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Glasfaser: Telekom hat Probleme, Tiefbaufirmen zu finden

Die Deutsche Telekom hätte gerne mehr Angebote auf ihre Tiefbauausschreibungen. Aus Deutschland melden sich nicht genügend Firmen auf die Gesuche für den Netzausbau mit FTTC.

Artikel veröffentlicht am ,
Netzausbau in Großbeeren bei Berlin
Netzausbau in Großbeeren bei Berlin (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Die Deutsche Telekom hat nach eigenen Angaben Probleme, genügend Tiefbaufirmen für den Netzausbau zu finden. Das geht aus einer Antwort der Telekom-Pressestelle auf eine Anfrage von Golem.de bei Youtube hervor: "Ich kann nur definitiv sagen, dass wir uns mehr Angebote auf unsere Tiefbauausschreibungen wünschen würden. Wir kaufen jetzt schon Kapazitäten auf dem internationalen Markt ein, um unseren Bedarf zu decken. Der Breitbandausbau ist eben auch nicht der einzige Infrastrukturausbau, der in Deutschland und anderen Ländern läuft: Brücken und Straßensanierungen haben ganz andere Dimensionen."

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Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZBD) hatte im November 2016 Aussagen der Telekom widersprochen, nach denen es begrenzte Tiefbaukapazitäten für Glasfaser-Anschlüsse in Deutschland gebe. "Das Baugewerbe verfügt über ausreichende Tiefbaukapazitäten für den Bau von Glasfaseranschlüssen. Der ZDB begrüßt den Ausbau des Breitbandglasfasernetzes in Deutschland", sagte Verbandssprecherin Carin Hollube.

FTTC sei schneller möglich

Der FTTC-Ausbau (Fibre To The Curb) der Telekom läuft laut Unternehmendangaben seit vier Jahren. Die Telekom will in diesem Jahr 30.000 bis 31.000 Kabelverzweiger ausbauen. "Die Mengen werden im Jahr 2017 auf 35.000 steigen, 2018 gibt es noch einmal eine deutliche Steigerung". Das sagte Alexander Vogler, Projektleiter Vectoring Rollout bei der Telekom Deutschland, in diesem Monat.

Telekom-Chef Timotheus Höttges hatte begrenzte Möglichkeiten für den Tiefbau in Deutschland mit dafür verantwortlich gemacht, dass die Netzallianz sich keine Ziele für einen "weitgehend flächendeckenden Ausbau von gigabitfähigen Anschlüssen bis zum Jahr 2025" setzen kann. Höttges sagte, die Tiefbaukapazitäten reichten derzeit aus, um gerade einmal sechs Prozent der Haushalte pro Jahr anzuschließen. Eine komplette Versorgung würde sich also bis in die 2030er-Jahre hinziehen.

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  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Ovaron 02. Jan 2017

Telekom muss die Arbeiten EU-weit ausschreiben? Glaub ich nicht! imA: Du verwechselst...

devman 01. Jan 2017

Konkret gibt es etliche unbesetzte Stellen im Baugewerbe und das beim Stundenlohn 14...

divStar 31. Dez 2016

Ganz ehrlich - auch ohne den Artikel gelesen zu haben: der Grund ist meist das Geld. Wer...

lemmer 30. Dez 2016

Gibt es denn überhaupt noch Baufirmen abseits von Größenkategorien Bilfinger&Co.? Was mir...

ksi 30. Dez 2016

Danke. Mir fällt das Lesen mit Komma deutlich leichter.


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