Abo
  • Services:

Insolvenz: Weniger Mitarbeiter und teure Supportverträge bei Protonet

Mehr Einnahmen, weniger Kosten - so soll Protonet gerettet werden. Dafür muss die überwiegende Anzahl der Mitarbeiter gehen, bestehende Kunden sollen kostenpflichtige Supportverträge abschließen.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Protonet-Server sollen jetzt mit Supportverträgen gerettet werden.
Die Protonet-Server sollen jetzt mit Supportverträgen gerettet werden. (Bild: Protonet)

Das insolvente Startup Protonet will offenbar Kosten sparen, indem ein großer Teil der Belegschaft entlassen wird. Wie das Magazin Gründerszene berichtet, will der Insolvenzverwalter die "Kosten kräftig zurückschrauben" und dafür 10 der 16 Mitarbeiter entlassen.

Stellenmarkt
  1. Baker Tilly, Düsseldorf
  2. über duerenhoff GmbH, Freising

Details zu den Kündigungen wollte Protonet-Mitgründer Christopher Blum Gründerszene nicht mitteilen, die entsprechenden Entscheidungen lägen "im Ermessen des Insolvenzverwalters". Bis Ende April könnten die Gehälter der Belegschaft noch aus dem Insolvenzgeld der Agentur für Arbeit bezahlt werden, hieß es.

Neben der drastischen Reduzierung der Personalkosten soll das Unternehmen aber offenbar auch durch Mehreinnahmen an anderer Stelle weiter finanziert werden. Der bislang im Kaufpreis der Heimserver enthaltene Support soll demnach kostenpflichtig werden.

Teure Supportverträge

Die Nettokosten liegen laut Gründerszene zwischen 49 Euro und 199 Euro im Monat, je nach verwendetem Modell. Kunden dürften bei der Anschaffung der zum Teil recht teuren Geräte berücksichtigt haben, dass diese Kosten für den Support enthalten. Im Protonet-Forum soll es daher schon zahlreiche Beschwerden geben. Wer keinen Supportvertrag unterzeichnen will, kann die Hotline weiter nutzen, muss aber einen Stundensatz von 149 Euro plus Umsatzsteuer bezahlen.

Der Hamburger Rechtsanwalt Klaus Pannen, der als Insolvenzverwalter bestellt wurde, äußerte sich optimistisch, dass das Unternehmen "aus eigener Kraft überleben" könne. "Aufgrund der positiven Resonanz der Kunden und der vielversprechenden Investorengespräche glauben wir an ein langfristiges Fortbestehen des Unternehmens", sagte er Gründerszene. Er hoffe auf eine Vereinbarung mit potenziellen Geldgebern bis Ende April, aber auch eine spätere Einigung wäre "kein Beinbruch."



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. Jetzt für 150 EUR kaufen und 75 EUR sparen
  2. (u. a. 3 Blu-rays für 15€, 2 Neuheiten für 15€)
  3. (u. a. 4 Blu-rays für 20€, 2 TV-Serien für 20€)

SchreibenderLeser 14. Apr 2017

Dessen bin ich mir sehr wohl bewusst. Dennoch lautet der Befund: Kaum Juristen unter...

jenshahn 11. Apr 2017

Vielleicht eine gute Alternative: http://www.fengoffice.com/web/ (gibt's auch als self...

Handle 11. Apr 2017

Man findet da tatsächlich nur selten solide erscheinende Geschäftsmodelle. Ich habe...

TW1920 11. Apr 2017

Wenn man keine positive Aussagen trifft kann man gleich das ganze Unternehmen...

chewbacca0815 11. Apr 2017

Du hättest dazu schreiben sollen, dass es sich um ein "streng limitiertes Angebot...


Folgen Sie uns
       


Shadow of the Tomb Raider - Golem.de live Teil 1

In Teil 1 im Livestream zu Shadow of the Tomb Raider gibt es zahlreiche Grafik-Menüs, schöne Screenshots und Laras Start in die Apokalypse.

Shadow of the Tomb Raider - Golem.de live Teil 1 Video aufrufen
Augmented Reality: Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone
Augmented Reality
Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone

Derzeit ist viel von einer Augmented Reality Cloud die Rede. Golem.de hat mit dem Berliner Startup Visualix über den Stand der Technik und künftige Projekte für Unternehmenskunden gesprochen - und darüber, was die Neuerungen für Pokémon Go bedeuten könnten.
Ein Interview von Achim Fehrenbach

  1. Jarvish Motorradhelm bringt Alexa in den Kopf
  2. Patentantrag Apple plant Augmented-Reality in der Windschutzscheibe
  3. Magic Leap Lumin OS Erste Bilder des Betriebssystems für Augmented Reality

Künstliche Intelligenz: Wie Computer lernen
Künstliche Intelligenz
Wie Computer lernen

Künstliche Intelligenz, Machine Learning und neuronale Netze zählen zu den wichtigen Buzzwords dieses Jahres. Oft wird der Eindruck vermittelt, dass Computer bald wie Menschen denken können. Allerdings wird bei dem Thema viel durcheinandergeworfen. Wir sortieren.
Von Miroslav Stimac

  1. Informationsfreiheitsbeauftragte Algorithmen für Behörden müssen diskriminierungsfrei sein
  2. Innotrans KI-System identifiziert Schwarzfahrer
  3. USA Pentagon fordert KI-Strategie fürs Militär

Neuer Kindle Paperwhite im Hands On: Amazons wasserdichter E-Book-Reader mit planem Display
Neuer Kindle Paperwhite im Hands On
Amazons wasserdichter E-Book-Reader mit planem Display

Amazon bringt einen neuen Kindle Paperwhite auf den Markt und verbessert viel. Der E-Book-Reader steckt in einem wasserdichten Gehäuse, hat eine plane Displayseite, mehr Speicher und wir können damit Audible-Hörbücher hören. Noch nie gab es so viel Kindle-Leistung für so wenig Geld.
Ein Hands on von Ingo Pakalski


      •  /