft aber ausgerechnet mit Überwachungstechnik.
Facebook ist voll von verlinkten Webseiten, die wenig Content, dafür aber viel Werbung enthalten. Das soziale Netzwerk geht künftig gegen solche Links vor und zeigt sie nicht mehr in den News Feeds an. Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz sollen Werbeschleudern erkannt werden.
GTC 2017 Nvidias DGX-1, die wassergekühlte DGX-Station und das HGX-1 eignen sich für Deep Learning. Die Preise haben es in sich, frühe Käufer erhalten aber ein kostenloses Volta-Upgrade. Alle drei Systeme basieren auf der neuen Tesla V100.
Ein neues System zur maschinellen Übersetzung von Facebook liefert leicht bessere Ergebnisse als das bisher beste von Google und ist dabei sogar noch schneller. Anders als Google stellt Facebook den Code und die Trainingsdaten frei zur Verfügung.
Gleiche Funktionen, gegenteiliges Ziel: Mit Hilfe smarter Hörgeräte sollen Hörgeschädigte wieder optimal hören, gut Hörende dagegen filtern damit heraus, was sie nicht hören wollen. Und das ist ziemlich attraktiv.
Mit einer Apple Watch können Nutzer bereits seit einiger Zeit ihre Fitness überwachen. Jetzt hat Apple das Unternehmen Beddit gekauft, das Schlaf-Tracker herstellt. Diese werden unter dem Bettlaken platziert und können bereits jetzt mit iPhones genutzt werden.
Der Elektroautohersteller Tesla macht die Besitzer seiner Autos noch stärker zu Testfahrern. Mit hochgeladenen Videos der Außenkameras sollen Fahrsituationen besser analysiert werden.
Hätte das deutsche Leistungsschutzrecht der EU zur Prüfung vorgelegt werden müssen? Das Landgericht Berlin ist dieser Ansicht und will den Europäischen Gerichtshof darüber entscheiden lassen.
Forscher in den USA haben ein Smartphone so modifiziert, dass es elektromagnetische Strahlung von Geräten erkennt. Das eröffnet neue Interaktionsmöglichkeiten mit vielen Dingen, beispielsweise smarten Lampen, Bildschirmen oder Druckern.
Die Mehrheit heute erzeugter Fotos wird von Maschinen für Maschinen gemacht, sagt der Künstler Trevor Paglen. Deshalb müssten wir jetzt lernen, wie Computer zu sehen.
Forscher haben ein System entwickelt, das mit Hilfe von Kontakten und leitenden Materialien herkömmliche Gegenstände touch-empfindlich macht. So können Objekte aus leitender Folie oder Kunststoff als Eingabegerät genutzt werden - oder ein mit leitender Farbe besprühter Schreibtisch.
Mit einem Generalschlüssel fürs Internet meint eine Allianz deutscher Unternehmen keine Backdoor in Krypto, sondern ein Single-Sign-on-Verfahren. Dies soll besonders sicher sein, technische Details gibt es bislang aber nicht.
Dateien markieren und Rechte entziehen: Ein Microsoft-Patent beschreibt ein System, das illegale Aktivitäten von Nutzern in einer Chronik speichert. Darauf basierend können Nutzerkonten geschlossen oder Rechte entzogen werden.
Nicht wenige Antennennutzer haben nach der DVB-T-Abschaltung von dem Übertragungsweg verabschiedet. Doch 400.000 Haushalte kamen neu dazu. Wenn die Gratisphase von Freenet TV endet, wird sich zeigen, wie viele zahlende Kunden wirklich übrig bleiben.
Noch gibt es keinen praktischen Beweis dafür, dass Quantencomputer wirklich schneller sein werden als herkömmliche Rechner. Ein Experiment mit Photonen soll ihn erbringen.
Eine Million Downloads im Jahr und trotzdem volle Lesesäle: Das Projekt Google Books war sehr umstritten, weil es die Bestände von Bibliotheken weltweit scannt und digital verfügbar macht. Die Bayerische Staatsbibliothek hat aber nur Gutes darüber zu sagen und scannt sogar selbst fleißig mit.
Würde sich eine Solaranlage auf meinem Dach lohnen? Das können künftig auch deutsche Interessenten per Google Sunroof berechnen. Nur ländliche Haushalte haben das Nachsehen.
Wichtige Probe bestanden: Am European Xfel wurden die ersten Röntgenlaserpulse erzeugt. Das bedeutet, die Anlage ist funktionstüchtig. Die Eröffnung ist für September geplant.
US-Forscher haben weiche, dünne Chips entwickelt, die zum Beispiel als Sensor auf der Haut getragen werden können. Nach Gebrauch kann das elektronische Bauteil einfach und ohne giftige Rückstande entsorgt werden.
Das Rechnen mit Quantenzuständen sollte zuerst ein Problem der Physiker lösen: die seltsame Welt der Quanten zu simulieren. Und vielleicht ist es auch nur dafür sinnvoll.
Das Innovation-Lab Space10 von Ikea will herausfinden, was Menschen von künstlicher Intelligenz und smarten Assistenten erwarten. Die Ergebnisse sollen offen einsehbar sein.
Tinder-Bilder sind kein Match für Gesichtserkennung: Ein Programmierer aus den USA hat sich mehrere Zehntausend Bilder aus der Dating-App Tinder beschafft. Er hat sie ins Netz gestellt, damit Algorithmen für die Gesichtserkennung daran trainiert werden können.
Das erste Tastatur-Mod für die Moto-Z-Modellreihe hat sein Finanzierungsziel gerade so erreicht. Das Tastatur-Mod verpasst dem Moto-Z-Smartphone eine aufschiebbare Tastatur. Nach derzeitiger Planung wird das Tastatur-Mod wohl erst im Herbst erscheinen.
In Version 4.11 des Linux-Kernels sorgen Neuerungen an Dateisystemen für mehr Datensicherheit und eine effizientere Sortierung von Schreibzugriffen auf modernen Datenträgern. Notebooks mit NVMe-Speicher bekommen mehr Akkulaufzeit.
Der Streit zwischen Qualcomm und Apple um Lizenzzahlungen eskaliert: Qualcomm zufolge hält der iPhone-Hersteller Zahlungen an seine Auftragsfertiger zurück, die für Qualcomm bestimmt seien. Der Chip-Hersteller muss daraufhin seine Geschäftsprognose für das laufende Quartal korrigieren.
Siemens will nicht nur Ausrüstung für Personenverkehrsunternehmen anbieten, sondern auch Software. Hacon bietet Fahrplaninformationssysteme und Apps, die Siemens nun auch verkaufen will. Gleichzeitig sorgt ein interner Rechtsstreit im Unternehmen für Aufsehen.
HMI 2017 Die Zusammenarbeit mit einem Roboter kann für Menschen schon mal tödlich enden. Unternehmen zeigen in Hannover, wie die Maschinen zu sanfteren Kollegen werden.
Entwickler können künftig eigene Geräte mit eingebautem Google-Assistant entwickeln: Google hat ein entsprechendes SDK vorgestellt. Damit kann nicht nur auf dessen Wissen zugegriffen werden, sondern auch auf Sprachantworten.
Anker hat seine Powerbank um die Fähigkeit erweitert, Geräte auch mit der USB-Option Power Delivery per USB Type C aufzuladen. Das Versorgen von Notebooks ist damit kein Problem mehr. Zusätzlich gibt es für Altgeräte USB Typ A.
Das Predator Triton 700 ist ein 15,6-Zoll-Spiele-Notebook mit aktueller Kaby-Lake- sowie Pascal-Hardware und Schnittstellen wie Thunderbolt 3. Neben der ungewöhnlichen Position der Peripherie sorgt ein großes Glasfenster für Einblick.
HMI 2017 Die Arbeit an der Fertigungslinie ist oft anstrengend und ermüdend. Das Schweizer Unternehmen Noonee hat für die Mitarbeiter eine Erleichterung konstruiert: eine Sitzgelegenheit, die sie sich an den Körper schnallen.
Der e.GO Life aus Aachen ist ein Elektroauto für vier Personen, das für den Stadtverkehr gedacht ist und eine Reichweite von 100 km aufweist. Vor Abzug der Kaufprämie kostet es 15.900 Euro.
HMI 2017 Schluss mit Brummi: VW setzt künftig an zwei Standorten in Sachsen Elektro-Lkw für Transporte ein. Die beiden Trucks sind zudem mit Systemen für autonomes Fahren ausgestattet.
UpdateHMI 2017 Hunderttausende Messebesucher und zwei Fahrscheinautomaten: Der Besuch der Hannover Messe war für Bahnfahrer noch qualvoller als bei der Cebit. Es gibt aber ein paar Tipps zum Ticketkauf.
Der freie Webserver Nginx ist in der Version 1.13 erschienen. Er bringt unter anderem Unterstützung für TLS 1.3 mit, das aktuelle Browser zwar unterstützen, OpenSSL allerdings noch nicht offiziell.
Die Hightech-Kaffeemaschine eines deutschen Startups steht immer wieder im Fokus des Interesses - aber nicht immer aus den erhofften Gründen. Gründer Hans Stier hat Golem.de erzählt, was trotz einer guten Idee und vielen Crowdfunding-Unterstützern so alles schiefgehen kann.