Neue Anwendungen bringen einen stetig steigenden Datenaustausch. Ein Stadtnetzbetreiber mit einem FTTH-Netz meint deshalb, dass 250 MBit/s nicht das Ende sein können.
Die Bundesnetzagentur gibt zu, dass der Ausbau von Glasfaser-Anschlüssen in Deutschland "nur langsam vorankommt". Jetzt soll eine weitere Lockerung der Regulierung helfen. Die Wettbewerber sind dagegen.
Vor rund einem Jahr hat Golem.de zum ersten Mal über "Mehr Breitband für mich" von der Deutschen Telekom berichtet. Wir haben erfahren, was aus dem Sonderprojekt MBfm wurde, bei dem sich Kunden auf eigene Kosten Fiber to the Home legen lassen.
Mehrere Förderanträge in Brandenburg für mindestens 50 MBit/s sind bewilligt. Das Land bekommt das Geld, der Internetausbau beginnt. Der Landkreis Dahme-Spreewald macht den Anfang.
Eine Antenne, die die letzte Meile fast verlustfrei überbrückt, arbeitet beim französischen Netzbetreiber Orange. Das optische Signal wird ohne optoelektronische Basisband-Konversion und elektronische Signalverarbeitung umgewandelt und brachte 1 GBit/s in den Haushalt.
Die Breitbandziele der Bundesregierung würden erreicht, die Telekom könne im Festnetz flächendeckend 250 MBit/s bieten, sagt deren Chef. Mehr brauche derzeit keine Anwendung. Doch der Ausbau gehe weiter.
Damit vom Fernseher nicht allzu viele Kabel abgehen, insbesondere bei einer Wandbefestigung, muss die Anschlussbox versteckt werden. Doch bisher war die Kabellänge ein Problem. Mit der QLED-Serie ändert sich dies, sie gibt es allerdings bei größeren Distanzen nur zu einem hohen Preis.
Erst kurz vor Ende der Frist haben sich noch viele in einer Gemeinde bei München entschlossen, bei der Deutschen Glasfaser einen Zugang zu buchen. Nun hat der FTTH-Netzbetreiber die Frist noch einmal verlängert.
Im Norden Neuseelands, in Whangarei, haben Northpower Fibre und Calix erste Tests von NG-PON2 zum Endkunden erfolgreich abgeschlossen. In einem Live-Netzwerk wurden 10 GBit/s per Glasfaseranschluss erreicht.
Ein Netzbetreiber will erheblich in den Ausbau von FTTH investieren. Doch die Anschlüsse werden mit einem Profil auf das Niveau von Vectoring verstümmelt, eine Technik, deren Ausbau Ewe Tel bei der Telekom kritisiert.
Gigahome heißt das Home Gateway von Huawei, das hohe Datenraten im Haus unterstützen soll. Es bietet Unterstützung für Supervectoring, Docsis 3.1 oder Glasfaser und Repeater im Haus für ein gutes WLAN.
Überraschend ist die Deutsche Telekom, gemessen an der Kundenzahl für FTTH (Fiber To The Home) und Fiber To The Building (FTTB), immerhin Zweiter. 515.000 Haushalte werden von dem Konzern versorgt.
Der Ausbau mit Docsis 3.1 ist ein Milliarden-Euro-Projekt. Golem.de sprach mit dem früheren Chef der Bundesnetzagentur über die Möglichkeiten und Kosten für 10 GBit/s symmetrisch im TV-Kabelnetz.
FTTH von der Deutschen Telekom, das gibt es in einzelnen Gebieten. Doch ein Golem.de-Leser berichtet, wie er seit langem vergeblich um seinen Zugang kämpft.
Beim Netzbetreiber Ewe Tel wird VDSL und Vectoring um 5 Euro günstiger. Zuvor hatte der Netzbetreiber eine Milliardeninvestition in Glasfaser angekündigt.
Tele Columbus hält sein Versprechen und startet 1 GBit/s im Download für alle in einem ersten Ort in Bayern. Das Netz ist Eigentum der Gemeinde Markt Indersdorf, die sich selbst Bayerns schnellste Internetgemeinde nennt.
Update Glasfaser bis ins Haus (FTTH) ist die überlegene Technik. Doch in einer Gemeinde bei München lassen sich offenbar nicht genügend Anwohner davon und den Preisen der Deutschen Glasfaser überzeugen. Im letzten Moment gelang es dennoch.
Laut einer neuen Studie ist FTTH für alle in der EU weit günstiger zu haben als gedacht. Die Kosten beinhalten 100 Prozent versorgte und 50 Prozent angeschlossene Haushalte.
Die Deutsche Telekom, Vodafone und Unitymedia haben nur weniger wichtige Manager zu dem Treffen gesandt. Dennoch soll das Aktionsbündnis Gigabit in Nordrhein-Westfalen Großes vollbringen.
Unitymedia will vor Vodafone Kabel die ersten Zugänge mit Docsis 3.1 anbieten. Diese bieten bei vollem Ausbau bis zu 10 GBit/s im Downstream und bis zu 1 GBit/s im Upstream.
Mit der Berufung eines Vorstandsbeauftragen für Breitbandkooperation hoffen die Bundesländer, dass die Telekom aufhört, Glasfaser der Kommunen zu überbauen. Ein erster Vertrag soll mit Ewe Tel anstehen.
Das Statistische Bundesamt nennt mindestens 30 MBit/s für ein Unternehmen einen schnellen Internetanschluss. Auch so bemessen liegt Deutschland nur im Mittelfeld, wenn auch mit starkem Zuwachs. Und es gibt weiter kaum FTTH.
Eine Stadt mit Wi-Fi auszurüsten, ist nicht einfach. Ein erfahrener Betreiber der Tele-Columbus-Gruppe berichtet von den Widrigkeiten bei der Elektrizitätsversorgung und dem Denkmalschutz.
Die Telekom hat sich einen neuen Namen gegeben. Da sie sonst keiner so nennt, nennt die Telekom sich selbst "die Glasfaser Company". Denn auch FTTC hat ein "F" im Kürzel.
Eine Entscheidung für das exklusive Vectoring der Deutschen Telekom im Nahbereich könnte schon Anfang kommenden Monats fallen. Zudem stehen die klagenden Unternehmen nun fest.
Zig Millionen Nutzer schnell und flächendeckend mit Kabel versorgen - das hat vor 25 Jahren schon mal geklappt. Beim Breitbandausbau funktioniert das nur nicht, weil die offensichtlich beste Lösung nicht genutzt wird.
Die Kooperation der Telefónica bei Vectoring und VDSL mit der Deutschen Telekom führt dazu, dass immer mehr eigene Hauptverteiler des spanischen Konzerns verschwinden. Die Telefónica zahlt auch für den Vectoring-Ausbau der Telekom.
AT&T will schon in diesem Jahr in seinem Mobilfunknetzwerk 5G einsetzen und anfangs auf Datenraten von 1 GBit/s kommen. "Wir fangen jetzt an", sagte John Donovan, Chief Strategy Officer bei AT&T.
Bindet die Telekom VDSL-Kunden wirklich immer bis zum Bordstein mit Glasfaser an? Golem.de hat nachgefragt und uns wurde bestätigt, dass es nicht immer so ist. Es gibt Sonderfälle.
Wo Stadtwerke sind, hat man gute Chancen, Glasfaser bis ins Haus gelegt zu bekommen. Privatkunden kommen mit bis 500 MBit/s Download und 50 MBit/s Upload ins Internet.
AT&T und Verizon warten die 5G-Standardisierung nicht ab und setzen bereits in diesem Jahr die Technik als Fixed Wireless ein. Fixed-Wireless-Systeme sind etwa über eine Antenne auf dem Dach angebunden, von wo Ethernet-Kabel die Versorgung ins Haus übernehmen.
Die Deutsche Telekom hätte gerne mehr Angebote auf ihre Tiefbauausschreibungen. Aus Deutschland melden sich nicht genügend Firmen auf die Gesuche für den Netzausbau mit FTTC.
Was Telekom, Vodafone und Mnet im Bereich Glasfaser bis zum Endnutzer, Docsis 3.1 und Vectoring machen, ist nicht alles: Kleine Betreiber sind hier aktiv, werden aber wenig beachtet. Golem.de hat zusammengetragen, wer sonst noch Glasfaser ausbaut und was 2017 passiert.
Aus einer Selbsthilfeaktion einer Bäuerin wurde B4RN. Hier haben Bauern gezeigt, dass sie sich selbst in Eigenleistung mit FTTH 1 GBit/s für 35 Euro im Monat versorgen können - nach dem Motto: "Just Fucking Do It."
Die neuen Vorleistungsprodukte der Telekom zum Vectoring kommen nicht von der Stange. Ein aktives Produkt zu einem passiven TAL-Substitut passiv zu machen, sei eine größere Herausforderungen gewesen, meint der Konzern.
Der Projektleiter Vectoring Rollout der Telekom lobt FTTH als Premiumprodukt. Nach Super-Vectoring könnten im Laufe der Zeit Leerrohre mitausgebaut und sukzessive auf FTTH umgeschwenkt werden.
Die Europäische Kommission hat die Preise für den Zugang zum Layer-2-Bitstrom beim Vectoring der Telekom freigegeben. Damit gibt es eine Alternative zum Zugriff auf die Teilnehmeranschlussleitung. Doch sie ist weit teurer.