AMD Catalyst: WHQL-Treiber für Radeons mit Frame Pacing

AMD hat den Catalyst 13.12 WHQL veröffentlicht. Dies ist der erste Treiber, der Frame Pacing für Crossfire-Gespanne offiziell unterstützt - bisher gab es die Technik für die regelmäßigere Bildausgabe nur in Alpha- und Betaversionen.

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Frame Pacing verbessert die Frequenz der Bildausgabe von Crossfire-Systemen.
Frame Pacing verbessert die Frequenz der Bildausgabe von Crossfire-Systemen. (Bild: AMD)

Der neue Catalyst-Treiber 13.12 WHQL für Radeon-Grafikkarten steht zum Download bereit. Als erster voll getesteter Treiber bietet er eine Unterstützung für Frame Pacing unter Windows 7 und 8. Zudem hat AMD nach eigenen Angaben die Skalierung von Crossfire in mehreren Spielen verbessert, darunter Metro Last Light und Splinter Cell Blacklist.

Frame Pacing ist eine Technik, welche die Frame-Ausgabe bei Multi-GPU-Systemen optimiert, also gegen Mikroruckler vorgeht. Bei Crossfire wie SLI wird sogenanntes AFR (Alternate Frame Rendering) genutzt, die GPUs berechnen also abwechselnd je einen Frame. Da die Last pro Bild unterschiedlich ausfällt und die Frames direkt nach ihrer Berechnung ausgegeben werden, ist die Frequenz unregelmäßig und die Darstellung stottert. Frame Pacing optimiert die Bildausgabe, indem die Render Time und die Display Time angepasst und dadurch finale Frames zurückgehalten werden, hierdurch wird eine regelmäßigere Bildrate erreicht. Die Technik funktioniert daher nur im GPU-Limit und nicht, wenn die CPU bremst, da hier der Prozessor bestimmt, wann ein Bild ausgegeben wird.

Frame Pacing ist bei Crossfire automatisch aktiv, kann aber auf Wunsch im Catalyst-Treiber abgeschaltet werden. Derzeit werden nur Direct3D10 und Direct3D11 sowie maximal ein Display mit bis zu 2.560 x 1.440 Pixeln unterstützt ("Phase 1"), Direct3D9 und Eyefinity sollen mit einer kommenden Catalyst-Version bedient werden ("Phase 2"). AMD hatte Frame Pacing erstmals im April 2013 vorgestellt, damals noch in einem nur der Presse zugänglichen Alphatreiber. Der Catalyst 13.8 Beta 1 war der erste Treiber mit Frame-Pacing-Unterstützung, den auch Endkunden ausprobierten konnten.

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