A380 mit mehr Sitzen: Im größten Passagierflugzeug wird es eng

Eigentlich soll der Flug mit einem Airbus A380 ein besonderes Erlebnis sein. So stellt es das Unternehmen bisher jedenfalls dar. Auf der AIX hat Airbus allerdings angekündigt, den Flieger besonders eng zu bestuhlen.

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Elf Plätze passen nebeneinander in einen Airbus A380.
Elf Plätze passen nebeneinander in einen Airbus A380. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Wird der A380 zum Inbegriff des schlechten Fliegens? Auf der Aircraft Interiors Expo hat Airbus ein Modell gezeigt, das in einem klassischen Mehr-Klassen-Layout mehr Passagiere als zuvor unterbringen kann. Dabei werden nicht die Sitzabstände reduziert. Vielmehr bekommen die Passagiere in der Breite weniger Platz.

  • Das neue Layout bietet deutlich mehr Plätze. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Auch in der Business-Class ändert sich etwas, da die neue Treppe mehr Platz bietet. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Das neue Layout bietet deutlich mehr Plätze. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
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Das hat Boeing schon vorgemacht. Im Großraumflugzeug Dreamliner (B787) werden die Sitze in der Economy Class in aller Regel in der Anordnung 3-3-3 aufgebaut. Also drei Sitze, ein Gang, drei Sitze, der zweite Gang und nochmals drei Sitze. Ausnahmen gibt es bei japanischen Fluggesellschaften, die in der Economy 2-4-2 verbauten, also einen Sitz weniger. Bei der Boeing B777 findet gerade ein Umbau statt. Vorreiter in Europa in Sachen engere Sitze ist die Swiss, die in dem Flugzeug eine 3-4-3-Konfiguration verbaut. Normal waren einmal 3-3-3. Fluggesellschaften wie British Airways und United bauen ihre Maschinen allerdings auch auf dieses Format um.

Elf Sitze pro Reihe im unteren Deck

Mit dem A380, den Airbus aktiv als Erlebnis vermarktet, gibt es jetzt ähnliche Angebote. 3-5-3 sollen es in der Economy Class werden statt zuvor 3-4-3. Airbus verspricht, dass die Sitzbreite aber weiterhin besser sein soll als bei Dreamlinern. 18 Zoll werden angegeben. Ein Mockup hat Airbus in Hamburg aber noch nicht gezeigt. Zudem sind solche Messungen mit Vorsicht zu genießen. Auch der Sitzabstand nach vorne sagt beispielsweise nur wenig über den tatsächlich nutzbaren Raum aus. In modernen Maschinen wird es nämlich immer enger, auch wenn die Zahlen das nicht direkt zeigen.

Einen klaren Nachteil gibt es auf jeden Fall: Es müssen pro Reihe nun drei Passagiere zwei weitere Passagiere übersteigen, wenn sie in den Gang wollen. Mit diversen anderen Optimierungen - dazu gehört eine neue Premium Economy mit der Konfiguration 3-3-3 statt 2-4-2 und Änderungen an den Treppen - schafft es Airbus, im 4-Klassen-Layout 575 statt der typischen 497 Fluggäste unterzubringen. Damit sinken die Kosten pro Passagier erheblich, was das Flugzeug interessanter für Kunden werden lässt.

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Airbus wie auch Boeing haben Schwierigkeiten damit, ihre vierstrahligen großen Jets zu verkaufen. Zwar sind weltweit zahlreiche A380 unterwegs, doch Neubestellungen gibt es nicht mehr. Viele Fluggesellschaften haben zudem Probleme, die riesigen Maschinen auf ihren Drehkreuzen voll zu bekommen. Ähnliches gilt für Boeings B747-8i, die sogar sehr selten weltweit im Einsatz ist. Nur die Frachtervarianten verkaufen sich gut.

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    Ein Test von Werner Pluta

plutoniumsulfat 08. Apr 2017

Klar. Wenn man den Sitzabstand halbiert, passen sogar doppelt so viele Plätze rein.

plutoniumsulfat 08. Apr 2017

Wenn ab jetzt nur noch Autos verkauft werden, wo der Sitzplatz 20% kleiner wird, wird...

plutoniumsulfat 07. Apr 2017

Welcher RE soll das denn sein? Ich komme ebenfalls auf 1,80 und muss meinem Gegenüber...

plutoniumsulfat 07. Apr 2017

Wie kommt man mit 50l über den Monat?

TrollNo1 06. Apr 2017

Dann aber alle 2-3 Meter so Fangnetze



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