Abo
  • Services:

Autonomes Fahren: IBM-System entscheidet, wer das Auto steuert

Wer kommt mit einem platten Reifen oder schlechter Sicht besser klar: das System für autonomes Fahren oder der Mensch? IBM hat ein System entwickelt, das in einer außergewöhnlichen Situation entscheiden soll, wer das Fahrzeug steuert.

Artikel veröffentlicht am ,
Autonom fahrendes Auto: Wer darf ans Steuer?
Autonom fahrendes Auto: Wer darf ans Steuer? (Bild: Yuya Shino/Reuters)

Wer steuert, wenn es drauf ankommt: Mensch oder Maschine? IBM hat ein System entwickelt, das in einer schwierigen Situation entscheidet, ob es sicherer ist, wenn das Auto von Menschen gesteuert wird oder ob es besser im autonomen Modus fährt. Das System zieht dabei auch Faktoren wie den aktuellen Zustand des Fahrers in Betracht.

Stellenmarkt
  1. SP_Data GmbH & Co. KG, Herford
  2. Kassenärztliche Bundesvereinigung, Berlin

Das Ziel sei, ein autonom fahrendes Auto zu entwickeln, das in der Lage sei, Bereitschaft und Risiko zu beurteilen, die damit verbunden seien, wenn der Mensch in einer außergewöhnlichen Situation die Kontrolle über das Fahrzeug übernehmen soll, sagte James Kozloski, einer der Entwickler von IBM Research, dem US-Wissenschaftsmagazin Popular Science. IBM hat auf dieses System ein Patent angemeldet.

Sensoren erkennen, ob der Fahrer aufmerksam ist

Das System nutzt eine Reihe von Sensoren, die erfassen, ob der Fahrer aufmerksam ist, wohin er gerade schaut oder anhand seiner Herzfrequenz, ob er ruhig ist oder aufgeregt. Die Situationen, um die es geht, können unterschiedlich dramatisch sein: Es kann einfach darum gehen, wer besser mit einem zu geringen Luftdruck im Reifen, schlechten Straßen oder schlechter Sicht zurechtkommt. Das Problem kann aber auch schwerwiegend sein, etwa eine ausgefallene Bremse.

Das System vergleicht, wer in dem Moment besser geeignet ist, diese zu beherrschen und übergibt entsprechend die Kontrolle. Eine andere Möglichkeit ist, dass das System, wenn der Fahrer eine brenzlige Situation gemeistert hat, etwa einen Unfall vermieden hat, in den autonomen Modus schaltet, damit der Fahrer sich beruhigen kann. Schließlich gibt es die Möglichkeit, dass das System entscheidet, es sei am besten, dass das Fahrzeug an den Rand fährt und stoppt.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 119,90€
  2. 169,90€ + Versand
  3. 199€ + Versand

Matt Zocka 04. Apr 2017

Ich habe jetzt nicht verstanden was daran falsch sein soll sich an den Verkehrsregeln zu...

Pjörn 04. Apr 2017

Wenn man Mitte der Vierziger Jahre mit George Orwell darüber hätte wetten können, ob sich...

pumok 03. Apr 2017

Googles Autos haben in Kalifornien eine Zulassung ohne Fahrer. Das System existiert...


Folgen Sie uns
       


Cray X Exoskelett angesehen (Hannover Messe 2019)

Cray X ist ein aktives Exoskelett, das beim Heben unterstützt. Das Video stellt das System vor.

Cray X Exoskelett angesehen (Hannover Messe 2019) Video aufrufen
P30 Pro im Kameratest: Huawei baut die vielseitigste Smartphone-Kamera
P30 Pro im Kameratest
Huawei baut die vielseitigste Smartphone-Kamera

Huawei will mit dem P30 Pro seinen Vorsprung vor den Smartphone-Kameras der Konkurrenez ausbauen - und schafft es mit einigen grundlegenden Veränderungen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Huawei-Gründer "Warte auf Medikament von Google gegen Sterblichkeit"
  2. 5G-Ausbau Sicherheitskriterien führen nicht zu Ausschluss von Huawei
  3. Kritik an Eckpunkten Bitkom warnt vor deutschem Alleingang bei 5G-Sicherheit

TES Blades im Test: Tolles Tamriel trollt
TES Blades im Test
Tolles Tamriel trollt

In jedem The Elder Scrolls verbringe ich viel Zeit in Tamriel, in TES Blades allerdings am Smartphone statt am PC oder an der Konsole. Mich überzeugen Atmosphäre und Kämpfe des Rollenspiels; der Aufbau der Stadt und der Charakter-Fortschritt aber werden geblockt durch kostspielige Trolle.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Bethesda TES Blades startet in den Early Access
  2. Bethesda The Elder Scrolls 6 erscheint für nächste Konsolengeneration

Linux: Wer sind die Debian-Bewerber?
Linux
Wer sind die Debian-Bewerber?

Nach schleppendem Beginn stellen sich vier Kandidaten als Debian Project Leader zur Wahl. Zwei von ihnen kommen aus dem deutschsprachigen Raum und stellen Golem.de ihre Ziele vor.
Von Fabian A. Scherschel

  1. Betriebssystem Debian-Entwickler tritt wegen veralteter Werkzeuge zurück
  2. Linux Debian-Update verhindert Start auf ARM-Geräten
  3. Apt Bug in Debian-Paketmanager feuert Debatte über HTTPS an

    •  /