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Gesichtserkennung: Programmierer veröffentlicht Bilder aus Tinder auf Kaggle

Tinder-Bilder sind kein Match für Gesichtserkennung: Ein Programmierer aus den USA hat sich mehrere Zehntausend Bilder aus der Dating-App Tinder beschafft. Er hat sie ins Netz gestellt, damit Algorithmen für die Gesichtserkennung daran trainiert werden können.

Artikel veröffentlicht am ,
Smartphone mit Tinder-App (Symbolbild): Bilder auf Anfrage von Tinder entfernt
Smartphone mit Tinder-App (Symbolbild): Bilder auf Anfrage von Tinder entfernt (Bild: Leon Neal/Getty Images)

Bilder aus Tinder für eine andere Art von Match: Ein Programmierer hat 40.000 Bilder aus der Mobile-Rating-App herausgezogen. Die Bilder wollte er als Beispieldaten für Experimente mit künstlicher Intelligenz nutzen.

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Der Datensatz besteht aus den Bildern von Nutzern aus der Bay Area im US-Bundesstaat Kalifornien. Es sind zur Hälfte Männer und Frauen. Da viele Nutzer mehrere Bilder in ihrem Profil einstellen, sind es mutmaßlich weniger als 40.000 Personen. Der Programmierer konnte sich die Bilder mit Hilfe eines Scripts über die API von Tinder beschaffen. Das Script hat er auf Github veröffentlicht.

Die Bilder waren bei Kaggle abrufbar

Er veröffentlichte die Bilder unter dem Titel People of Tinder unter einer CC0-Lizenz auf der Plattform Kaggle. Die Bilder waren in mehrere .zip-Dateien aufgeteilt: Vier enthielten jeweils etwa 10.000 Bilder. Hinzu kamen zwei Dateien mit je 500 Bildern, getrennt nach Geschlechtern.

Kaggle ist eine Plattform, die Wettbewerbe für Maschinenlernen, Datamining und Vorhersagemodelle veranstaltet. Unternehmen oder Forschungseinrichtungen können dort ihre Daten einstellen. Die Mitglieder der Community entwickeln dann Modelle zur Auswertung. Google hat Kaggle vor kurzem gekauft.

Datensätze für die Gesichtserkennung sind oft zu klein

Die Bilder sollten Kaggle-Nutzer als Beispiele für Gesichtserkennungssysteme dienen. Er sei die üblichen Datensätze, an denen Algorithmen für die Gesichtserkennung trainiert würden, leid gewesen, begründet er auf Github. Sie seien meist zu klein und zu streng in ihrer Struktur. "Tinder gibt einem Zugriff auf Tausende von Menschen in einem Umkreis von wenigen Meilen. Warum nicht Tinder nutzen, um einen besseren, größeren Datensatz mit Gesichtern zu erzeugen?"

Anders als dem Programmierer sind den Verantwortlichen bei Tinder einige Gründe eingefallen, warum besser kein Datensatz mit Gesichtern aus ihrem Angebot aufgebaut werden sollte. Sie kontaktierten Kaggle und verlangten, dass die Bilder entfernt würden.



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Franer 03. Mai 2017

Über die Neuveröffentlichung braucht man nicht diskutieren: Die war vollkommen eindeutig...

chill 03. Mai 2017

Welche Bot-API hast du den verwendet? Hast du einen GitHub Link dafür?

ArnoNymous 02. Mai 2017

Er hat die Tinder API genutzt. Man kommt da an ziemlich alles. Fast so einfach wie auf...

Tigtor 02. Mai 2017

Der ist so unglaublich schlecht, dass er schon wieder komisch ist XD

Bill S. Preston 02. Mai 2017

Also muss der Erdowan nicht Fragen sondern kann einfach selber runterladen.


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