Formel 1: McLaren bringt 3D-Drucker an die Rennstrecke
Noch ein Flügelchen für bessere Aerodynamik? Kein Problem: Das Formel-1-Rennteam McLaren Honda will künftig einen 3D-Drucker mit zur Rennstrecke bringen. Damit wollen die Ingenieure Teile nach Bedarf drucken und an das Rennauto anbauen.
McLaren Honda arbeitet mit Stratasys, dem Marktführer bei 3D-Druckern, zusammen. Die Idee ist, an der Strecke schnell Teile herstellen und in das Fahrzeug einbauen zu können. McLaren Honda setzt bereits 3D-gedruckte Teile ein, darunter etwa ein Kanal für die Bremsbelüftung, eine flexible Buchse für ein Funkkabel oder eine Form für die Herstellung des Heckflügels.
McLaren bringt 3D-Drucker mit nach Bahrain
Ab dem Großen Preis von Bahrain am 16. April will McLaren einen 3D-Drucker mit an die Rennstrecke bringen. Dann können während der freien Trainings am Freitag und Samstag Teile vor Ort hergestellt und gleich am Auto getestet werden. Solche kurzen Zyklen sind wichtig, da die Teams außerhalb der Rennwochenenden praktisch keine Möglichkeit haben, auf der Strecke zu testen.
"Wir modifizieren und verbessern das Design unsere Formel-1-Autos ständig. Deshalb ist die Möglichkeit entscheidend, neue Designs schnell zu testen, um das Auto leichter zu machen und – was noch wichtiger ist – die Zahl der Entwicklungsschritte hin zur Verbesserung der Fahrzeugleistung zu erhöhen" , sagt Neil Oatley(öffnet im neuen Fenster) , Entwicklungsleiter bei McLaren Racing. Mit 3D-Druck sei es möglich, in kurzer Zeit eine Idee in ein Teil am Fahrzeug umzusetzen. Neue Entwicklungen schnell am Auto einzusetzen, sei sehr wichtig, um den McLaren MCL32 wettbewerbsfähiger zu machen.
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