Abo
  • Services:

Gesichtserkennung: Programmierer veröffentlicht Bilder aus Tinder auf Kaggle

Tinder-Bilder sind kein Match für Gesichtserkennung: Ein Programmierer aus den USA hat sich mehrere Zehntausend Bilder aus der Dating-App Tinder beschafft. Er hat sie ins Netz gestellt, damit Algorithmen für die Gesichtserkennung daran trainiert werden können.

Artikel veröffentlicht am ,
Smartphone mit Tinder-App (Symbolbild): Bilder auf Anfrage von Tinder entfernt
Smartphone mit Tinder-App (Symbolbild): Bilder auf Anfrage von Tinder entfernt (Bild: Leon Neal/Getty Images)

Bilder aus Tinder für eine andere Art von Match: Ein Programmierer hat 40.000 Bilder aus der Mobile-Rating-App herausgezogen. Die Bilder wollte er als Beispieldaten für Experimente mit künstlicher Intelligenz nutzen.

Stellenmarkt
  1. Alfred Kärcher SE & Co. KG, Winnenden bei Stuttgart
  2. Techem Energy Services GmbH, Bielefeld, Eschborn

Der Datensatz besteht aus den Bildern von Nutzern aus der Bay Area im US-Bundesstaat Kalifornien. Es sind zur Hälfte Männer und Frauen. Da viele Nutzer mehrere Bilder in ihrem Profil einstellen, sind es mutmaßlich weniger als 40.000 Personen. Der Programmierer konnte sich die Bilder mit Hilfe eines Scripts über die API von Tinder beschaffen. Das Script hat er auf Github veröffentlicht.

Die Bilder waren bei Kaggle abrufbar

Er veröffentlichte die Bilder unter dem Titel People of Tinder unter einer CC0-Lizenz auf der Plattform Kaggle. Die Bilder waren in mehrere .zip-Dateien aufgeteilt: Vier enthielten jeweils etwa 10.000 Bilder. Hinzu kamen zwei Dateien mit je 500 Bildern, getrennt nach Geschlechtern.

Kaggle ist eine Plattform, die Wettbewerbe für Maschinenlernen, Datamining und Vorhersagemodelle veranstaltet. Unternehmen oder Forschungseinrichtungen können dort ihre Daten einstellen. Die Mitglieder der Community entwickeln dann Modelle zur Auswertung. Google hat Kaggle vor kurzem gekauft.

Datensätze für die Gesichtserkennung sind oft zu klein

Die Bilder sollten Kaggle-Nutzer als Beispiele für Gesichtserkennungssysteme dienen. Er sei die üblichen Datensätze, an denen Algorithmen für die Gesichtserkennung trainiert würden, leid gewesen, begründet er auf Github. Sie seien meist zu klein und zu streng in ihrer Struktur. "Tinder gibt einem Zugriff auf Tausende von Menschen in einem Umkreis von wenigen Meilen. Warum nicht Tinder nutzen, um einen besseren, größeren Datensatz mit Gesichtern zu erzeugen?"

Anders als dem Programmierer sind den Verantwortlichen bei Tinder einige Gründe eingefallen, warum besser kein Datensatz mit Gesichtern aus ihrem Angebot aufgebaut werden sollte. Sie kontaktierten Kaggle und verlangten, dass die Bilder entfernt würden.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Toshiba N300 4 TB für 99€ statt 122,19€ im Vergleich, Samsung C24FG73 für 239€ statt...
  2. 49,97€ (Bestpreis!)
  3. mit Gutschein: SUPERDEALS (u. a. HP Windows Mixed Reality Headset VR1000-100nn für 295,20€ statt...
  4. mit den Gutscheinen: DELL10 (für XPS13/XPS15) und DELL100 (für G3/G5)

Franer 03. Mai 2017

Über die Neuveröffentlichung braucht man nicht diskutieren: Die war vollkommen eindeutig...

chill 03. Mai 2017

Welche Bot-API hast du den verwendet? Hast du einen GitHub Link dafür?

ArnoNymous 02. Mai 2017

Er hat die Tinder API genutzt. Man kommt da an ziemlich alles. Fast so einfach wie auf...

Tigtor 02. Mai 2017

Der ist so unglaublich schlecht, dass er schon wieder komisch ist XD

Bill S. Preston 02. Mai 2017

Also muss der Erdowan nicht Fragen sondern kann einfach selber runterladen.


Folgen Sie uns
       


Samsung Flip - Test

Das Samsung Flip ist ein Smartboard, das auf eingängige Weise Präsentationen oder Meetings im Konferenzraum ermöglicht. Auf dem 55 Zoll großen Bildschirm lässt es sich schreiben oder zeichnen - doch erst, wenn wir ein externes Gerät daran anschließen, entfaltet es sein komplettes Potenzial.

Samsung Flip - Test Video aufrufen
Automatisiertes Fahren: Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau
Automatisiertes Fahren
Der schwierige Weg in den selbstfahrenden Stau

Der Staupilot im neuen Audi A8 soll der erste Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren sein. Doch die Verhandlungen darüber, was solche Autos können müssen, sind sehr kompliziert. Und die Tests stellen Audi vor große Herausforderungen.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Nach tödlichem Unfall Uber entlässt 100 Testfahrer für autonome Autos
  2. Autonomes Fahren Daimler und Bosch testen fahrerlose Flotte im Silicon Valley
  3. Kooperationen vereinbart Deutschland setzt beim Auto der Zukunft auf China

Raumfahrt: Großbritannien will wieder in den Weltraum
Raumfahrt
Großbritannien will wieder in den Weltraum

Die Briten wollen eigene Raketen bauen und von Großbritannien aus starten. Ein Teil des Geldes dafür kommt auch von Investoren und staatlichen Investitionsfonds aus Deutschland.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Esa Sonnensystemforschung ohne Plutonium
  2. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  3. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder

Smartphone von Gigaset: Made in Bocholt
Smartphone von Gigaset
Made in Bocholt

Gigaset baut sein Smartphone GS185 in Bocholt - und verpasst dem Gerät trotz kompletter Anlieferung von Teilen aus China das Label "Made in Germany". Der Fokus auf die Region ist aber vorhanden, eine erweiterte Fertigung durchaus eine Option. Wir haben uns das Werk angeschaut.
Ein Bericht von Tobias Költzsch

  1. Bocholt Gigaset baut Smartphone in Deutschland

    •  /