Grenzschutz: Drohnen sollen mit Gesichtserkennung ausgerüstet werden

Der US-Grenzschutz will kleine Drohnen mit einer Gesichtserkennung ausstatten und damit die rund 3.200 km lange Grenze zu Mexiko absichern. Gesteuert werden die Drohnen per Sprachkommando.

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Drohne von DJI
Drohne von DJI (Bild: Andreas Donath)

Die USA wollen laut einem Bericht von The Verge künftig handelsübliche Flugdrohnen einsetzen, um die Grenze zu Mexiko zu überwachen. Genutzt werden sollen kleine Drohnen, die von der Größe her denen ähneln, die auch von Privatleuten geflogen werden.

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Die Pläne stammen aus dem Sommer 2016, also aus der Zeit vor Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump. Sie wurden vom Department of Homeland Security entwickelt und beinhalten eine Ausschreibung für Hersteller von Drohnen. Die Ausschreibungsfrist wurde kürzlich auf den 27. April 2017 verlängert. Grund soll The Verge zufolge das große Interesse der Unternehmen sein.

Die Drohnen sollen innerhalb weniger Minuten zusammengesetzt und startbereit sein. Die Kameratechnik soll mit einer Objekterkennung verbunden werden, um Aufnahmen automatisch nach Fahrzeugen, Tieren und Menschen durchsuchen zu können. Auch eine Gesichtserkennung soll integriert und mit Datenbanken verbunden werden können. So sollen Schleuser und Personen aus den FBI-Datenbanken identifiziert werden. Auch die Ident-Datenbank des Heimatschutzministeriums soll einbezogen werden.

Das Interface der Drohnensteuerung soll sich deutlich von dem unterscheiden, das bei Drohnen für Privatpersonen eingesetzt wird. In der Ausschreibung wird auf eine Sprachsteuerung verwiesen, damit die Beamten die fliegenden Sensoren auch ohne freie Hand steuern könnten. Die größte Herausforderung für die Auftragnehmer wird die Datenübermittlung der Geräte an die Behörden sein: Einem Großteil des Grenzgebiets fehlt ein Handynetz.

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