• IT-Karriere:
  • Services:

Tesla V100: Drei Volta-Systeme für KI-Berechnungen

Nvidias DGX-1, die wassergekühlte DGX-Station und das HGX-1 eignen sich für Deep Learning. Die Preise haben es in sich, frühe Käufer erhalten aber ein kostenloses Volta-Upgrade. Alle drei Systeme basieren auf der neuen Tesla V100.

Artikel veröffentlicht am ,
Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang zeigt V100-basiertes HGX-1.
Nvidia-Chef Jen-Hsun Huang zeigt V100-basiertes HGX-1. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Nvidia hat auf der Hausmesse GTC 2017 drei neue Systeme zur Berechnung von künstlicher Intelligenz angekündigt: ein aktualisiertes DGX-1, die neue DGX-Station und eine verbesserte Variante des HGX-1. Die technische Basis stellen jeweils mehrere Rechenmodule, genauer die kürzlich vorgestellte Tesla V100. Die Leistung der drei Varianten variiert je nach Anwendungszweck.

  • Nvidia zeigt Volta-basiertes DGX-1. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Nvidia zeigt Volta-basiertes DGX-1. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Nvidia zeigt Volta-basiertes DGX-1. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Nvidia zeigt Volta-basierte DGX-Station. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Nvidia zeigt Volta-basierte DGX-Station. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Nvidia zeigt Volta-basiertes HGX-1. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
  • Nvidia zeigt Volta-basiertes HGX-1. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
Nvidia zeigt Volta-basiertes DGX-1. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)
Stellenmarkt
  1. Bayerisches Rotes Kreuz K.d.ö.R. Landesgeschäftsstelle, München
  2. Schwarz Dienstleistung KG, Raum Neckarsulm

Beim DGX-1 handelt es sich um ein komplettes System mit zwei Prozessoren und acht Volta-Modulen. Nvidia verbaut zwei Xeon E5-2698 v4 (Broadwell-EP mit 20 Kernen) samt 512 GByte DDR4-Arbeitsspeicher. Hinzu kommen acht Tesla V100 statt acht Tesla P100, weshalb die für Inferencing wichtige FP16-Rechenleistung von 170 auf 960 Teraflops ansteigt. Beim Training mit Microsofts Resnet-50 soll das neue DGX-1 daher nur noch 7,4 statt 18 Stunden benötigen. Es kostet 150.000 US-Dollar und wird im dritten Quartal 2017 ausgeliefert. Wer jetzt ein DGX-1 mit Tesla P100 kauft, bekommt laut Nvidia kostenlos ein Volta-Upgrade.

Die DGX-Station ist eine Workstation basierend auf dem DGX-1: Statt acht stecken vier Tesla V100 darin, als Prozessor rechnet ein Xeon E5-2698 v4 mit 256 GByte RAM. Zwar werden PCIe-Karten statt Mezzanine-Module genutzt, die drei Displayports aber werden über eine auf dem Mainboard integrierte Grafikeinheit bereitgestellt. Die CPU und die GPUs sind wassergekühlt. Das System kostet 70.000 US-Dollar und soll im vierten Quartal 2017 verfügbar sein.

Für Hyperscale-Server ist die Neuauflage des HGX-1 gedacht: Bis zu acht Tesla V100 sind per NV-Link 2.0 verbunden, das System selbst kommuniziert per PCIe mit dem Host. Die Plattform ist Teil des Open Compute Projects, sie soll unter anderem von Microsoft für dessen Azure-Cloud eingesetzt werden. Je nach Kundenwunsch kann das Volta-HGX-1 mit einer CPU und zwei GPUs (1C:2G) oder als 2C:4G- oder als 4C:8G-Konfiguration bestückt sein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-53%) 18,99€
  2. (-15%) 12,67€
  3. 4,99€

anonym 11. Mai 2017

gerade an unis laufen die systeme doch so lange, bis es wirklich nicht mehr geht.

anonym 11. Mai 2017

er könnte auch alternativ einfach die antworten unter seiner frage lesen, aber scheinbar...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy S20 - Hands on

Samsung hat gleich drei neue Modelle der Galaxy-S20-Serie vorgestellt. Golem.de konnte sich die Smartphones im Vorfeld bereits genauer anschauen.

Samsung Galaxy S20 - Hands on Video aufrufen
Unitymedia: Upgrade beim Kabelstandard, Downgrade bei Fritz OS
Unitymedia
Upgrade beim Kabelstandard, Downgrade bei Fritz OS

Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia stellt sein Netz derzeit auf Docsis 3.1 um. Für Kunden kann das viel Arbeit beim Austausch ihrer Fritzbox bedeuten, wie ein Fallbeispiel zeigt.
Von Günther Born

  1. Hessen Vodafone bietet 1 GBit/s in 70 Städten und kleineren Orten
  2. Technetix Docsis 4.0 mit 10G im Kabelnetz wird Wirklichkeit
  3. Docsis 3.1 Magenta Telekom bringt Gigabit im Kabelnetz

Geforce Now im Test: Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU
Geforce Now im Test
Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU

Wer mit Nvidias Geforce Now spielt, bekommt laut Performance Overlay eine RTX 2060c oder RTX 2080c, tatsächlich aber werden eine Tesla RTX T10 als Grafikkarte und ein Intel CC150 als Prozessor verwendet. Die Performance ist auf die jeweiligen Spiele abgestimmt, vor allem mit Raytracing.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Cloud Gaming Activision Blizzard zieht Spiele von Geforce Now zurück
  2. Nvidia-Spiele-Streaming Geforce Now kostet 5,49 Euro pro Monat
  3. Geforce Now Nvidias Cloud-Gaming-Dienst kommt noch 2019 für Android

Energiegewinnung: Zu wenig Magma-Nachschub für die Geothermie
Energiegewinnung
Zu wenig Magma-Nachschub für die Geothermie

Bei Diskussionen über Geothermie klingt es oft so, als könnten vulkanisch aktive Gegenden wie Island den Rest der Welt mit Energie versorgen. Aber ein Blick auf die Zahlen zeigt, dass dieser Eindruck täuscht.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. E-Truck Nikola Tre wird in Ulm gebaut
  2. Wasserstoff Thyssen-Krupp will Stahlproduktion klimaneutral machen
  3. Energiewende Sonnen vermietet Solaranlagen und Elektroautos

    •  /