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Automatisierung: Roboter gefährden Arbeitsstellen in allen Bereichen

Die internationale Anwaltsvereinigung IBA hat die Auswirkungen von Automatisierung und KI auf die Arbeitswelt untersucht. Die großen Veränderungen erforderten eine Anpassung des Arbeitsrechts. Die Juristen fordern auch eine Steuer auf Roboter.

Artikel veröffentlicht am ,
DLR-Roboter Justin (Symbolbild)
DLR-Roboter Justin (Symbolbild) (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Neues Arbeitsrecht für eine neue Zeit: Roboter und Software könnten künftig ein Drittel der qualifizierten Arbeitsstellen weltweit übernehmen. Das erfordert Regeln zur Ethik und Haftung. Das erfordere aber auch Veränderungen im Arbeitsrecht, erklärt die Anwaltsorganisation International Bar Association (IBA).

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Die IBA hat die Veränderungen durch Automatisierung und künstliche Intelligenz (KI) auf die Arbeitswelt untersucht und in einer Studie mit dem Titel Artificial Intelligence and Robotics and Their Impact on the Workplace beschrieben. Dabei geht es nicht nur um die Auswirkungen auf die Mitarbeiter, ihre Arbeitszeit, Bezahlung oder ihr Arbeitsumfeld, sondern auch auf Strukturen in den Unternehmen.

Menschen können auch profitieren

Technologischer Fortschritt sei an sich nichts Neues, sagt Gerlind Wisskirchen, die Autorin der Studie. Neu sei hingegen die Geschwindigkeit, mit der sich die Veränderungen vollziehen, und dass sie alle Gebiete beträfen. "Arbeitsstellen in allen Bereichen der Gesellschaft, die gegenwärtig von Menschen besetzt sind, sind dadurch gefährdet, Robotern oder der KI zugeteilt zu werden."

Die Auswirkungen dieser sogenannten vierten industriellen Revolution seien noch nicht abzusehen, sagte Pascale Lagesse von der IBA. So verschwänden Arbeitsplätze, es entstünden aber auch neue. Für die Arbeitskräfte bedeute der Wandel Nachteile, sie könnten paradoxerweise aber auch profitieren.

Die Gesetze werden zu langsam angepasst

Der Wandel bedeute einen monumentalen Paradigmenwechsel, der Rechtsunsicherheiten mit sich bringe. Zwar gebe es Gesetze zum Schutz der Rechte menschlicher Arbeitnehmer. Diese könnten aber ihren Zweck nicht mehr erfüllen, sagt Wisskirchen. Hinzu komme, dass sich die KI exponentiell entwickle. Die Gesetzgebung hingegen werde lediglich schrittweise verändert.

Der Schutz der menschlichen Arbeitskraft könnte laut IBA gesetzlich verankert werden. So könnten beispielsweise Tätigkeiten definiert werden, die ausschließlich von Menschen übernommen werden dürfen, etwa die Pflege und Betreuung von Kindern. Eine andere Möglichkeit könnte sein, als Information für Käufer Waren mit dem Etikett "Made by Humans" zu kennzeichnen. Auch eine Robotersteuer für Unternehmen hält die IBA für denkbar - anders als die Abgeordneten des Europäischen Parlaments, die eine solche Steuer kürzlich abgelehnt haben.

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bonum 10. Apr 2017

Die Zukunft der Menschheit wurde doch bereits in Film Wall E dargestellt...In dem...

tingelchen 10. Apr 2017

Und genau dass ist Unsinn.

Fotobar 10. Apr 2017

Also ist es dir wichtig, von anderen profitabel ausgenutzt zu werden weil du sonst...

sinner89 10. Apr 2017

Ich stimme dir vollkommen zu, dass Roboter/KI keine Arbeitsplätze zerstören, sondern dem...

Stippe 10. Apr 2017

Warum eigentlich nicht? Das was unsere Politik da so produziert ist meistens unausgegoren...


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