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Unter anderem das iPhone 7 Plus ist Gegenstand des Streits.
Unter anderem das iPhone 7 Plus ist Gegenstand des Streits. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Apple: Qualcomm reduziert Prognose wegen zurückgehaltener Zahlungen

Unter anderem das iPhone 7 Plus ist Gegenstand des Streits.
Unter anderem das iPhone 7 Plus ist Gegenstand des Streits. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der Streit zwischen Qualcomm und Apple um Lizenzzahlungen eskaliert: Qualcomm zufolge hält der iPhone-Hersteller Zahlungen an seine Auftragsfertiger zurück, die für Qualcomm bestimmt seien. Der Chip-Hersteller muss daraufhin seine Geschäftsprognose für das laufende Quartal korrigieren.

Beim Chipkonzern Qualcomm wirkt sich der Streit um Patentgebühren mit Apple nun auf die Geschäftszahlen aus. Die US-Firma hat am 28. April 2017 die Prognosen für das laufende Quartal nach unten korrigieren müssen. Apple halte für Qualcomm bestimmte Lizenzzahlungen an seine Auftragsfertiger zurück, erklärte der Chiphersteller zur Begründung.

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Beide Unternehmen verklagen sich gegenseitig

Apple und Qualcomm, dessen Chips in vielen Smartphones für die Funkverbindung sorgen, streiten seit Januar vor Gericht. Apple klagte mit dem Vorwurf, der Chip-Spezialist verlange zu viel für Patentlizenzen und forderte eine Milliarde Dollar, die Qualcomm zurückhalte. Qualcomm antwortete mit einer Gegenklage und wirft Apple vor, Tatsachen zu verfälschen und Regulierer zu Attacken angestachelt zu haben.

Als weiteren Punkt nennt Qualcomm das laut eigener Aussage von Apple nur eingeschränkt genutzte Potenzial des Snapdragon-X12-LTE-Modems im iPhone 7 (Plus). Obendrein soll Apple Qualcomm mit Konsequenzen gedroht haben, wenn das Unternehmen öffentlich die Leistung des Modems vergleichen würde. In den Smartphones steckt je nach Modell entweder ein Snapdragon X12 oder aber erstmals ein Intel-Modem vom Typ XMM 7360.

Gewinnerwartung um eine halbe Milliarde US-Dollar gesenkt

Qualcomm senkte die Umsatzerwartung für das aktuelle dritte Geschäftsquartal auf 4,8 bis 5,6 Milliarden Dollar. Bisher waren 5,3 bis 6,1 Milliarden Dollar erwartet worden. Auch die Erwartung beim Gewinn pro Aktie wurde reduziert.

Die Belastung könnte dauerhaft sein: Apple habe angedeutet, dass der Konzern an dem Vorgehen festhalten werde, solange der Streit andauere, erklärte Qualcomm weiter.


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Peter Brülls 03. Mai 2017

Nicht zu zahlen, weil man der Meinung ist, dass eine Leistung nicht erbracht wurde, ist...

Niaxa 30. Apr 2017

Wann kam ein Iphone jemals im April?



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