Erstmals seit langer Zeit kann AMD im selben Segment Intel in der Rechenleistung schlagen: Die Tablet-APU A10 Micro-6700T alias Mullins ist im Referenz-Tablet teils deutlich schneller als die neuen Atoms. Das klappt aber nur mit etlichen Kniffen, auf die sich Gerätehersteller einstellen müssen.
Die DX11-Techdemo Elemental auf Basis der Unreal Engine 4 steht zum Download bereit. Die einst beeindruckende Technikpräsentation von Epic Games' neuer Grafiktechnologie wurde erstmals 2012 vorgeführt und wirkt heute stellenweise veraltet.
AMDs Dual-GPU-Karte mit integrierter Wasserkühlung ist bei ersten Hardwareversendern lieferbar, aber bisher viel teurer als erwartet. Auch eine kurze Liste mit kompatiblen Netzteilen hat AMD nun vorgelegt, darauf finden sich aber nur wenige teure Geräte mit weit über 1.000 Watt.
AMD hat den Release Candidate des Catalyst 14.4 für Windows veröffentlicht. Der Grafiktreiber bietet erhöhtes Tempo bei mehreren Grafikkarten im Crossfire-Verbund, hat aber mit Asus-Mainboards einen ärgerlichen Bug. Der lässt sich leicht umgehen.
Im Gespräch mit Analysten hat AMD-Vizepräsidentin Lisa Su die Hoffnungen auf eine baldige Verkleinerung der Strukturbreite bei Grafikprozessoren ihres Unternehmens gedämpft. Die Nachfolger der R7- und R9-Grafikkarten dürften demnach wohl erst 2015 erscheinen - eine kleine Hintertür ließ sich Su aber offen.
Im ersten Quartal 2014 hat AMD den Umsatz stark gesteigert, unterm Strich steht aufgrund einer Strafzahlung an Globalfoundries ein leichter Verlust. Der Auftragsfertiger arbeitet künftig gemeinsam mit Samsung an der 14-Nanometer-FinFET-Produktion.
Schenker verkauft mit dem XMG P724 das laut eigener Aussage weltweit schnellste Notebook. Für 5.600 Euro erhält der Käufer einen Core i7-4940MX und zwei Geforce GTX 880M. Das matte Display löst mit 1080p auf, das kommt der Spieleleistung des P724 entgegen.
Eurocom hat das M4-Notebook vorgestellt und Benchmarks des leistungsfähigen Gerätes veröffentlicht. Das M4 in der höchsten Ausbaustufe nutzt einen Core i7-4940MX mit Haswell-Architektur und die Maxwell-Grafik Geforce GTX 860M.
Die Xbox One berechnet viele Spiele nicht nativ in 1080p. Stattdessen vergrößern ein Hardware-Scaler oder einige Softwareschritte niedrigere Auflösungen. Beide Lösungen bieten Vor- und Nachteile, welche die Bildqualität oder Bildrate beeinflussen.
Erst kullern die Klötzchen, dann die Lachtränen: Traveller's Tales' chaotische Mischung aus Jump 'n' Run und Action-Adventure ist urkomisch, atmosphärisch dicht und oft mehr Film als Spiel. König unter dem Berg ist nicht Smaug, sondern Slapstick.
AMDs neuer Sockel AM1 bringt die bisher nur für Notebooks erhältlichen Kabini-SoCs ins Desktopsegment. Intels sparsame Bay-Trail-Plattform kostet ähnlich viel und bietet die flotteren CPU-Kerne, die Grafikeinheit aber rechnet langsamer.
Hybridkühlung, 50 Ampere auf der 12-Volt-Schiene - AMDs neue Dual-GPU-Grafikkarte ist ein kompromissloses Monster. In gut ausgestatteten High-End-PCs läuft sie dennoch problemlos und recht leise, und das so schnell, dass auch 4K-Auflösung mit allen Details spielbar wird.
Bis zu 60 Prozent mehr Bilder pro Sekunde durch einen neuen Treiber - das gab es bei PC-Grafikkarten unter Windows lange nicht. Nvidias neuer Treiber erzielt so große Steigerungen aber nur in wenigen Fällen und vor allem mit schwachen CPUs.
PC-Spieler brauchen für das Hacker-Actionspiel Watch Dogs mindestens eine 64-Bit-Version von Windows. Für optimale Grafik empfiehlt Ubisoft sogar einen Prozessor mit acht Kernen.
Die Scenario Design Power suggeriert eine geringere Verlustleistung bei gleicher Geschwindigkeit. Faktisch stellt sie aber einen Mittelwert aus Leistung und Abwärme dar, den Tablet- und Ultrabook-Hersteller als Referenz für besonders dünne Geräte verwenden können.
Künftig lässt AMD seine Konsolen-SoCs und neue GPUs auch bei Globalfoundries fertigen. Das Wafer Supply Agreement 2014 umfasst ein Volumen von 1,2 Milliarden US-Dollar und dürfte mittelfristig eine Gewinnsteigerung für AMD bedeuten.
Der Entwickler Simon Hall hat einen quelloffenen Grafiktreiber für das Raspberry Pi fertiggestellt. Er gewinnt damit die dafür ausgelobten 10.000 US-Dollar.
Der Linux-Kernel in Version 3.14 verwaltet Prozesse effizienter mit dem Deadline Scheduler, was vor allem Real-Time-Anwendungen zugutekommt. Mit Zram lässt sich der Arbeitsspeicher blockweise komprimieren, was für Linux auf TVs und mobilen Geräten von Vorteil ist.
GTC 2014 Mit einer neuen Visual Computing Appliance will Nvidia nun auch Einzelanwender in Europa ansprechen. Die Iray VCA bietet dem Einzelnutzer als Gerät acht Kepler-basierte Grafikkarten, die etwa für Raytracing- oder Datenberechnungen verwendet werden.
GTC 2014 Wer für Nvidias Tegra-K1-Chip entwickeln will, kann dies bald mit Hilfe des Entwicklungskits Jetson TK1 tun. Außerdem gab Nvidia bekannt, dass mit Erista ein Nachfolger des Tegra K1 geplant ist.
GTC 2014 Nvidias neue High-End-Grafikkarte Geforce Titan Z ist für Extremspieler und Multimonitoring gedacht. Zwei dieser Karten lassen sich in einem System einsetzen. Allerdings veranschlagt Nvidia dafür viel Platz.
GTC 2014 Erst im Jahr 2016 will Nvidia den Nachfolger von Maxwell auf den Markt bringen. Die neue GPU-Architektur Pascal arbeitet mit Stacked-Memory und einem integrierten PCIe-Switch, der Multi-GPU-Systeme deutlich beschleunigen soll.
GTC 2014 Zum Auftakt seiner Konferenz GTC will Nvidia einen Ausblick auf die ersten GPUs mit 20 Nanometern Strukturbreite geben. Überraschend ist der Codename, der nicht auf einen Nachfolger von Geforce GTX 780 Ti oder Titan hindeutet.
GDC 2014 Es soll schlanker und schneller sein, vor allem aber vom PC über die Xbox One und Windows Phone hinweg skalieren: Microsoft hat technische Details von DirectX-12 vorgestellt, die stark an AMDs Mantle-Schnittstelle erinnern.
Eidos hat einen Patch für Thief veröffentlicht, der das Schleichspiel um die Mantle-Schnittstelle und Trueaudio-Raumklang erweitert. Das API beschleunigt Thief im CPU-Limit, die Soundtechnik fügt einen Faltungshall hinzu.
Cebit 2014 Nvidia hat eine neue GPU-Serie vorgestellt, die das Spielen im Akkubetrieb in annehmbare Bereiche bringen soll. Die Battery-Boost-Funktion reduziert die Bildrate auf den Wunschwert und spart so Energie, wenn die Reserven ausreichen.
Cebit 2014 Mini-PCs nach Intels NUC-Konzept oder Gigabytes Brix-Serie erfreuen sich steigender Beliebtheit. Die meisten muss man aber selbst zusammenbauen, andere eignen sich eher für Spezialaufgaben. Wir versuchen, eine Kategorisierung zu schaffen.
Neben den Intel-Treibern unterstützen mit Mesa 10.1 nun auch einige freie Radeon- und Nouveau-Treiber OpenGL 3.3. Weitere Funktionen für OpenGL 4.x sind ebenfalls hinzugekommen.
AMD hat die Radeon R9 280 angekündigt. Die DX11-Grafikkarte mit überarbeiteter Kühlung entspricht einer schnelleren Version der Radeon HD 7950, die seit Anfang 2012 verfügbar ist. Die Leistung reicht für aktuelle Spiele in 1080p mit Kantenglättung aus.
MWC2014 AMDs APUs haben im Tablet-Bereich noch immer keine Bedeutung. Mit dem nächsten Prozessor mit dem Codenamen Mullins sollen passiv gekühlte Tablets möglich werden, die trotzdem schnell sind und gute Grafik bieten. AMD demonstrierte mehrere Prototypen.
Bei US-Versendern sind die ersten neuen Desktop-Prozessoren des Haswell-Refresh aufgetaucht. Die CPUs sind bisher teurer als die nur wenig langsameren Modelle des Jahres 2013, immerhin sind keine neuen Mainboards nötig.
Der Chiphersteller Broadcom hat die kompletten Spezifikationen des Videocore IV veröffentlicht. Damit soll sich ein vollständig quelloffener Treiber für den Grafikkern im BCM2835-SoC programmieren lassen, der im Raspberry Pi steckt.
Was lange währt, wird endlich besser: Beim dritten Anlauf erreicht AMDs Dual Graphics für Kaveri eine deutlich höhere Spieleleistung durch die Kombination aus integrierter Grafikeinheit und dedizierter Karte. Frame Pacing ermöglicht eine gleichmäßige Bildrate.
Microsoft und Nvidia haben angekündigt, die Schnittstellen Direct3D und OpenGL hinsichtlich des Treiber-Overheads überarbeiten zu wollen. Damit würden sich die APIs an AMDs Mantle annähern.
Dice hat die PC-Version von Battlefield 4 aktualisiert. Der Patch entfernt den Nebel-Bug, der bei der Mantle-Schnittstelle auftrat, und korrigiert einen als Sound Loop Crash bekanntgewordenen Fehler.
AMD hat angekündigt, dass das heute veröffentlichte Thief erst Anfang März per Patch die Mantle-Schnittstelle und die Trueaudio-Technik unterstützen soll.
Das neue Gaming-Notebook von Medion überzeugt mit geringem Gewicht, hohem Tempo und vielen Schnittstellen. Zahlreiche ungeschickte Detaillösungen nerven jedoch, und das Display übertreibt es kräftig bei der Farbdarstellung.
Die Geforce GTX 750 Ti ist Nvidias erste Grafikkarte auf Basis der Maxwell-Technologie. Die neue Architektur ermöglicht bei gleichem Fertigungsprozess eine deutlich höhere Leistung pro Watt, die Spielegeschwindigkeit reicht oft für die 1080p-Auflösung mit Kantenglättung.
Nvidia hat die 780 Ti aufgewertet: Unter dem Namen "Titan Black" gibt es ab sofort die Grafikkarte auch mit vollem Speicherausbau. Manche Anbieter haben dem Boliden auch leicht höhere Taktfrequenzen verordnet.
Nvidia hat das vierte Quartal 2013 mit starken Zahlen abgeschlossen, vor allem die Desktop-Grafikkarten trugen zu diesem Resultat viel bei. Die demnächst in den Handel kommenden Maxwell-Modelle sollen den Umsatz zudem 2014 ankurbeln.
Update AMD will offenbar demnächst das Dutzend vollmachen: Mit der Radeon R7 265 ist bereits die zwölfte Grafikkarte der R-Serie geplant. Sie basiert nach unbestätigten Daten auf der Radeon HD 7850 und dürfte ein günstiges Modell der Mittelklasse werden.
Nvidia plant mit der Geforce GTX Titan Black eine neue High-End-Grafikkarte. Diese entspricht hinsichtlich der Anzahl der Shader-Einheiten einer GTX 780 Ti, soll aber wie die GTX Titan volle DP-Rechengeschwindigkeit und 6 GByte Speicher bieten.
Eines der größten und teuersten Probleme heutiger Spiele ist die aufwendige Erstellung der Spielwelt. Ein Gruppe Informatikstudenten aus Aachen entwickelt als Lösungsansatz eine Voxel-Engine, die Spielwelten und Geschichten dynamisch in Echtzeit gestalten soll.
Intel hat auf der Konferenz ISSCC die Verbindung zwischen Haswell-Prozessor und dem EDRAM erläutert. Der On-Package I/O ist nicht nur schnell, sondern auch sparsam - zudem bietet Haswell bisher unbekannte Stromspartechniken. Für die Zukunft entwickelt Intel weiterhin besonders effiziente Grafikkerne.
AMD hat die Radeon R7 250X vorgestellt. Damit ist die Volcanic Islands genannte Generation vorerst vollständig. Technisch handelt es sich bei der R7 250X um die bereits 2012 vorgestellte Radeon HD 7770.
Oxide Games hat einen Patch für Star Swarm veröffentlicht. Dieser verbessert das Multithreading für die Techdemo bei Verwendung des Mantle-APIs, die Bildrate erhöht sich dadurch um bis zu 26 Prozent.
Nvidia hat dem Nouveau-Team zahlreiche Patches gestiftet, mit denen der Tegra K1 mit dem freien Linux-Treiber laufen soll. Linus Torvalds findet das super.
Zenimax Online hat die Systemanforderungen von The Elder Scrolls Online veröffentlicht. Die PC-Version benötigt mindestens eine DX9-Grafikkarte, zwei CPU-Kerne und soll 60 GByte Speicherplatz auf der Festplatte belegen.