Abo
  • IT-Karriere:

Kaveri-Nachfolger: Carrizo 2015 mit DDR3-Unterstützung für Sockel FM2+

Eine inoffizielle AMD-Roadmap gibt einen detaillierteren Ausblick auf Carrizo. Diese APU-Reihe wird der Nachfolger von Kaveri für den Sockel FM2+, soll weiterhin DDR3- statt DDR4-Speicher unterstützen und nutzt die Excavator-Architektur.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Roadmap zeigt Carrizo für 2015.
Die Roadmap zeigt Carrizo für 2015. (Bild: Semi-Accurate-Forum)

Auf Kaveri folgt Carrizo und auf Kabini folgt Beema, so weit sind AMDs Pläne bekannt. Ein Folie zeigt weitere Informationen zu Carrizo: Die APU ist kompatibel mit dem Kaveri-Sockel FM3+ und nutzt weiterhin DDR3-Speicher. Neu sind die Excavator-CPU-Module und eine TDP von nur 65 statt 95 Watt.

DDR3 statt DDR4, Excavator statt Steamroller

Stellenmarkt
  1. Camelot ITLab GmbH, Mannheim, Köln, München
  2. BRUNATA-METRONA GmbH & Co. KG, München

Während Intel ab Ende 2014 mit Haswell-EP und ab Mitte 2015 mit Skylake auf DDR4-Speicher setzt, verweilt AMD vorerst bei DDR3. Dies bedeutet zwar eine geringere Datentransferrate, diese dürfte jedoch durch die gemeinsame Speicherverwaltung Huma ausgeglichen oder bei entsprechender Programmierung überkompensiert werden. Wie teuer DDR4-Speicher bei gleicher Kapazität wird, gilt es noch abzuwarten.

Für Kaveri nutzt AMD die Steamroller-Architektur, für Carrizo plant der Hersteller, die Excavator-Technik und damit die bisher letzte bekannte Ausbaustufe der Bulldozer-Architektur einzusetzen. Welche Verbesserungen Excavator bietet, ist bis auf die Unterstützung der AVX2-Befehle unbekannt.

Schnellere Grafikeinheit und geringere TDP dank 20 nm

Die in der Roadmap genannte "Next Gen Radeon Graphics" dürfte weiterhin die GCN-Architektur in Form von acht Compute Units (512 ALUs) liefern. Da der bisher schnellste Kaveri-A10-Chip die Grafikeinheit mit nur 720 MHz taktet, ist hier viel Spielraum für Frequenzerhöhungen.

Möglich wird dies vermutlich durch den planaren 20-Nanometer-Fertigungsprozess, den TSMC Anfang 2014 starten möchte - bis 2015 dürfte diese Technik ausgereift sein. Die neue Fertigung dürfte der Grund sein, warum die TDP bei 65 statt 95 Watt liegt.

FX bleibt, Kabini auch für Sockel FS1b

In der höchsten Leistungsklasse sollen die Vishera-FX der Roadmap zufolge bis 2015 die Stellung halten. Ob AMD die Piledriver-basierten CPUs auch im 20-Nanometer-Verfahren mit mehr Takt fertigen wird, zeigt die Folie nicht. Dafür soll Kabini auch für den Sockel FS1b erscheinen, dieser ist eigentlich für Notebooks gedacht.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-77%) 11,50€
  2. 48,49€
  3. 1,72€
  4. (-56%) 19,99€

dabbes 01. Dez 2013

nix bekannt, hört sich aber gut an.

/mecki78 29. Nov 2013

Der heißt zwar Carazza, aber Carazza, Carrizo, who cares? http://www.bifi.de/produkte...


Folgen Sie uns
       


Fernsteuerung für autonome Autos angesehen

Das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme zeigt die Fernsteuerung von Autos über Mobilfunk.

Fernsteuerung für autonome Autos angesehen Video aufrufen
Ursula von der Leyen: Von Zensursula zur EU-Kommissionspräsidentin
Ursula von der Leyen
Von "Zensursula" zur EU-Kommissionspräsidentin

Nach der "Rede ihres Lebens" hat das Europäische Parlament am Dienstagabend Ursula von der Leyen an die Spitze der EU-Kommission gewählt. Die Christdemokratin will sich in ihrem neuen Amt binnen 100 Tagen für einen Ethik-Rahmen für KI und ambitioniertere Klimaziele stark machen. Den Planeten retten, lautet ihr ganz großer Vorsatz.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. Adsense for Search Neue Milliardenstrafe gegen Google in der EU

Mobilfunktarife fürs IoT: Die Dinge ins Internet bringen
Mobilfunktarife fürs IoT
Die Dinge ins Internet bringen

Kabellos per Mobilfunk bringt man smarte Geräte am leichtesten ins Internet der Dinge. Dafür haben deutsche Netzanbieter Angebote für Unternehmen wie auch für Privatkunden.
Von Jan Raehm

  1. Smart Lock Forscher hacken Türschlösser mit einfachen Mitteln
  2. Brickerbot 2.0 Neue Schadsoftware möchte IoT-Geräte zerstören
  3. Abus-Alarmanlage RFID-Schlüssel lassen sich klonen

Erneuerbare Energien: Die Energiewende braucht Wasserstoff
Erneuerbare Energien
Die Energiewende braucht Wasserstoff

Kein anderes Element ist so universell und dabei simpel aufgebaut wie Wasserstoff und das energiereiche Gas lässt sich aus fast jedem Energieträger gewinnen. Genauso vielseitig gestaltet sich seine Nutzung.
Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

  1. Strom-Boje Mittelrhein Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein
  2. Speicherung von Überschussstrom Wasserstoff soll bei Engpässen helfen
  3. Energiewende DLR-Forscher bauen Kohlekraftwerke zu Stromspeichern um

    •  /