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Airbus: Der Elektroflieger E-Fan wird nicht gebaut

Elektromobilität bleibt am Boden: Airbus hat beschlossen, den Elektroflieger E-Fan doch nicht in Serie zu bauen. Stattdessen will der Luftfahrtkonzern ein Hybridflugzeug entwickeln.

Artikel veröffentlicht am ,
Elektroflieger E-Fan 2.0 von Airbus: futuristisches und innovatives Programm eingestellt, um Kosten zu senken
Elektroflieger E-Fan 2.0 von Airbus: futuristisches und innovatives Programm eingestellt, um Kosten zu senken (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Hybrid statt rein elektrisch: Airbus hat überraschend die Entwicklung des Elektroflugzeugs E-Fan eingestellt. Das habe der Vorstand des europäischen Luftfahrtkonzerns im März beschlossen, berichtet die französische Tageszeitung Le Figaro. Er gibt einem Hybridflugzeug den Vorzug.

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Der E-Fan 2.0 ist ein zweisitziges Flugzeug. Es ist knapp sieben Meter lang und hat eine Spannweite von etwa zehn Metern. Angetrieben wird es von zwei Mantelpropeller-Triebwerken am Heck, den E-Fans, mit einer Leistung von je 30 kW.

E-Fan flog 2014 zum ersten Mal

Airbus hat den Prototyp des Elektroflugzeugs 2013 vorgestellt. Im Frühjahr 2014 flog der E-Fan zum ersten Mal. Im gleichen Jahr zeigte der Luftfahrtkonzern das Flugzeug auch auf der Luftfahrtmesse Ila in Berlin. 2015 überflog der französische Pilot Didier Esteyne mit dem Elektroflieger den Ärmelkanal.

Gedacht war der E-Fan als Trainingsflugzeug für zwei Personen, das beispielsweise in Flugschulen eingesetzt werden sollte. Ab diesem Jahr wollte Airbus ihn in Serie produzieren. Die Gewerkschaft CGT kritisierte, Airbus stelle ein futuristisches und innovatives Programm ein, um weiter Kosten senken zu können.

Airbus setzt auf Hybridantrieb

Statt des reinen Elektrofliegers will der Airbus-Vorstand jetzt ein Hybridflugzeug entwickeln, E-Fan X genannt. Das geht aus einem internen Schreiben hervor, das der französischen Nachrichtenagentur AFP zugespielt wurde. Details und einen Zeitplan gibt es noch nicht.

  • Der Prototyp des E-Fan von Airbus auf der Ila 2014 (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Als Antrieb dienen zwei Mantelpropeller mit Elektromotoren. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Dsa Flugzeug verfügt über ein angetriebenes Fahrwerk: Damit fährt es zur Startbahn und beschleunigt beim Start. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Airbus will das Elektroflugzeug für die Pilotenausbildung künftig in Serie produzieren - als Viersitzer (vorn) und als Zweisitzer. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Sitzanordnung ist anders als beim Prototyp: Pilot und Schüler sowie die beiden Insassen hinten sitzen nebeneinander. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Verändert werden soll auch das Fahrwerk: Es werde robuster sein, sagt Airbus. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
  • Größenvergleich: E-Fan neben dem neuen Verkehrsflugzeug Airbus A350 (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Der Testpilot ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... macht sich für den ersten Start des E-Fan auf der Ila bereit. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Die mit Pilot gerade einmal 600 kg wiegende Maschine ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... wackelte deutlich beim Einstieg. Die kleinen Stützräder verhindern ein Umkippen. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Der Mantelpropeller blieb aus. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Stattdessen sorgt ein kleiner Elektromotor im Fahrwerk für die nahezu geräuschlose Vorwärtsbewegung. Von einem Fahrradfahrer wurde das Flugzeug zur Startbahn begleitet. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Auf große Entfernungen (Brennweite 300 mm auf einem APS-C-Sensor) ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... war der E-Fan... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... nicht zu hören. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Erst in der Nähe machte sich das kleine Flugzeug ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... mit einem Surren bemerkbar. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Der E-Fan flog nur wenige Minuten, ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... soll aber mit Reserve bis zu einer Stunde in der Luft bleiben können. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Auch die Landung war nahezu geräuschlos. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Der Testpilot ... (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • ... rollte anschließend wieder zum Airbus-Display. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
  • Im Größenvergleich mit einer Boeing-Militärmaschine wirkt der E-Fan winzig. (Foto: Andreas Sebayang/Golem.de)
Der Prototyp des E-Fan von Airbus auf der Ila 2014 (Foto: Werner Pluta/Golem.de)

Airbus hatte eine Hybridvariante bereits in Planung: Es sollte eine viersitzige Variante des Flugzeugs geben, den E-Fan 4.0. Das Flugzeug soll zusätzlich zum Elektroantrieb eine Verbrennungsmaschine als Range Extender haben. Der E-Fan 4.0 sollte etwa zwei Jahre nach dem E-Fan 2.0 in die Serienfertigung gehen, sagte der Entwicklungsleiter der Elektroflieger bei der Airbus Group Golem.de vor einigen Jahren.

Langfristig will Airbus ein Verkehrsflugzeug mit Hybridantrieb entwickeln. Es soll auf Regionalflügen eingesetzt werden und 70 bis 80 Passagiere transportieren. Das Konzept stellte Airbus 2014 auf der Berliner Luftfahrtmesse vor.

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Rulf 07. Apr 2017

vor monaten war hier auf mal ein artikel zu dem flieger... ich schrieb nur was davon noch...


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