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Formel 1: McLaren bringt 3D-Drucker an die Rennstrecke

Konzipieren, drucken, anbauen: In der Formel 1 sind die Entwicklungszyklen schon kurz. Das Team McLaren Honda will noch schneller werden: Es will künftig neue Teile an der Strecke herstellen - mit einem 3D-Drucker.

Artikel veröffentlicht am ,
Fernando Alonso vor dem Großen Preis von Australien 2017: Form für die Herstellung des Heckflügels kommt aus dem 3D-Drucker.
Fernando Alonso vor dem Großen Preis von Australien 2017: Form für die Herstellung des Heckflügels kommt aus dem 3D-Drucker. (Bild: McLaren Racing)

Noch ein Flügelchen für bessere Aerodynamik? Kein Problem: Das Formel-1-Rennteam McLaren Honda will künftig einen 3D-Drucker mit zur Rennstrecke bringen. Damit wollen die Ingenieure Teile nach Bedarf drucken und an das Rennauto anbauen.

  • McLaren bei den Testfahrern Anfang März 2017: Das Team setzt auf 3D-Druck. (Foto: McLaren Racing)
  • Verschiedene Teile werden heute schon gedruckt: etwa dieser Kanal für die Bremsbelüftung ... (Foto: Stratasys)
  • ... oder diese Halterung für eine Hydraulikleitung. (Foto: Stratasys)
  • Mit einem 3d-gedruckten Prototyp wurde die Bedienbarkeit des Lenkrads getestet. (Foto: Stratasys)
  • Fernando Alonso beim Großen Preis von Australien: McLaren will den 3D-Drucker an die Strecke bringen, um vor Ort Teile zu drucken und zu testen. (Foto: McLaren Racing)
McLaren bei den Testfahrern Anfang März 2017: Das Team setzt auf 3D-Druck. (Foto: McLaren Racing)
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McLaren Honda arbeitet mit Stratasys, dem Marktführer bei 3D-Druckern, zusammen. Die Idee ist, an der Strecke schnell Teile herstellen und in das Fahrzeug einbauen zu können. McLaren Honda setzt bereits 3D-gedruckte Teile ein, darunter etwa ein Kanal für die Bremsbelüftung, eine flexible Buchse für ein Funkkabel oder eine Form für die Herstellung des Heckflügels.

McLaren bringt 3D-Drucker mit nach Bahrain

Ab dem Großen Preis von Bahrain am 16. April will McLaren einen 3D-Drucker mit an die Rennstrecke bringen. Dann können während der freien Trainings am Freitag und Samstag Teile vor Ort hergestellt und gleich am Auto getestet werden. Solche kurzen Zyklen sind wichtig, da die Teams außerhalb der Rennwochenenden praktisch keine Möglichkeit haben, auf der Strecke zu testen.

"Wir modifizieren und verbessern das Design unsere Formel-1-Autos ständig. Deshalb ist die Möglichkeit entscheidend, neue Designs schnell zu testen, um das Auto leichter zu machen und - was noch wichtiger ist - die Zahl der Entwicklungsschritte hin zur Verbesserung der Fahrzeugleistung zu erhöhen", sagt Neil Oatley, Entwicklungsleiter bei McLaren Racing. Mit 3D-Druck sei es möglich, in kurzer Zeit eine Idee in ein Teil am Fahrzeug umzusetzen. Neue Entwicklungen schnell am Auto einzusetzen, sei sehr wichtig, um den McLaren MCL32 wettbewerbsfähiger zu machen.



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Anonymer Nutzer 10. Apr 2017

scnr

Kleba 10. Apr 2017

... "eine flexible Buchse für ein Funkkabel" sein? Geht es hier um einen Schacht für das...

bonum 10. Apr 2017

...denn man kann Plastikteile NICHT einfach "mal schnell drucken". BESONDERS nicht in...

Poison Nuke 10. Apr 2017

es geht nicht um die Art der Veranstaltung, sondern allgemein dass die Fahrzeuge...


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