Darpa: Senkrechtstarter mit 24 Elektromotoren beendet Flugtests

Ein futuristisches Design sowie 24 Elektromotoren an einem Kippflügel für den Senkrechtstarter und den Geradeausflug: So lässt sich der Prototyp des Flugzeugs Lightning beschreiben, das jetzt seine Flugtests abgeschlossen hat. Als nächstes soll ein größeres Modell gebaut werden.

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Senkrechtstarter Lightning
Senkrechtstarter Lightning (Bild: Darpa)

Nach mehreren Entwicklungsjahren sind die Flugtests mit dem verkleinerten Modell eines Kippflüglers mit vertikalen Start- und Landefähigkeiten (VTOL) abgeschlossen. Das Unternehmen Aurora Flight Sciences bekam 2001 von der Darpa (Defense Advanced Research Projects Agency) Gelder für den Bau des Flugzeugs bewilligt.

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Das Design umfasst 24 Elektromotoren mit Mantelpropellern, von denen sich 18 auf den Hauptflügeln und 6 auf den Canards befinden, die als Höhenleitwerk vor den Tragflächen sitzen. Sie sind so konzipiert, dass sie für vertikale Starts nach oben kippen und für den regulären Flug in die Horizontale gedreht werden. Den Strom liefert ein Generator im Rumpf, der von einem Verbrennungsmotor angetrieben wird. Der Generator hat eine Leistung von drei Megawatt.

Der Prototyp im verkleinerten Maßstab hat nun alle Flugtests absolviert. Dazu gehörten der Seitwärts- und Rückwärtsflug sowie ein Schwebeflug ohne Höhenverlust. Am Prototyp wurden weitere Technologien getestet, die von der Darpa entwickelt wurden, zum Beispiel 3D-gedruckte Flugzeugteile.

  • Das VTOL X-Plane stellt die Flügel senkrecht zum Starten und zum Schweben. (Bild: Darpa)
  • Im Flug werden die Flügel dann in die Waagerechte gebracht. (Bild: Darpa)
Das VTOL X-Plane stellt die Flügel senkrecht zum Starten und zum Schweben. (Bild: Darpa)

Nach den erfolgreichen Flugversuchen will die Darpa nun ein größeres Flugzeug mit der gleichen Technik bauen, das die offizielle Bezeichnung XV-24A tragen soll. Für dieses Flugzeug sollen unter anderem die Motoren verbessert werden.

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Die größte Herausforderung sind die von der Darpa festgelegten Leistungsziele. Das XV-24A soll in der Lage sein, Fluggeschwindigkeiten von über 300 Knoten (556 km/h) zu erreichen und eine Last von mindestens 40 Prozent des projizierten Bruttogewichtes des Flugzeugs von etwa 12.000 Pfund (5.443 kg) zu befördern.

Die VTOL-Technik soll zunächst an einem unbemannten Flugzeug getestet werden. Künftig sollen jedoch auch bemannte Flugzeuge mit Kippflügeln und einem Hybridantrieb ausgestattet werden. "Das VTOL X-Plane wird nicht in den nächsten Jahren reif für die Serienproduktion sein, aber es ist wichtig für künftige Einsatzmöglichkeiten", sagte Programmleiter Ashish Bagai. Ein solches Flugzeug sei leiser und verbrauche weniger Treibstoff, es benötige keine Landebahn und sei deshalb vielseitig einsetzbar.

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