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Volcanic Islands: Mehr R9 für weniger Übersicht

AMD hat seine OEM-Modelle der neuen Radeon-Generation Volcanic Islands vorgestellt. Die schnellsten Grafikkarten entsprechen ihren Retail-Pendants, alle anderen Karten aber sind umbenannte aktuelle oder alte Modelle.

Artikel veröffentlicht am ,
Die R7 260X wird im OEM-Segment als R9 260 verkauft.
Die R7 260X wird im OEM-Segment als R9 260 verkauft. (Bild: AMD)

Nach neuen Grafikkarten für Endkunden, und somit den DIY-Markt (Do it yourself), hat AMD sein R9-, R7- und R5-Portfolio für OEMs veröffentlicht. Die "Volcanic Islands"-Generation umfasst hierbei zwölf Modelle, wovon acht umbenannte alte Grafikkarten sind - eine übliche Vorgehensweise.

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Wer einen Komplett-PC mit einer R9 290 oder 290X kauft, erhält aktuelle Technik in Form von AMDs schnellsten Grafikkarten. Für die R9 270 und 270X gilt dies ebenfalls, wenngleich diese beiden Modelle im Prinzip der HD 7850 und HD 7870 von Frühling 2012 mit etwas mehr Takt entsprechen. Die R9 260 wiederum ist eine umbenannte R7 260X, beide nutzen einen Bonaire-Chip und sorgen per Trueaudio für Raumklang. Besonders kurios mutet die R9 255 an: Große Zahl vorne, Kleinvieh hinten - diese Karte ist am ehesten mit der HD 7750 vergleichbar, einem Einsteigermodell von 2012.

Die R7 250, R7 240 und R5 240 sind umbenannte OEM-Modelle der letzten Generation und nutzen die GCN-Architektur. Bei der R7 240 nutzt AMD erstmals den Oland-Chip mit 320 statt 384 Shader-Einheiten, der Vollausbau bildet die Basis der HD 8000M. Vorsicht: Alle drei Modelle gibt es mit flottem GDDR5-, aber auch lahmem DDR3-Speicher. Bei der R5 235X, der R5 235 und der R5 220 kommt die alte VLIW-Technik zum Einsatz. Diese Grafikkarten sind sehr langsam, selbst die integrierte GPU eines A6-6400K ist bereits schneller.

Neue Namen für alte Produkte sind eine übliche Methode, da eine frische Bezeichnung den Verkauf ankurbelt - sie suggeriert Fortschritt. Bekannte Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit sind die Geforce GTX 770 und die Radeon HD 8970M, statt einer neuen Architektur oder Fertigung gibt es hier nur etwas mehr Takt. Vor dem Kauf eines neuen PCs oder einer neuen Grafikkarte ist daher wichtig, die technischen Daten genauer zu begutachten.

OEM-ModellVergleichbares Retail-Modell
Radeon R9 290XRadeon R9 290X
Radeon R9 290Radeon R9 290
Radeon R9 270XRadeon R9 270X
Radeon R9 270Radeon R9 270
Radeon R9 260Radeon R7 260X
Radeon R9 255 Radeon HD 7750 GDDR5 mit höherem Chip-und Speichertakt
Radeon R7 250Radeon HD 8670 mit höherem Chiptakt
Radeon R7 240Radeon HD 8570 mit höherem Chiptakt
Radeon R5 240Kein direkter Vergleich möglich
Radeon R5 235XRadeon HD 8490
Radeon R5 235Radeon HD 8470 mit höherem Chiptakt
Radeon R5 220Radeon HD 8350
Volcanic Islands für OEMs


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ms (Golem.de) 28. Dez 2013

Nein, siehe Links zu den OEM-Karten. Die 280(X) gehört nicht dazu.

Moe479 27. Dez 2013

ein leiser tip sind noch die mit direct-cu-v2 kühler von asus, sowohl die als amd oder...

nille02 27. Dez 2013

Sehe ich auch so. Der OEM kann einen neuen Namen verwenden, der näher an den neuen...


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