Neue Modelle: Harley-Davidson will Elektrobikes mit Jet-Geräusch bauen

Der dröhnende Motorsound ist ein Markenzeichen von Harley-Davidson - und wird dennoch langsam verschwinden. Das US-Unternehmen plant, Elektromotorräder in Serie zu produzieren. Fans des Verbrenners müssen aber noch nicht aufgeben.

Artikel veröffentlicht am ,
Project Live Wire
Project Live Wire (Bild: Harley Davidson)

Harley-Davidson will in den nächsten zehn Jahren 100 neue Modelle vorstellen. Ein Teil davon solle auch elektrisch angetrieben werden, teilte das Unternehmen dem australischen Motormagazin Drive mit. Bisher gab es nur Prototypen von elektrischen Motorrädern der Kultmarke, darunter jedoch keines, das zur Serienreife entwickelt wurde und in den Handel kam.

Gegenüber Drive bestätigte Bill Davidson, Vizepräsident des Harley-Davidson-Museums in Milwaukee und Nachfahre des Firmengründers William A. Davidson, die Elektrifizierungsinitiative. Vor einigen Jahren zeigte Harley-Davidson mit dem Livewire ein Elektromotorrad, das offenbar nicht nur publikumswirksam präsentiert, sondern auch im Stillen weiterentwickelt wurde.

Der neue Motorsound wird nicht mehr das sonore Leerlaufgeräusch beinhalten. Im Fahrbetrieb solle eine neue Tonsignatur entstehen, die an ein Kampfflugzeug erinnere, sagte Davidson. Ob dies alleine durch den natürlichen Ton des Elektromotors oder über einen Tongenerator umgesetzt werden könne, ließ er offen. Das Unternehmen habe die Sounddesigns der Konkurrenz studiert und wolle eine andere Tonlage erzielen.

  • Harley-Davidson-Project Livewire (Bild: Harley Davidson)
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  • Harley-Davidson-Project Livewire (Bild: Harley Davidson)
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  • Harley-Davidson-Project Livewire (Bild: Harley Davidson)
Harley-Davidson-Project Livewire (Bild: Harley Davidson)

2014 stellte Harley Davidson mit dem Livewire-Projekt ein Konzeptmotorrad mit Elektroantrieb vor. Mitte 2016 kündigte das Unternehmen aus Milwaukee an, in fünf Jahren ein Elektromotorrad auf den Markt zu bringen. Das wäre erst 2021. Der Akku des Konzeptfahrzeugs wog 113 kg bei einer Kapazität von 10 kWh. Er soll innerhalb von etwa 3,5 Stunden aufgeladen werden können - an einer handelsüblichen Haushaltssteckdose. Der Motor soll ungefähr auf 74 PS kommen und ein Drehmoment von 70,5 Newtonmetern erreichen.

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plutoniumsulfat 16. Mai 2017

Nö, aber die fahren auch bequem ihre 20 Sachen und Radwege gibt's ja selbst in Radstädten...

JackIsBlack 16. Mai 2017

Euro 3: 80dB bei 50km/h bzw. halber Nenndrehzahl Euro 4: 77dB bei 20-80km/h Euro 3 gilt...

Fotobar 16. Mai 2017

YMMD :D Bei jedem Anfahren ein Stöhnen...



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