Space10: Ikea-Forschungslab untersucht Umgang mit KI

Das Innovation-Lab Space10 von Ikea will herausfinden, was Menschen von künstlicher Intelligenz und smarten Assistenten erwarten. Die Ergebnisse sollen offen einsehbar sein.

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Ikea will wissen, was wir von KI halten.
Ikea will wissen, was wir von KI halten. (Bild: Space10.io)

Das Innovationslabor Space10 gehört zum Einrichtungshaus Ikea und soll neue moderne Wohnformen untersuchen. Dabei entsteht etwa ein Hochbeet in Form einer Kugel, dessen Bauanleitung unter einer freien Lizenz steht, sodass es jeder nachbauen kann. Space10 untersucht nun auch die Möglichkeiten künstlicher Intelligenz (KI).

Dabei soll zunächst in Erfahrung gebracht werden, wie Menschen mit KI eigentlich umgehen oder umgehen wollen. Dazu hat das Space10-Team mit "Do you speak Human?" eine Studie gestartet, an der alle Interessierten teilnehmen können. Wobei vorerst jedoch noch sehr fundamentale Fragen bearbeitet werden, etwa ob mit der KI gesprochen werden soll oder welche Stimmen bevorzugt werden.

Dieser Prozess soll so offen wie möglich gestaltet werden, um im Vorlauf der eigentlichen Entwicklung möglicher Produkte bereits die Einstellung von Menschen zu KI erfahren zu können. Denn zusätzlich zu den Vorteilen dieser Technik vermuten viele Menschen auch viele Nachteile, die KI mit sich bringen könnte - etwa den Verlust von Arbeitsplätzen, voreingenomme Algorithmen oder auch totale Überwachung. Das Team untersucht deshalb, wie KI zu einer guten Sache werden kann.

Derzeit sei die Untersuchung explizit nicht viel mehr als "spielerische Forschung", heißt es. Es ist also nicht klar, ob Ikea irgendwelche Pläne hat, die eine Nutzung von KI-Technik und intelligenten sprechenden Assistenten in seinem Sortiment vorsehen. Die Ergebnisse der Untersuchung jedenfalls sind bereits zugänglich. Sie zeigen, dass die KI Wünsche der Nutzer erkennen können und auch Fehler der Anwender verhindern soll. Vielleicht warnt der Ikea-Herd also in Zukunft vor einem falschen Handgriff beim Kochen.

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