Abo
  • Services:

Gigabyte Brix Gaming: Mini-PC mit diskreter Grafik und vier USB-3.0-Ports

Als neuen Vertreter seiner Würfel-PCs hat Gigabyte das Modell "Brix Gaming" angekündigt. Es basiert auf einer A8-APU von AMD, die durch eine Radeon R9 M275X für die Grafik unterstützt wird. Zudem gibt es viele Schnittstellen und interne Erweiterungsmöglichkeiten.

Artikel veröffentlicht am ,
Gigabyte Brix Gaming: Mini-PC mit diskreter Grafik und vier USB-3.0-Ports

Erst hatte ihn das US-Unternehmen Maingear auf der CES unter dem Namen "Spark" als Steam Machine vorgestellt, nun kündigt ihn auch Gigabyte als OEM-Hersteller selbst an: den kleinen PC, der bei Gigabyte "Brix Gaming" heißt. Der Rechner belegt nur eine Grundfläche von 12,8 x 11,5.4 Zentimeter und ist knapp 6 Zentimeter hoch.

Stellenmarkt
  1. A.B.S. Global Factoring AG, Wiesbaden
  2. Stadt Frankfurt am Main, Frankfurt am Main

Ähnlich wie bei Intels NUC-Konzept, für das der taiwanische Hersteller ebenfalls Geräte anbietet, besteht auch der Brix Gaming aus Notebooktechnik, die von einem externen Netzteil gespeist wird. Der Mobilprozessor ist dabei mit dem Mainboard verlötet, RAM und Festplatte oder SSD kann man aber selbst aufrüsten. Das ist auch nötig, denn Gigabyte bietet das Gerät nur als Barebone an, bei dem man die Speicher selbst einbauen muss.

  • Im Deckel findet ein 2,5-Zoll-Laufwerk Platz. (Bilder: Gigabyte)
  • Der Brix Gaming von Gigabyte
  • Der Brix Gaming von Gigabyte
  • Der Brix Gaming von Gigabyte
  • Der Brix Gaming von Gigabyte
  • Der Brix Gaming von Gigabyte
Im Deckel findet ein 2,5-Zoll-Laufwerk Platz. (Bilder: Gigabyte)

Ab Werk ausgestattet ist der Brix Gaming mit AMDs A8-5557M, einer APU, die noch auf der älteren Richland-Architektur basiert. Die vier Integer-Kerne takten mit 2,1 bis 3,1 GHz. Der Prozessor verfügt auch über integrierte Grafik (Radeon HD 8550G), ob sie aber auch als Dual Graphics parallel mit der diskreten GPU eingesetzt werden kann, ist noch nicht bekannt.

Im Gegensatz etwa zu Intels neuem Bay-Trail-NUC verfügt der Brix noch über eine eigene Grafiklösung, die Gigabyte als Radeon R9 M275X beschreibt. Eine solche GPU hat AMD noch nicht angekündigt, daher liegen die technischen Daten noch nicht vor. Bisher gibt es nur die R9 M290X als größten Vertreter der mobilen R9-Serie. Sie ist mit 1.280 Rechenwerken bei 850 MHz ausgestattet - die M275X dürfte entsprechend weniger Takt und Shader-Einheiten bieten.

Für die Bildausgabe stehen ein Mini-Displayport und HDMI zur Verfügung, was auch die Verwendung von zwei Monitoren parallel erlaubt. Über eine mitgelieferte VESA-Halterung lässt sich der Brix an der Rückseite eines PC-Displays oder Fernsehers montieren.

2,5-Zoll-SSD und mSATA möglich

Für den Hauptspeicher gibt es zwei SO-DIMM-Slots, die DDR3L-Module mit bis zu effektiv 1.600 MHz und je 8 GByte aufnehmen können. Als Massenspeicher kann eine mSATA-SSD dienen oder ein Laufwerk mit dem üblichen SATA-Anschluss. Über ein Kabel wird dieser Port an die Oberseite des Brix geführt, an der intern eine Festplatte oder SSD im 2,5-Zoll-Format montiert werden kann.

Vernetzt wird der Rechner entweder über WLAN, das als Mini-PCIe-Karte für 802.11 a/b/g/n/ac eingebaut ist, oder über Gigabit-Ethernet an der Rückseite. Dort befinden sich auch zwei Ports für USB 3.0, zwei weitere sitzen an der Front. Einen integrierten Cardreader besitzt der Brix nicht. Das mitgelieferte externe Netzteil, von dem noch keine Bilder vorliegen, verfügt nach den Angaben von Gigabyte über eine Nennleistung von rund 135 Watt.

Bisher ist der Brix Gaming mit der Modellnummer GB-BXA8G-8890 nur auf Gigabytes Webseiten zu finden und noch nicht mit Termin und Preis angekündigt. Wegen der Feiertage zum chinesischen Neujahrsfest dürften diese Angaben noch etwas auf sich warten lassen. Die Cebit wäre aber ein guter Termin für Gigabyte, um das Gerät näher vorzustellen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 208,71€ für Prime-Mitglieder
  2. 99,99€ (versandkostenfrei)
  3. 103,90€

MarcoEmpunkt 04. Feb 2014

Gaming 'Pc' ohne Mikrofon-Anschluss?

Kasabian 03. Feb 2014

fullack Außerdem ist die GPU ein Wucht. Da hilft es auch nichts wenn man mit den i5 die...

0xDEADC0DE 31. Jan 2014

Ich würde "Seperate Grafikkarte" bevorzugen. ;) Ähm... nein: http://dict.leo.org...

Nolan ra Sinjaria 31. Jan 2014

aber auch nicht das Plus an Leistung das ne IntelCPU mit integrierter Graka mehr hat

wanoptikum 30. Jan 2014

Ähm. Banause! :P Er meint sicher Klassiker wie NES; SNES; C64; Amiga. ...jaha, das waren...


Folgen Sie uns
       


Sony Xperia 1 - Hands on (MWC 2019)

Das Xperia 1 ist Sonys neues Oberklasse-Smartphone. Es ist das erste Xperia-Smartphone mit einer Triple-Kamera. Das Display im 21:9-Format sorgt für ein schmales Gehäuse. Im Juni 2019 soll das Xperia 1 zum Preis von 950 Euro erscheinen.

Sony Xperia 1 - Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Security: Vernetzte Autos sicher machen
Security
Vernetzte Autos sicher machen

Moderne Autos sind rollende Computer mit drahtloser Internetverbindung. Je mehr davon auf der Straße herumfahren, desto interessanter werden sie für Hacker. Was tun Hersteller, um Daten der Insassen und Fahrfunktionen zu schützen?
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Alarmsysteme Sicherheitslücke ermöglicht Übernahme von Autos
  2. Netzwerkanalyse Wireshark 3.0 nutzt Paketsniffer von Nmap
  3. Sicherheit Wie sich "Passwort zurücksetzen" missbrauchen lässt

Uploadfilter: Der Generalangriff auf das Web 2.0
Uploadfilter
Der Generalangriff auf das Web 2.0

Die EU-Urheberrechtsreform könnte Plattformen mit nutzergenerierten Inhalten stark behindern. Die Verfechter von Uploadfiltern zeigen dabei ein Verständnis des Netzes, das mit der Realität wenig zu tun hat. Statt Lizenzen könnte es einen anderen Ausweg geben.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Uploadfilter Fast 5 Millionen Unterschriften gegen Urheberrechtsreform
  2. Uploadfilter EU-Kommission bezeichnet Reformkritiker als "Mob"
  3. EU-Urheberrecht Die verdorbene Reform

Mobile Bezahldienste: Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?
Mobile Bezahldienste
Wie sicher sind Apple Pay und Google Pay?

Die Zahlungsdienste Apple Pay und Google Pay sind nach Ansicht von Experten sicherer als klassische Kreditkarten. In der täglichen Praxis schneidet ein Dienst etwas besser ab. Einige Haftungsfragen sind aber noch juristisch ungeklärt.
Von Andreas Maisch

  1. Anzeige Was Drittanbieter beim Open Banking beachten müssen
  2. Finanzdienstleister Wirecard sieht kein Fehlverhalten
  3. Fintech Wirecard wird zur Smartphone-Bank

    •  /