Sensoren: Vodafone startet sein Narrowband-IoT mit Partnern
Haussicherheit, Smart Home und medizinische Anwendungen sollen über das neue Netz von Vodafone laufen. Die Sensoren können durch Scannen eines QR-Codes mit dem Smartphone zum IoT hinzugefügt und gesteuert werden.
Vodafone wird noch dieses Jahr ein neues Narrowband-IoT-Netz in Deutschland einführen. Das gaben die Partner Vodafone, der Großhändler Komsa und der Hersteller für Sicherheitstechnik Lupus-Electronics am 12. Mai 2017 bekannt. Die Sensoren und Cloud-Services wurden von Lupus-Electronics und Komsa entwickelt.
Narrowband-IoT basiert auf einem Unter-Profil des 4G-Standards. Durch einen Empfindlichkeitsgewinn von 20 Dezibel im Vergleich zum GSM-Standard sollen die Funksignale auch Gebäude und dickere Wände gut durchdringen können. Der Standard ist für geringe Datenraten von 20 bis maximal 250 KBit/s ausgelegt.
Sensoren können durch Scannen eines QR-Codes mit dem Smartphone dem Netzwerk hinzugefügt, kontrolliert und gesteuert werden. Möglich seien damit verschiedene Messverfahren, Automatisierungsprozesse und Sicherheitsanwendungen. "Haussicherheit und Smart Home, aber auch haushaltsnahe Dienstleistungen oder medizinische Anwendungen werden einfacher und günstiger", sagte Matthias Wolff, Geschäftsleiter von Lupus-Electronics.
Testnetz seit Februar in Betrieb
Vodafone Deutschland hatte im Februar 2017 ein Testnetz für Narrowband-IoT gestartet. In seinem Entwicklungszentrum in Düsseldorf arbeitet der Anbieter mit den Netzwerkausrüstern Ericsson, Huawei und Nokia, den Modulherstellern Telit und U-Blox sowie den Chipherstellern Intel und Neul an dem Maschinennetz.
So erprobt Vodafone zum Beispiel gemeinsam mit DB Systel, dem Digitaldienstleister der Deutschen Bahn, Technologie für das Abfallmanagement in Bahnhöfen. Getestet werden mit Narrowband-IoT-Sensoren ausgestattete Mülleimer, die ihren Füllstand selbstständig erkennen und melden.
Nachtrag vom 12. Mai 2017, 11:54 Uhr
Vodafone erklärte, dass es noch nicht feststeht, ob das Narrowband-IoT-Netz noch dieses Jahr kommt.
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ich versteh irgendwie einfach nicht das argument sicherheit in diesem ganzen IoT gedöhns...