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Mesa 10.0 wird in wenigen Tagen offiziell freigegeben.
Mesa 10.0 wird in wenigen Tagen offiziell freigegeben. (Bild: Glxgears)

Grafikbibliothek Mesa 3D 10.0 rückt OpenGL 4.x näher

Mesa 3D in Version 10.0 erhält zahlreiche neue Erweiterungen für OpenGL 4.x. Die freie Grafikbibliothek rückt der vollständigen Unterstützung für die aktuelle Version von OpenGL ein Stückchen näher. Zudem lässt sich mit Mesa 3D DRI3 nutzen.

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Die kommende Version 10.0 der freien Grafikbibliothek Mesa 3D setzt inzwischen OpenGL 3.3 um, zumindest mit dem aktuellen Treiber für Grafikchips von Intel. Außerdem rückt die Unterstützung für OpenGL 4.x wieder ein wenig näher. Zwei Erweiterungen wurden eingebaut, die die Spezifikationen nach 4.2 von OpenGL verlangen. Nach wie vor liegt die volle Unterstützung für OpenGL 4.x aber in weiter Ferne. Erst Mitte 2014 dürfte Mesa 3D die aktuellen Spezifikationen des offenen Grafik-APIs mitbringen, sollten keine größeren Probleme auftauchen.

Mit GL_ARB_texture_view lassen sich Texturdaten aus dem Speicher auslesen. In Mesa 10.0 ist die Erweiterung nach OpenGL 4.2 umgesetzt. Auch für OpenGL 4.3 ist sie zwingend. Die zweite in Mesa 10.0 implementierte OpenGL-4.x-Erweiterung ist GL_ARB_vertex_attrib_binding, mit dem sich das Mapping zwischen Vertex-Attributen und -Bindungen ändern lässt. Auch diese Erweiterung ist für OpenGL 4.3 zwingend und in Mesa 3D 10.0 nach Open GL 4.2 umgesetzt. Speziell in Mesa gibt es ab Version 10.0 die Erweiterung GLX_MESA_query_renderer, die erweiterte Systeminformationen vor allem über Grafikchipsätze ausliefert.

Mehr Sicherheit mit DRI3

Mit Mesa 3D lässt sich auf Intels Ivy-Bridge- und Haswell-Grafikchipsätzen und dem entsprechenden Treiber OpenGL 3.3 nutzen. Mit den freien Nouveau-Treibern für Chipsätze von Nvidia sowie dem Radeon-Treiber für Grafikchips von AMD ist es noch OpenGL 3.1.

Mehr Sicherheit soll das Direct Rendering Infrastructure (DRI) in Version 3 bieten. Dort wurde Posix (Portable Operating System Interface) mit erweiterten Rechten umgesetzt. Mesa 3D 10.0 lässt sich mit DRI3 nutzen, allerdings muss auch der entsprechende Grafikserver aktualisiert werden. X.org wird die Unterstützung für DRI3 erst in Version 1.15 mitbringen. Seit Anfang November 2013 ist der Code für X.org eingefroren.

Kleine Verbesserungen sollen OpenGL beschleunigen und die Unterstützung für Haiku sowie für FreeBSD, OpenBSD und Dragonfly erweitern. Außerdem spielen sich einige Valve-Spiele mit Mesa 3D besser.

Die offizielle Ankündigung von Mesa 3D 10.0 wird in wenigen Tagen erwartet.


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