• IT-Karriere:
  • Services:

E-Paper: Sony und E Ink wollen E-Paper-Markt groß machen

Sony und E Ink sind Pioniere des elektronischen Papiers. Mittlerweile sind Sony-E-Book-Reader jedoch selten und neue Modelle werden kaum mehr gebaut. Das soll sich in einem Joint Venture ändern.

Artikel veröffentlicht am ,
Das DPT-RP1 ist ein neues Vorzeigegerät mit E-Ink-Display.
Das DPT-RP1 ist ein neues Vorzeigegerät mit E-Ink-Display. (Bild: Sony)

Digitale Tinte wird weiter gefördert: Das taiwanische Unternehmen E Ink und der japanische Elektronikkonzern Sony haben ein Joint Venture angekündigt. Das geht aus einer Pressemitteilung auf der Sony-Homepage hervor. Die Zusammenarbeit soll demnach die "Planung, das Design, die Herstellung, die Lizenzierung und den Vertrieb von Produkten mit elektronischen Papier-Displays" beinhalten.

Stellenmarkt
  1. Stadtwerke München GmbH, München
  2. Föderale IT-Kooperation (FITKO), Frankfurt am Main

Konkret will Sony neue Geräte mit E-Ink-Display entwickeln. Zuletzt hatte das Unternehmen Smartwatches und das Digital Paper System DPTS1 mit dieser Technik vertrieben. Nach fast drei Jahren Pause könnte ein erstes Ergebnis der Zusammenarbeit die Neuauflage des übergroßen E-Readers, der DPT-RP1 genannt wird, sein.

Großer E-Reader als Vorzeigemodell

Dieses Gerät hat eine 13,3-Zoll-Bildschirmdiagonale mit einer Auflösung von 2.200 x 1.650 Pixeln. Der interne Speicher hat 16 GByte und der Prozessor ist ein Marvell IAP140 auf ARM-Basis. Sony stattet das DPT-RP1 mit WLAN, Bluetooth und NFC aus.

  • Sonys neuer Riesen-E-Reader, der DPT-RP1 (Bild: Sony)
  • Sonys neuer Riesen-E-Reader, der DPT-RP1 (Bild: Sony)
Sonys neuer Riesen-E-Reader, der DPT-RP1 (Bild: Sony)

Diese an sich vielversprechende Hardware ist jedoch auf der Softwareseite eingeschränkt: Das Gerät soll nur PDF-Dateien öffnen können, was für einen E-Reader gerade mit Blick auf die Konkurrenz in Form von Amazons Kindle-Readern nicht mehr zeitgemäß ist. Das Produkt wird zunächst nur in Japan für umgerechnet knapp 700 Euro verkauft.

Aufbau eines neuen Marktes als Zielsetzung

Der Präsident von Sony Semiconductor Solutions, Terushi Shimizu, zeigt sich zum Joint Venture optimistisch: "Sony hat mit E Ink an E-Paper-Technologie seit über einer Dekade gearbeitet. Durch diese Langzeitpartnerschaft teilen wir die gleiche Vision, den Gebrauch von E-Paper rasant wachsen zu lassen". Zusammen mit Johnson Lee, dem Präsidenten von E Ink, wird Shimizu das Joint Venture leiten. Es soll ein von beiden Unternehmen investiertes Gesamtkapital von umgerechnet 13 Millionen Euro (420 Millionen New Taiwan Dollars) haben.

Sony und E Ink wollen mit der Zusammenarbeit einen komplett neuen Markt für E-Paper schaffen, heißt es in der entsprechenden Pressemitteilung. Dazu wollen die Unternehmen mit anderen Partnern "Lösungen und Dienstleistungen für verschiedene Business-Segmente" anbieten. Der neue Sony-E-Book-Reader DPT-RP1 ist also nur ein erster Vertreter von vielen bisher unbekannten Produkten mit E-Ink-Displays. Damit sich diese Technik durchsetzt, sollten kommende Geräte aber vielseitiger einsetzbar sein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Kondratieff 12. Apr 2017

"The dippa-dapper-one" xD Herrlich!

Kondratieff 12. Apr 2017

Danke für den Link! Ja, dann wird es wohl wirklich noch ein Weilchen dauern...

Kondratieff 12. Apr 2017

Oh sorry, dann habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Ich meinte Dokumente im Sinne...

GourmetZocker 12. Apr 2017

Derzeit kann man ja den remakable reader um Ca 350¤ (retailpreis wird Ca 700¤ betragen...

Eheran 12. Apr 2017

Und war ist zwischen reinlegen und rausnehmen alles passiert? ;D


Folgen Sie uns
       


DLR Istar vorgestellt - Bericht

Die Falcon 2000LX des DLR hat weltweit einzigartige Eigenschaft: sie kann so tun, als wäre sie ein anderes Flugzeug.

DLR Istar vorgestellt - Bericht Video aufrufen
Jobporträt IT-Produktmanager: Der Alleversteher
Jobporträt IT-Produktmanager
Der Alleversteher

Ein IT-Produktmanager ist vor allem Dolmetscher - zwischen Marketing, IT und anderen. Dabei muss er scheinbar unmöglich vereinbare Interessen zusammenbringen.
Von Peter Ilg

  1. Coronakrise Die goldenen Jahre für IT-Spezialisten sind erstmal vorbei
  2. Coronakrise Welche Hilfen IT-Freelancer bekommen
  3. IT-Chefs aus Indien Mehr als nur ein Klischee

Schule: Hard- und Software allein macht keinen digitalen Unterricht
Schule
Hard- und Software allein macht keinen digitalen Unterricht

WLAN in allen Klassenzimmern reicht nicht, der ganze Unterricht an Schulen muss sich ändern. An den Problemen dabei sind nicht in erster Linie die Lehrkräfte schuld.
Ein IMHO von Gerd Mischler

  1. Kipping Linken-Chefin fordert Schul-Laptops mit SIM für alle Schüler
  2. Datenschutz Unberechtigte Accounts in Schul-Cloud
  3. Homeschooling-Report Wie Schulen mit der Coronakrise klarkommen

Schleswig-Holstein: Bye, bye Microsoft, hello Open Source
Schleswig-Holstein
Bye, bye Microsoft, hello Open Source

Schleswig-Holsteins Regierung stellt heute ihre Open-Source-Strategie vor. Beim Umstieg von Microsoft stehen jetzt besonders schwierige Bereiche an, sagt Digitalminister Jan Philipp Albrecht.
Ein Interview von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Goldman Sans Kostenlose Schrift von Goldman Sachs ist eine Lizenzfalle
  2. Suse Cloud Application Platform 2.0 vorgestellt
  3. Meething Mozilla finanziert dezentrale Videochat-Software

    •  /