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Der Prototyp des Steam Controllers
Der Prototyp des Steam Controllers (Bild: Valve)

Valve Steam Controller und Steam Machine als Prototypen

Zunächst sollten es Trackballs statt Trackpads werden. Der Steam Controller hat eine lange Evolutionsphase hinter sich. Die Steam Machine hat ein spezielles Lüftungssystem. Jetzt hat Valve erste Prototypen vorgestellt. Eine VR-Brille soll möglicherweise hinzukommen.

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Bis der erste Prototyp des Steam Controllers fertig war, hatte Valves neues Gamepad mehrere Entwicklungsphasen hinter sich. Frühzeitig entschieden sich die Konstrukteure für einen integrierten Touchscreen. Anfangs sollten auch Trackballs zum Einsatz kommen. Valve hat The-Verge-Prototypen des Steam Controllers und der Steam Machine gezeigt.

Beim Gehäuse seiner Steam Machine hat sich Valve besondere Mühe gegeben, auch wenn es von außen wie ein herkömmliches, flaches HTPC-Case aussieht. Dieser Formfaktor ist an Hifi-Bausteine angelehnt und soll so im Wohnzimmer nicht sofort als PC auffallen. Der Clou steckt im Inneren: Dort sind die am heißesten werdenden Komponenten in getrennten Kammern untergebracht, von denen jede einzeln belüftet wird. So kann anders als in üblichen Gaming-PCs mit Towergehäuse beispielsweise die Grafikkarte nicht die Luft um den Prozessor erwärmen.

  • Valves Steam Controller (Bild: Valve)
  • Die Tastenbelegung auf dem Steam Controller (Bild: Valve)
  • Valves Steam Controller (Bild: Valve)
  • Valves Steam Controller (Bild: Valve)
Valves Steam Controller (Bild: Valve)

Der Pixelbeschleuniger ist folglich auch liegend eingebaut, der Lüfter zeigt nach unten, und der Luftauslass befindet sich hinten am Gehäuse. Möglich macht das eine Extender-Platine für den PCI-Express-Slot. Grafikkarten, die zwei Slots belegen, sind den Bildern nach zu urteilen ebenso möglich wie die rund 30 Zentimeter langen High-End-Modelle. Auch die Abluft selbst kann nicht von anderen Einlässen wieder angesaugt werden, denn nach hinten pustet nur die Grafikkarte, der Prozessorlüfter saugt über eine Verkleidung (Fan Duct) Luft von der Oberseite an, und das Netzteil wird an einer Seitenwand entlüftet.

Valve hat selbst Prototypen herstellen lassen, von denen The Verge einen ausprobieren durfte. Dort lief bereits das Linux-basierte Steam OS. Ein Unterschied zwischen Linux und Windows konnte laut Bericht nicht festgestellt werden. Die grundlegende Hardwarespezifikation der Prototypen hat Valve bereits preisgegeben. Die Spanne der dort angegebenen Grafikkarten reicht von einer Geforce GTX 660 bis hin zur mehr als doppelt so schnellen Geforce GTX Titan. Zwar gibt Valve die Richtung vor, die einzelnen Hersteller sollen aber eigene Versionen der Steam Box entwickeln können, etwa mit Intels integrierten Grafikchips. Laut The Verge zeigen die Entwickler dort auch ein gesteigertes Interesse an Intels Iris Pro.

Erste Versionen der Steam Box sollen zwar bereits im Januar 2014 auf der CES in Las Vegas vorgestellt werden, aber erst Mitte 2014 sollen die Seriengeräte auf den Markt kommen.

Der lange Weg zum Steam Controller

Ursprünglich sollte der Steam Controller mit Trackballs ausgestattet werden, obwohl diese Eingabegeräte in aktueller Hardware kaum noch zum Einsatz kommen. Zunächst seien die Ingenieure bei Valve begeistert davon gewesen. Die Trackballs wurden so erweitert, dass sie sowohl von oben als auch von der unteren Seite des Controllers gesteuert werden konnten.

Eines war mit den Kugeln aber nicht möglich: eine fast vollständige Kontrolle der Hardware mit der Software. Es gebe keine Möglichkeit, die Größe oder die Masse der Trackballs zu verändern und so dem jeweiligen Spiel anzupassen, sagte ein Valve-Entwickler zu The Verge. Deshalb seien die Trackpads entwickelt worden. Zunächst sei es nur einer gewesen, der sich irgendwann über den gesamten Controller ausgebreitet hatte. Dann sollen die Valve-Entwickler sich besonnen und daraus zwei gemacht haben. Damit die Daumensteuerung funktioniert, wurden sie konkav und mit aus Zylinderspulen bestehenden Aktoren für das haptische Feedback ausgestattet.

VR-Brille mit biometrischem Sensor?

Die Idee, den Controller mit biometrischen Sensoren auszustatten, sei wieder verworfen worden, da sich die Hände immer bewegen. Die Valve-Entwickler deuteten aber an, an einer VR-Brille zu arbeiten, die möglicherweise über einen Sensor am Ohrläppchen Angst oder Erregung registriert. Ein weiterer Prototyp des Controllers habe ein herausnehmbares Kommunikationsgerät mit eigenem Prozessor gehabt, das sich in ein Steuerrad oder ein anderes Peripheriegerät hätte integrieren lassen, schreibt The Verge. Darauf hätten die Valve-Entwickler nochmals zurückkommen wollen.

Mit dem Prototyp habe sich bereits sehr gut spielen lassen, heißt es in dem Bericht, auch wenn die Steuerung noch etwas ungewohnt war. Ausprobiert wurden die Spiele Portal 2, Trine 2 und Metro: Last Light. Die Trackpads seien präziser zu steuern gewesen als herkömmliche Analogsticks, weil sie sowohl auf schnelle als auch langsame Bewegung wie gewünscht reagieren. Dem Prototyp des Controllers fehlte aber noch der Touchscreen. Stattdessen waren dort vier Knöpfe.


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Stebs 05. Nov 2013

Es ist schon laenger bekannt dass Metro fuer Linux kommt, also gehe ich sehr wohl davon...

Schrödinger's... 05. Nov 2013

Ähm wieso kaufst/baust du dir dann nicht deinen eigenen (Linux-)PC zusammen und startest...

dEEkAy 05. Nov 2013

Steam-OS ist auch nur ein angepasstes Linux. Steam-Box ist auch nur ein PC. Natürlich...

Sharkuu 05. Nov 2013

der vorteil einer konsole ist nicht existent, mit einem gleich teuren pc kann man die...

dEEkAy 05. Nov 2013

Wenn ich mir Vorstelle, einen Shooter mit einem Trackpad zu Spielen,... nene das...



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