Abo
  • Services:

Linux: Open-Source-Treiber für AMDs Vega aufgenommen

Der Code für den Open-Source-Treiber der kommenden GPU-Generation Vega von AMD steht in den Entwicklungszweigen von Kernel- und Userspace-Komponenten bereit. Der größte Teil der mehreren hunderttausend Zeilen ist Registerdokumentation.

Artikel veröffentlicht am ,
AMD Vega bekommt Open-Source-Treiber.
AMD Vega bekommt Open-Source-Treiber. (Bild: Marc Sauter/Golem.de)

Anfang vergangener Woche haben die Linux-Entwickler von AMD damit begonnen, Patches für die Unterstützung der kommenden Grafikgeneration Vega bereitzustellen. Nach einer vergleichsweise kurzen Überprüfungsphase sind die notwendigen Codebestandteile nun in die Entwicklungszweige der jeweiligen Upstream-Projekte eingepflegt worden.

Stellenmarkt
  1. CSP GmbH und Co. KG, Großköllnbach
  2. Universität Passau, Passau

Der wohl mit Abstand größte Teil des Codes umfasst die Registerheader, die allein mehrere hunderttausend Zeilen Quellcode umfassen. Die Kernelbestandteile des Treibers finden sich nun im DRM-Next-Zweig des Red-Hat-Angestellten Dave Airlie, so dass davon auszugehen ist, dass dieser Code für die noch nicht offiziell in Entwicklung befindliche Linux-Version 4.12 eingereicht wird. Linux 4.12 erscheint vermutlich Anfang Juni dieses Jahres.

Der Kernel-Code kann dann damit zwar prinzipiell genutzt werden, für die Anzeige wird aber zudem auch der Code für den sogenannten Display Core (DC) benötigt, dessen Integration die Linux-Community bisher jedoch mehrfach widersprochen hat. Ob der DC-Code nach vielen Änderungen ebenfalls in Linux 4.12 landen wird, ist derzeit noch nicht absehbar. Sollte dies nicht geschehen, sind Nutzer weiterhin auf ein Kernel-Modul angewiesen, das AMD etwa für seine AMDGPU-Pro-Treiber auch selbst pflegt.

Zusätzlich zum Kernel findet sich die Unterstützung für AMDs Vega-Generation nun auch in der Helferbibliothek Libdrm sowie in der Userspace-Grafikbibliothek Mesa. Letzteres ist zwar noch auf OpenGL 3.1 beschränkt, soll aber laut Aussage der Entwickler künftig noch erweitert werden. Vega wird damit künftig wohl auch OpenGL 4.5 mit dem Open-Source-Treiber unterstützen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 399€
  2. mit Gutschein: HARDWARE50 (nur für Neukunden, Warenwert 104 - 1.000 Euro)
  3. ab 119,98€ (Release 04.10.)
  4. und Assassins Creed Odyssey, Strange Brigade und Star Control Origins kostenlos dazu erhalten

RicoBrassers 03. Apr 2017

Es wurde klar Q2 2017 kommuniziert. Wir haben das Q2 mittlerweile seit wenigen Tagen...

gaciju 01. Apr 2017

Voellig korrekt. Immerhin ist Vega auch fuer die neue Instinct Marke (Tesla Konkurrenz...

NativesAlter 31. Mär 2017

$schnell-rechnen können z.B. sein: - Darktable - OBS - Blender/LuxRender Just my 0.02¤ :)


Folgen Sie uns
       


Battlefield 5 Open Beta - Golem.de live

Ein Squad voller Golems philosophiert über Raytracing, PC-Konfigurationen und alles, was noch nicht so funktioniert, im Livestream zur Battlefield 5 Open Beta.

Battlefield 5 Open Beta - Golem.de live Video aufrufen
Oldtimer-Rakete: Ein Satellit noch - dann ist Schluss
Oldtimer-Rakete
Ein Satellit noch - dann ist Schluss

Ursprünglich sollte sie Atombomben auf Moskau schießen, dann kam sie in die Raumfahrt. Die Delta-II-Rakete hat am Samstag ihren letzten Flug.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Stratolaunch Riesenflugzeug bekommt eigene Raketen
  2. Chang'e 4 China stellt neuen Mondrover vor
  3. Raumfahrt Cubesats sollen unhackbar werden

Leistungsschutzrecht: So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen
Leistungsschutzrecht
So viel Geld würden die Verlage von Google bekommen

Das europäische Leistungsschutzrecht soll die Zukunft der Presse sichern. Doch in Deutschland würde derzeit ein einziger Verlag fast zwei Drittel der Einnahmen erhalten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Netzpolitik Willkommen im europäischen Filternet
  2. Urheberrecht Europaparlament für Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  3. Leistungsschutzrecht/Uploadfilter Wikipedia protestiert gegen Urheberrechtsreform

Energietechnik: Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus
Energietechnik
Die Verlockung der Lithium-Luft-Akkus

Ein Akku mit der Energiekapazität eines Benzintanks würde viele Probleme lösen. In der Theorie ist das möglich. In der Praxis ist noch viel Arbeit nötig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Elektroautos CDU will Bau von Akkuzellenfabriken subventionieren
  2. Brine4Power EWE will Strom unter der Erde speichern
  3. Forschung Akku für Elektroautos macht es sich im Winter warm

    •  /