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Acer und Microsoft: Mixed Reality mit neuen 6DoF-Controllern für 400 US-Dollar

Build 2017
Die neuen Motion Controller sollen Microsofts Mixed-Reality-Plattform erweitern. Dieses Vorhaben kommt vor allem Endkunden entgegen, denen die Hololens zu teuer ist.
/ Andreas Sebayang
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Acers Mixed-Reality-Set arbeitet mit einer VR-Brille. (Bild: Microsoft)
Acers Mixed-Reality-Set arbeitet mit einer VR-Brille. Bild: Microsoft

Microsoft hat die neuen Motion Controller für Mixed-Reality-Anwendungen vorgestellt. Die Controller brauchen keine besondere Sensor-Installation. Das Headset und seine Sensoren reichen in Verbindung mit den Sensoren der beiden 6DoF-Controller (Six Degrees of Freedom).

Hololens motion controllers – Trailer
Hololens motion controllers – Trailer (01:39)

Gezeigt hat Microsoft das System auf seiner Entwicklerkonferenz Build 2017 in Seattle überraschenderweise nicht. Stattdessen wurden die regulären und recht teuren Hololens-Systeme präsentiert. Im Laufe der Demo war allerdings virtuell offenbar ein Anwender hinzugeschaltet worden, der die neuen Controller verwendete. Wie gut das funktioniert, ließ sich darüber jedoch nicht erkennen.

Hololens Präsentation (Build 2017)
Hololens Präsentation (Build 2017) (10:10)

Das neue Set ist Teil von Microsofts Strategie, die Mixed-Reality-Plattform als ein System für Entwickler zu etablieren. Ob es wie bei der Hololens ein Augmented-Reality-Headset ist oder ein Virtual-Reality-System wie bei Acer, ist dabei nicht wichtig.

Acers Headset arbeitet mit zwei Displays mit 1.440 x 1.440 Pixeln mit einer Refreshrate von 90 Hertz. Der horizontale Blickbereich liegt laut Datenblatt bei 95 Grad. Das Kabel für die Verbindung hat vier Meter Länge.

Das Set soll für rund 400 US-Dollar verkauft werden. Wie üblich fehlen bei US-Preisen die Steuern, die sich von Bundesstaat zu Bundesstaat unterscheiden. Dies sind zunächst Entwickler-Systeme, die ab sofort vorbestellt werden können(öffnet im neuen Fenster). Dort ist auch ein von den technischen Daten her sehr ähnliches HP-System gelistet – derzeit allerdings nur in den USA und in Kanada. Im Laufe der Feriensaison sollen die Geräte dann für alle Anwender verfügbar sein. Ob das auch für Europa gilt, ist noch unklar. Es sind aber laut Microsoft weitere Länder geplant.


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